Über 10 Jahre dabei Prioritäten klar: Umsatz
Gut am Arbeitgeber finde ich
Manchmal gibt es Schnitzel zum Mittagessen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Keine Zeiterfassung
-Vergütung
-Ungleichbehandlung
-Statusdenken
-Umsatz vor Mensch
-Keine Weihnachtsfeier
-Streichung von geplanten Ausflügen
Verbesserungsvorschläge
-Einführung einer fairen und transparenten Zeiterfassung
-Wertschätzung für Mitarbeiter
-Nachvollziehbare, einheitliche Entscheidungen
-Teams erhalten statt sie für Symbolpolitik zu zerschlagen
Arbeitsatmosphäre
Ich bin seit über zehn Jahren im Unternehmen und habe viele Veränderungen loyal mitgetragen. In den letzten Jahren hat sich die Atmosphäre jedoch deutlich verschlechtert. Wichtige Entscheidungen werden ohne Einbindung der Mitarbeitenden getroffen und orientieren sich eher an Einzelinteressen als am Team. Immerhin gab es eine Umfrage zu den „Benefits“, bei der allerdings ebenfalls deutliche Kommunikationsprobleme auftraten.
Image
Intern wie extern zunehmend negativ wahrgenommen.
Work-Life-Balance
"Verbesserungen" werden jährlich angekündigt, bleiben aber überwiegend theoretisch. Mehrarbeit wird erwartet, Ausgleich nicht. Besonders kritisch: Bis heute existiert keine Zeiterfassung. Für Mitarbeiter ist das weder zeitgemäß noch fair.
Karriere/Weiterbildung
Nahezu nicht vorhanden. Entwicklungsmöglichkeiten scheinen einer kleinen, managementnahen Clique vorbehalten zu sein.
Gehalt/Benefits
Für über zehn Jahre Betriebszugehörigkeit unterdurchschnittlich. Anerkennung findet kaum statt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Im Arbeitsalltag nicht erkennbar. Am Ende zählt vor allem der Umsatz.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt wurde spürbar geschwächt. Besonders kontraproduktiv sind interne Umzüge, die vermutlich dadurch ausgelöst wurden, dass ein Manager ein neues Eckbüro wollte. Dadurch wurden funktionierende, eingespielte Teams auseinandergerissen.
Positiv anzumerken ist lediglich, dass die neuen Büros zumindest etwas kühler sind... was den unnötigen Umzug jedoch in keiner Weise rechtfertigt.
Zusätzlich belastet das fehleranfällige Programm Integra den Arbeitsalltag erheblich. Fehler führen zu Schuldzuweisungen statt zu konstruktiven Lösungen
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Mitarbeiterinnen werden kaum aktiv einbezogen oder gefördert. Erfahrung scheint kein Wert mehr zu sein... eher etwas, das man bis zur Rente „mitlaufen“ lässt.
Vorgesetztenverhalten
Führung bedeutet hier häufig Kontrolle statt Unterstützung. Werte werden eingefordert, aber nicht vorgelebt. Erfahrung und Loyalität zählen wenig, während Statussymbole wie "Luxus"-Firmenwagen offensichtlich problemlos möglich sind.
Arbeitsbedingungen
Seit Jahren heißt es, dass bald alles besser wird. Tatsächlich ändert sich wenig. Selbst grundlegende Themen wie Zeiterfassung oder stabile Arbeitsstrukturen werden nicht umgesetzt.
Kommunikation
Transparente Kommunikation findet kaum statt. Wichtige Informationen werden nicht offen geteilt, sondern verbreiten sich überwiegend über den Flurfunk. Für ein etabliertes Unternehmen ist das enttäuschend und unprofessionell.
Gleichberechtigung
Entscheidungen wirken subjektiv. Während an vielen Stellen gespart wird und Gehaltserhöhungen ausbleiben, werden andernorts hochwertige Firmenfahrzeuge und Vorteile gewährt. Sehr demotivierend.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind seit Jahren gleichförmig. Es fehlt an Abwechslung, Gestaltungsspielraum und echter Motivation. Ein Abteilungswwechsel scheint unmöglich.
