Hat stark angefangen, aber auch schnell stark nachgelassen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Das Fahrzeug wird vor Startbeginn des Arbeitsvertrages geliefert und auch bei Kündigung abgeholt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Hohe Personalfluktuation, ständig offene Stellen deutschlandweit unterstreichen dies. Wir bspw. waren 16 Leute in der Einarbeitung
-Nach Beendigung des Arbeitsvertrages wurde bei einer Mitarbeiterin versucht ein Schaden am Firmenwagen wirksam zu machen, den es gar nicht gab. Der Versuch scheiterte kläglich.
-Firma entscheidet bei Kündigung eigenmächtig über Einbehalte und stellt sich dabei arrogant über deutsches Recht
Verbesserungsvorschläge
-Mehr Vertrauen zu den Mitarbeitern, statt auf Kontrolle zu setzen
-Leistungsgerechte Entlohnung und gute Benefits anbieten
-kein gegenseitiges Ausspielen der Mitarbeiter
-fachliche Kompetenz bei der Auswahl der Supervisor
-In Zeiten wie diesen sollte das Umweltbewusstsein definitiv überarbeitet werden
Arbeitsatmosphäre
Unangekündigte Kontrollbesuche, künstlicher Druck
Image
Wenn man ständig negative Bewertungen löschen lässt, klappt es doch ganz gut mit der trügerischen Außenwirkung.
Sich alleine für Agenturtätigkeit für Philip Morris zu beweihräuchern bringt da leider rein gar nichts.
Work-Life-Balance
Mir wurde anfangs beigebracht nach 10h Arbeitszeit die Zeiterfassung zu schließen, um keine Schwierigkeiten zu bekommen
Karriere/Weiterbildung
Angebote zur Weiterbildung gab es während meiner Zeit nicht, Beförderungen auch keine. Supervisor Stellen wurden während meiner Betriebszugehörigkeit mit externen besetzt.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist für die Tätigkeit viel zu gering, erfahrungsgemäß wird ein Weg gesucht erarbeitete Boni nicht auszuzahlen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Materialien sind x-fach in Plastik verpackt, Benziner im Außendienst, Unternehmen legt nur oberflächlich wert auf Umwelt- oder Sozialbewusstsein.
Kollegenzusammenhalt
Es haben sich in meiner Zeit kleine Gruppen gebildet, in denen der Zusammenhalt mal mehr, mal weniger da war.
Umgang mit älteren Kollegen
Der ist gut, aber die älteren Kollegen lassen auch mehr mit sich machen, weil die Perspektiven eingeschränkter sind, als bei den jungen Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter konnte zwar nicht durch Fachwissen glänzen, aber durch Leistungen, die auf Schultern anderer entstanden sind.
Arbeitsbedingungen
Fixe Stopanzahl am Tag, die erreicht werden muss - sonst folgt ein Gespräch und man landet auf der Beobachtungsliste. Ebenso teils überspitzte Anforderungen, aber die Punkte kommen erst nach dem "Welpenschutz" zum Vorschein.
Kommunikation
Wenn ein Fehler in dem Unternehmen passiert, liegt es fast ausschließlich an den Mitarbeitern im Feld, nicht an der mangelhaften Kommunikation seitens des Unternehmens. Wehe man lässt sich den vorwurfsvollen Ton nicht gefallen und sagt was.
Gleichberechtigung
Es werden alle Kollegen gleich behandelt
Interessante Aufgaben
Am Anfang spannend, da einem selbst unternehmsseitig die Hände gebunden sind, nimmt die Spannungskurve entsprechend schnell ab.
