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Werkstudent:in Bewertungen

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1 von 2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Werkstudent/in
kununu Score: 1,5Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

1 Werkstudent:innen bei i-canvas haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 1,5 von 5 Punkten bewertet.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Werkstudent in der I-canvas

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Braunschweig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Verpflegung.
Get togethers.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitszeit: Keine Gleitzeit.
Gehalt: verspätete Zahlung.
Aufgaben: 98% PowerPoint für den Papierkorb. Kaum Kundenkontakt (Back-Office).
Führung: Fachlich überfordert. Private Grenzüberschreitungen. Druck nach unten.
Datenschutz: Privater Daten-Zugriff für alle Mitarbeiter (DSGVO-Verstoß).
Image: Gekaufte Awards.

Verbesserungsvorschläge

Trennung von Fach- und Führungsrolle: Führungskräfte dürfen nicht zu 100% im operativen Kundengeschäft (Beratung) gebunden sein. Es müssen feste Kapazitäten für Mitarbeiterführung, Feedback und Ressourcenplanung geschaffen werden.
Delegation statt Mikromanagement: Mitarbeitern muss echte Projektverantwortung übertragen werden, anstatt sie lediglich als „Zuarbeiter“ für isolierte PowerPoint-Folien einzusetzen. Das fördert die Lernkurve und die Motivation.
Wertschätzung etablieren: Etablierung einer konstruktiven Feedback-Kultur. Führung sollte durch Coaching und Unterstützung erfolgen, nicht durch Druckweitergabe nach unten.
Ehrliche Rollenprofile: Bereits im Bewerbungsprozess müssen die realen Arbeitszeiten und der tatsächliche Back-Office-Anteil offen kommuniziert werden. Falsche Versprechungen bezüglich der Vor-Ort-Präsenz beim Kunden führen zu schneller Fluktuation und Vertrauensverlust.
Definition von Erwartungen: Aufgabenbereiche und Deadlines müssen klar definiert sein, um Last-Minute-Chaos und unnötige Überstunden zu vermeiden.
Datenschutz-Audit (DSGVO): Es ist technisch und organisatorisch sicherzustellen, dass private Daten (Gehälter, Adressen, Krankmeldungen) ausschließlich für die Personalabteilung und die jeweilige Führungskraft einsehbar sind. Der aktuelle „Gläserne Mitarbeiter“-Zustand ist ein massives rechtliches Risiko.
Pünktlichkeit der Entgeltzahlung: Die pünktliche Zahlung des Gehalts zum Monatsende muss oberste Priorität haben, um die Existenzsicherung der Mitarbeitenden nicht zu gefährden.

Arbeitsatmosphäre

Aufgabenverteilung erfolgt oft sehr kurzfristig und unter hohem Zeitdruck. Es mangelt an vorausschauender Planung, was unnötigen Stress im Team erzeugt.

Image

Nach außen hin schmückt sich das Unternehmen mit zahlreichen (teils gekauften) Siegeln und Awards. Diese spiegeln jedoch in keiner Weise die interne Realität wider. Es wird viel Budget in das Employer Branding gesteckt, während an der Vergütung der Fachkräfte und an grundlegenden Strukturen gespart wird.
Die mitarbeiter sind grundlegend nicht zufrieden. Der Großteil beklagt sich über grundlegende Zusicherungen.

