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Backwarenvertriebs-GmbH
Bewertung

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Guter Arbeitgeber mit kleinen Schwächen

4,1
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man kann in den meisten Abteilungen Einfluss nehmen auf die Prozesse und Verbesserungsvorschläge machen. Die Türen stehen bis hin zur Geschäftsführerebene immer offen, so dass man jederzeit jeden um ein Gespräch bitten kann, wenn es Probleme gibt. Der Spaß bei der Arbeit kommt nicht zu kurz.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

1. Manchmal ist der Arbeitgeber fast schon zu nett und lässt den Leuten zu viel durchgehen: Wenn mal wieder der Flurfunk losgeht, braucht es vielleicht mal jemanden, der das nicht kopfschüttelnd beobachtet, sondern hart durchgreift, um die betroffenen Mitarbeiter vor dem Gerede zu schützen.
2. Häufige Krankheitsausfälle werden manchmal vorschnell negativ bewertet, anstatt dass man sie hinterfragt und neutral ergründet, was dahinter steckt.

Verbesserungsvorschläge

Manche Vorgesetzten könnten ein wenig wohlwollender zu ihren Mitarbeitern sein und ihnen mehr Vertrauen entgegen bringen bzw. mehr Rücksicht auf die subjektiven Befindlichkeiten der Leute nehmen, damit sich jeder an seinem Arbeitsplatz wohl und gern gesehen fühlt. Das geht im täglichen Stress schon mal unter.

Arbeitsatmosphäre

Ein sehr offener Umgang miteinander. Es wird klar und direkt kommuniziert - manchmal zu direkt, so dass man an der einen oder anderen Stelle ein dickes Fell braucht. Damit muss man umgehen können. Auf der anderen Seite braucht man auch selber kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Image

Das variiert. Die zufriedenen Leute reden gut über die positiven Aspekte des Unternehmens, die unzfriedenen reden über die schlechten Dinge. Die Wahrheit liegt letztlich wie so oft irgendwo dazwischen.

Work-Life-Balance

Relativ starre Arbeitszeiten. Wenn man damit aber aufgrund privater Belange mal ein Problem hat, kann man das einfach ansprechen und findet dann immer eine Lösung, mit der beide Seiten gut leben können. Hier wird auf private Verpflichtungen der Mitarbeiter so gut wie möglich Rücksicht genommen, um "Work" und "Life" unter einen Hut bringen zu können.

Karriere/Weiterbildung

Wenn entsprechende Positionen frei sind, wird immer als erstes versucht, diese intern zu besetzen.

Gehalt/Benefits

Das Geld kommt pünktlich. Es gibt eine Reihe von Sozialleistungen, wie steuerfreier Sachbezug, Bike Leasing, kostenfreie Vollverpflegung, VWL. Das Gehalt ist nicht immer fair, es gibt in meiner Abteilung sogar unter gleichrangigen Kollegen mit ähnlichem Aufgabengebiet größere Differenzen, die ich nicht nachvollziehen kann. Wer beim Einstieg schlecht verhandelt hat, kommt davon offenbar nur schwer wieder runter.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen ist sozial sehr engagiert und unterstützt verschiedenste soziale Einrichtungen - und zwar ohne das als Werbeplattform zu nutzen.

Kollegenzusammenhalt

Insgesamt guter Zusammenhalt, allerdings sind Neid und Missgunst manchmal sehr ausgeprägt. Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit klappt aber meist sehr gut, weil ein gutes Miteinander herrscht, was durch die Möglichkeit der gemeinsamen Pausen (mit vom Arbeitgeber finanziertem Mittagessen) gefördert wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen und Kolleginnen stehen hoch im Kurs und werden aufgrund ihrer langjährigen Berufs- und Lebenserfahrung sehr respektiert. Hier ist das Unternehmen wirklich vorbildlich.

Vorgesetztenverhalten

Das variiert sehr stark von Abteilung zu Abteilung. Insgesamt pflegen die Team- und Gruppenleiter aber fast durchweg eine sehr offene Kommunikation und definieren klar die Erwartungen an die Teammitglieder.

Arbeitsbedingungen

Helle und freundliche Büros, meist mit max. 2 Personen besetzt. Alle Mitarbeiter haben Laptops. Vor einiger Zeit wurden höhenverstellbare Schreibtische und moderne Stühle angeschafft.

Kommunikation

Es gibt um den Jahreswechsel herum eine Info-Veranstaltung für die komplette Belegschaft, in der über das Ergebnis des vergangenen Jahres und die Erwartungen für das kommende Jahr gesprochen wird. Ansonsten könnte die Kommunikation manchmal besser sein. Dafür funktioniert der Flurfunk bestens.

Gleichberechtigung

Die Geschlechterverteilung auf Gruppen- und Teamleiterebene ist ausgewogen. Im Management beträgt der Frauenanteil derzeit nur 25 %.

Interessante Aufgaben

Auch das ist individuell. Die meisten Vorgesetzten achten aber darauf, die Mitarbeiter entsprechend ihren Stärken einzusetzen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.