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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 23 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei HRZN die Unternehmenskultur als eher modern ein, während der Branchendurchschnitt in Richtung modern geht. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 2,7 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 18 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
HRZN
Branchendurchschnitt: Marketing/Werbung/PR

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
HRZN
Branchendurchschnitt: Marketing/Werbung/PR

Die meist gewählten Kulturfaktoren

23 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Wenn nötig länger bleiben

    Work-Life BalanceTraditionell

    61%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    52%

  • Mitarbeiter unter Leistungsdruck setzen

    Work-Life BalanceTraditionell

    52%

  • Dauernd Überstunden machen

    Work-Life BalanceTraditionell

    48%

  • Mitarbeiter über Richtung im Unklaren lassen

    FührungModern

    43%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

2,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Mitarbeitenden machen im Arbeitsalltag natürlich viel aus. In unserem Team herrschte untereinander ein sehr gutes Verhältnis, wir hatten viel Spaß und haben uns immer gegenseitig unterstützt.

Unsere Führungskraft hat das Team zwar häufig gelobt und den Eindruck vermittelt, uns den Rücken zu stärken, in der Praxis blieb davon jedoch oft wenig spürbar, sodass es sich letztlich eher wie reine Worte als wie eine tatsächliche Unterstützung angefühlt hat.

Die Atmosphäre ist allgemein stark von Misstrauen und Druck geprägt. Besonders in Bezug auf die höhere Führungsebene: Mitarbeitende trauen sich kaum, offen zu sprechen, da Kritik sofort sanktioniert wird. Anstatt eine Kultur des Miteinanders zu fördern, wird mit Kontrolle und Drohungen gearbeitet. Es gibt keine Wertschätzung – stattdessen wird erwartet, dass man „funktioniert“. Fehler werden selten als Lernchance verstanden, sondern immer negativ bewertet.

1,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die interne Kommunikation war aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Zwar fanden regelmäßig Update Meetings statt, dort wurden jedoch überwiegend positive Themen behandelt. Kritische oder für die Mitarbeitenden relevante Themen wie die Abschaffung von Benefits, Änderungen bei Gehaltsgesprächen oder Kündigungen wurden hingegen kaum oder gar nicht transparent kommuniziert.
Neue Titelrollen oder Positionsveränderungen im Unternehmen wurden ebenfalls nicht offen oder nachvollziehbar kommuniziert. Insgesamt hatte man häufig das Gefühl, dass man wichtige Informationen nur über Umwege oder deutlich zu spät erhielt.

3,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Innerhalb der eigenen Abteilung ist die Zusammenarbeit sehr gut. Man sitzt im selben Boot und unterstützt sich gegenseitig, sodass jeder für den anderen einsteht. Allerdings gab es auch viele Lästereien sowie eine ausgeprägte Ellenbogenmentalität im Umgang mit anderen Standorten.

2,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Work-Life-Balance ließ deutlich zu wünschen übrig. Ein festgelegtes Kontingent an unbezahlten Überstunden war bereits im Arbeitsvertrag verankert, sodass regelmäßige Mehrarbeit von Anfang an erwartet wurde – unabhängig von der tatsächlichen Auslastung. Selbst bei darüber hinausgehenden Überstunden oder Wochenenddiensten war es nicht gern gesehen, Ausgleichstage zu nehmen. Diese Haltung wurde auch offen so kommuniziert.

Außerdem gab es hier Unterschiede was die Standorte betrifft: die Kollegen aus Düsseldorf durften sich Überstunden dank der damaligen Führungskraft aufschreiben (sollten dies jedoch vor den Kollegen aus Mannheim verheimlichen).

Darüber hinaus kam es regelmäßig vor, dass Führungskräfte Mitarbeitende auch außerhalb der Arbeitszeit (auch bei Krankheit) privat über WhatsApp kontaktierten oder im Urlaub ansprachen.

Homeoffice war auf zwei Tage pro Woche begrenzt und wurde streng per Kontrollliste im Blick behalten...

1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Katastrophe! Der Umgang durch Vorgesetzte war aus meiner Sicht teilweise mehr als problematisch. Eine transparente Führung im klassischen Sinne war kaum erkennbar vielmehr habe ich das Verhalten teilweise als respektlos, intransparent, belastend und toxisch erlebt. Nicht nur einmal, wurde von der obersten Führungsebene mit einer sogenannten "Black-List" gedroht, wo einzelne Mitarbeiter vermerkt wurden. Ebenso wurde zeitweise eine Krankheitsliste geführt??!

Auch innerhalb des Führungsteams hatte ich den Eindruck, dass das Verhältnis untereinander nicht stabil war. Es wurde nicht selten hinter dem Rücken über andere Personen gelästert, wodurch eine Kultur des Misstrauens statt offener Kommunikation entstand. Zudem wurden Mitarbeitende teilweise aufgefordert, kritische Punkte über andere Führungspersonen zu dokumentieren und „nachzuweisen“, was zu einer stark angespannten Atmosphäre führte. Hinzu kam, dass Informationen teilweise bewusst gefiltert oder beschönigt weitergegeben wurden, um die Stimmung in der Abteilung zu halten.

Auch sehr private Themen (egal ob Beziehungsprobleme oder familiäre Verhältnisse) über andere Führungskräfte wurden im Kollegenkreis munter weitergetragen...

3,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Agenturtypisch gab es viele verschiedene Aufgaben mit teilweise spannenden Kunden. In den letzten Jahren konnten allerdings kaum neue Projekte dazugewonnen werden. Wo die Aufgaben anfangs noch recht abwechslungsreich waren und viele Herausforderungen boten, empfand ich sie gegen Ende nur noch als eintönig.

An Pitches und größeren Schlüsselprojekten durften gefühlt nur ausgewählte Personen teilnehmen. Aus meiner Sicht entstand dabei teilweise der Eindruck, dass die Auswahl nicht immer transparent erfolgte, sondern eher persönliche Sympathien eine Rolle gespielt haben.