Work-Life-Balance

Die versprochene Gleitzeit existiert nur auf dem Papier. In der Realität herrscht eine starre Präsenzpflicht von 09:00 bis 18:00 Uhr, die jedoch regelmäßig durch massiven Termindruck überschritten wird. Arbeitswochen von weit über 60 Stunden sind für Festangestellte keine Seltenheit, werden aber weder erfasst noch wertgeschätzt. Auch als Werkstudent sind regelmäßige Überstunden keine Ausnahme.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist hier eine Einbahnstraße. Man erhält als Werkstudent zwar durch das Back-Office Einblicke in verschiedene Themenbereiche (Projektmanagement, Prozessmanagement, Sanierungsthemen, Restrukturierungsthemen, Quartalsreporting etc.), aber eine echte fachliche Weiterbildung oder strukturierte Förderung existiert nicht. Aufstiegschancen sind reine Formsache: Festangestellte erhalten zwar nach einer gewissen Zeit einen neuen Titel, weder das Gehalt noch die Verantwortung passen sich entsprechend an. Ohne echte Lernkurve und Kundenkontakt (entgegen der Versprechungen) ist die Position eine berufliche Sackgasse.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung für Werkstudenten ist mit 1.500 € Brutto (bei offiziellen 20h) vergleichsweise gut. Doch Vorsicht: Für Festangestellte ist das Gehaltsniveau äußerst schlecht.
Innerhalb eines Jahres kam das Gehalt zweimal stark verspätet im Folgemonat).

Kollegenzusammenhalt

Nach außen hin wird durch Afterwork-Events ein starker Zusammenhalt suggeriert, doch im Arbeitsalltag herrscht eine ausgeprägte Einzelkämpfer-Mentalität. Eine echte Teamkultur existiert kaum. Unterstützung untereinander ist eher die Ausnahme.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte agieren primär als Fachkräfte in Beratungsrollen, wodurch die eigentliche Führungsarbeit (Planung, Struktur, Mitarbeiterentwicklung) völlig auf der Strecke bleibt. Die Kommunikation ist diffus, und Aufgaben werden oft erst 'auf den letzten Drücker' unter extremem Zeitdruck delegiert. Besonders kritisch ist die mangelnde professionelle Distanz: Grenzüberschreitende Einmischungen in das Privatleben der Mitarbeitenden sind an der Tagesordnung und schaffen ein belastendes Klima.

Arbeitsbedingungen

Keine Stehplätze verfügbar. Laptops sehr schwach.
Interne Softwares sind vorhanden. Die internen Kommunikationsregeln und Freigabeprozesse sind jedoch Contraproduktiv.
Es existieren Desk-Sharing Plätze.
Verpflegung ist gewährleistet.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist sehr lückenhaft. Informationen fließen nicht proaktiv, sondern oft erst unter Druck oder wenn es bereits zu spät ist. Es fehlt an einer klaren Linie und verlässlichen Ansagen durch die Führungsebene.
Die professionelle Distanz wird leider nicht immer gewahrt. Es kommt vor, dass private Angelegenheiten der Mitarbeitenden ungefragt zum Thema gemacht oder kommentiert werden. Hier fehlt das Gespür für eine gesunde Grenze zwischen Job und Privatleben.

Interessante Aufgaben

Wer als Werkstudent wertvolle Einblicke in die Kundenberatung sucht, wird enttäuscht. Ca. 98 % der Arbeitszeit bestehen aus dem Erstellen von PowerPoint-Folien im Back-Office. Davon landet wiederum der Großteil im Papierkorb, da die interne Kommunikation so mangelhaft ist, dass Vorgaben ständig revidiert werden. Ein „Learning“ findet kaum statt, da man lediglich isolierte Teilaufgaben ohne Kontext zur Gesamtsituation beim Kunden bearbeitet.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Back, Recruiting
Laura BackRecruiting

Liebe Bewerterin, lieber Bewerter,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Wir freuen uns, dass du unsere Verpflegung und Zusammenkommen positiv hervorhebst. Gleichzeitig bedauern wir, dass du deine Zeit bei uns in mehreren Bereichen als belastend und enttäuschend erlebt hast.

Einige Punkte aus deiner Bewertung möchten wir gerne einordnen, da sie aus unserer Sicht nicht in allen Aspekten dem Bild entsprechen, das wir aus der täglichen Zusammenarbeit, und anderen Bewertungen wahrnehmen. Das schmälert deine persönliche Erfahrung nicht. Gleichzeitig ist es uns wichtig, die genannten Themen differenziert zu betrachten.

