1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Der Umgang unter den Kolleginnen und Kollegen ist überwiegend hilfsbereit und angenehm. Positiv sind außerdem die moderne technische Ausstattung sowie die gepflegte Büroeinrichtung.
Schlechte Kommunikationskultur, ausweichendes Führungsverhalten und fehlende Transparenz. Ungleiche Behandlung von Mitarbeitenden, eingeschränkte Work-Life-Balance sowie kaum vorhandene Sozialleistungen verschlechtern den Gesamteindruck deutlich.
Der Arbeitgeber sollte insbesondere an einer offenen und transparenten Kommunikationskultur arbeiten. Klare Entscheidungsprozesse, nachvollziehbare Führungsstrukturen sowie ein fairer und einheitlicher Umgang mit allen Mitarbeitenden wären dringend notwendig. Zudem sollten Arbeitsbedingungen, Work-Life-Balance und Gleichberechtigung stärker berücksichtigt werden.
Die Arbeitsatmosphäre hing stark vom jeweiligen Projekt, dem Team sowie vom Bereich des Büros ab, in dem man gearbeitet hat. Insgesamt hat der häufige Personalwechsel im Büro, mit vielen Zu- und Abgängen, keinen besonders positiven Gesamteindruck hinterlassen.
Das Image des Unternehmens wirkt nach außen weniger professionell und spiegelt die internen strukturellen und organisatorischen Herausforderungen wider.
Die Work-Life-Balance ist stark vom jeweiligen Team und der einzelnen Person abhängig. Pünktliches Erscheinen wird klar erwartet, gleichzeitig gilt es jedoch als selbstverständlich, das Büro erst spät am Abend zu verlassen. Während einige Mitarbeitende regelmäßig ein sehr hohes Maß an Überstunden leisten, verlassen andere das Büro pünktlich, was zu einer spürbaren Ungleichbehandlung führt.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren stark eingeschränkt. Es fehlten klare Entwicklungsperspektiven sowie transparente Kriterien für Aufstieg oder fachliche Weiterentwicklung. Weiterbildungen wurden nicht aktiv unterstützt oder finanziert.
Gehalt und Sozialleistungen waren insgesamt unterdurchschnittlich. Zusätzliche Zuschüsse wie für Transport, Verpflegung, Sport oder Fitness wurden nicht angeboten. Eine betriebliche Altersvorsorge, Bonuszahlungen sowie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gab es ebenfalls nicht. Bonuszahlungen stellten keine Regel dar, sondern wurden lediglich in Ausnahmefällen und nur einem Teil der Mitarbeitenden gewährt. Weiterbildungen wurden vom Unternehmen nicht finanziert.
Homeoffice- und flexible Arbeitsmodelle waren nur sehr eingeschränkt und selektiv möglich. Während einzelne Mitarbeitende die Möglichkeit hatten, von zu Hause oder sogar aus dem Ausland zu arbeiten, blieb diese Option anderen verwehrt. Gesundheitsleistungen, Firmenhandys oder Laptops zur privaten Nutzung wurden nicht angeboten. Teambuilding-Maßnahmen beschränkten sich auf ein jährliches gemeinsames Abendessen, zusätzliche Urlaubstage gab es nicht.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist nur teilweise ausgeprägt. Papier wird getrennt entsorgt, darüber hinaus besteht jedoch deutliches Verbesserungspotenzial.
Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr hilfsbereit und jederzeit bereit, Unterstützung zu leisten.
Das Verhalten der Vorgesetzten war inkonsistent und stark personenabhängig. Entscheidungen wurden nicht immer transparent kommuniziert, und konstruktives Feedback fand nur eingeschränkt statt. Zudem flossen persönliche Emotionen häufig in fachliche Diskussionen ein, was sich negativ auf die Professionalität und den Fortschritt des Büros auswirkte.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut. Schreibtische und Bürostühle sind neu und gepflegt, und die Computer sind stets auf dem neuesten Stand. Verbesserungsbedarf besteht bei der Verfügbarkeit bestimmter Softwareprogramme. Zudem verfügt das Büro aufgrund des denkmalgeschützten Gebäudes weder über eine Klimaanlage noch über eine ausreichende Belüftung. Dies führt insbesondere im Sommer dazu, dass ein produktives Arbeiten kaum möglich ist.
Die interne Kommunikation stellt eine der größten Herausforderungen im Büro dar. Wichtige Themen werden häufig vertagt und erst dann angesprochen, wenn eine weitere Verschiebung nicht mehr möglich ist. Auch dann verlaufen Gespräche teilweise ausweichend.
Die Aufgaben sind grundsätzlich in Ordnung, Projekte werden jedoch überwiegend nach starren Vorgaben umgesetzt. Eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge lassen sich nur eingeschränkt einbringen. Ein zeitgemäßerer, offenerer Ansatz in der Projektarbeit wäre wünschenswert.