Zur Arbeitszeit möchten wir sagen, dass bei uns grundsätzlich Flexibilität möglich ist. Gleichzeitig bewegen wir uns als Unternehmen in der Unternehmensberatung in einem sehr dynamischen Umfeld. Kundenanforderungen, Projektverläufe und Fristen können sich kurzfristig verändern. Das gehört in Teilen zum Beratungsalltag. Dabei ist auch wichtig, in Eigenregie darauf zu achten, die Stunden einzuhalten oder Überstunden abzubauen.

Pünktliche Gehaltszahlung ist bei uns Standard ohne Ausnahme. Wir würden uns freuen, den geschilderten Fall im persönlichen Austausch nachzuvollziehen, da uns keine Verzögerung bekannt ist.

Zu den Aufgaben sowie zur fachlichen Entwicklung möchten wir einordnen, dass die Einbindung von Werkstudent/innen und Praktikant/innen immer von der aktuellen Projektlage, der Kundensituation, den vorhandenen Kapazitäten, dem fachlichen Know-how, dem Erfahrungsstand und der jeweiligen Aufgabenstellung abhängt. Eine direkte Einbindung in Kundentermine oder den Beratungsalltag kann möglich sein, lässt sich aber nicht pauschal garantieren. Unsere Erfahrung und auch andere Rückmeldungen zeigen jedoch, dass die Lernkurve in der Beratung gerade für Nachwuchskräfte sehr steil sein kann. Dass du diese Erfahrung für dich nicht machen konntest, bedauern wir.

Deine Hinweise zum Führungsverhalten nehmen wir sehr aufmerksam wahr. Die Führungskräfte in der Beratung sind häufig selbst stark in Projekte eingebunden, wodurch klare Priorisierung, Kommunikation und Ressourcenplanung besonders wichtig sind. Eine professionelle und respektvolle Kommunikation ist dabei unser Anspruch. Persönliche Gespräche können bei uns Teil eines guten Miteinanders sein, müssen aber immer freiwillig bleiben und individuelle Grenzen respektieren. Dass du dies anders erlebt hast, bedauern wir.

Dass du dich in einzelnen Situationen nicht wohlgefühlt hast, bedauern wir sehr. Solche Erfahrungen sollten nicht entstehen. Gerade für solche Themen gibt es bei uns interne Ansprechpersonen, unter anderem Mentoren sowie das interne Personalwesen, an die sich Mitarbeitende jederzeit wenden können, um Situationen zu besprechen und Unterstützung zu erhalten.

Zum Kollegenzusammenhalt möchten wir sagen, dass ein gemeinschaftliches Miteinander für uns einen hohen Stellenwert hat. Wir fördern dies bewusst durch Formate wie After Work Veranstaltungen, Schulungstage, gemeinsame Mittagessen oder Jahresabschlussveranstaltungen. Dass du den Zusammenhalt im Arbeitsalltag anders erlebt hast, bedauern wir. Die pauschale Aussage, dass unsere Mitarbeitenden grundlegend unzufrieden seien, entspricht nicht dem Bild, das wir aus regelmäßigen internen Erhebungen und anonymen Umfragen erhalten.

Zum Thema Image möchten wir deutlich machen, dass wir uns nicht allein über Auszeichnungen oder Außenwirkung definieren. Awards und Siegel ersetzen für uns nicht die Arbeit an internen Strukturen, Führung und Zusammenarbeit.

Abschließend zeigt uns deine Rückmeldung, dass wir zentrale Themen wie, Arbeitszeiten, Kommunikation sowie Entwicklungsmöglichkeiten noch klarer erklären und besser vermitteln sollten. Deine Hinweise liefern uns wertvolle Denkanstöße, für die wir uns bedanken.

Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Werkstudent:innen wird i-canvas durchschnittlich mit 1.4 von 5 Punkten bewertet. 0 der Bewertenden würden i-canvas als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf {totalReviewsFiltered} Bewertungen schätzen Werkstudent:innen besonders die Faktoren {bestFactor} an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Werkstudent:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Werkstudent:innen der Meinung, dass sich i-canvas als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umwelt-/Sozialbewusstsein noch verbessern kann.