Zwischen rotem Teppich und Sommerpause
Gut am Arbeitgeber finde ich
Top-Lage in Berlin-Mitte mit perfekter ÖPNV-Erreichbarkeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nichts.
Verbesserungsvorschläge
Um die langfristige Mitarbeiterbindung zu stärken, sollte punktuell die Praxis der 'Sommerpausen-Entlassungen' überdacht werden. Der Übergang von einer prekären Anstellungskultur hin zu ganzjährigen Beschäftigungsverhältnissen würde nicht nur die Planungssicherheit der Mitarbeitenden erhöhen, sondern auch wertvolles Know-how dauerhaft im Unternehmen halten.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe das Miteinander im Team sehr geschätzt, auch wenn die Effizienz stellenweise unter fehlenden klaren Anweisungen litt. Ein strukturierterer Informationsfluss hätte die ansonsten positive Atmosphäre noch unterstützen können.
Image
Top Außenwirkung, intern mit Optimierungsbedarf. Während das Image nach außen perfekt gepflegt wird, hängt die tatsächliche Stimmung unter den Mitarbeitenden stark von der jeweiligen Abteilung ab und deckt sich nicht immer mit der offiziellen Darstellung.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance gestaltete sich insgesamt ausgeglichen, war jedoch durch projektbezogene Spitzen – insbesondere rund um die Berlinale – geprägt. Diese Phasen intensiver Auslastung wurden durch ruhigere Zeiträume kompensiert, was eine hohe zeitliche Flexibilität erfordert.
Karriere/Weiterbildung
Trotz der durchweg interessanten Aufgabenbereiche sind die individuellen Karriere- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten leider sehr begrenzt. Es fehlt an strukturierten Pfaden, um Mitarbeitende langfristig zu fördern und intern weiterzuentwickeln, was im Hinblick auf das vorhandene Potenzial sehr schade ist.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung erfolgt transparent nach den geltenden Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes und ist je nach Einstufung absolut angemessen. Besonders attraktiv sind die zusätzlichen Sozialleistungen, wie die Zahlung eines 13. Monatsgehalts sowie die betriebliche Altersvorsorge über die VBL.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das soziale und ökologische Bewusstsein des Unternehmens ist vorbildlich. Durch aktives Engagement in diesen Bereichen beweist der Arbeitgeber eine zeitgemäße Haltung und übernimmt spürbar Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team war grundsätzlich gut und von einem respektvollen Umgang geprägt. Wie in jedem dynamischen Umfeld variierte die Intensität der Zusammenarbeit je nach Aufgabenbereich, wobei ich die Kooperation mit meinen direkten Schnittstellen als sehr verlässlich empfunden habe.
Umgang mit älteren Kollegen
Respektvoller Umgang, immer auf Augenhöhe.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhältnis zu meinen direkten Vorgesetzten sowie zu den Führungskräften angrenzender Fachbereiche war jederzeit durch gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen geprägt. Ich habe die Zusammenarbeit als sehr professionell und loyal erlebt.
Arbeitsbedingungen
In puncto Arbeitsmittel zeigte sich ein eher funktionaler Ansatz; die Hardware sowie die Softwarelösungen waren stellenweise etwas in die Jahre gekommen. Dies erforderte im Alltag gelegentlich Geduld und pragmatische Lösungen, beeinträchtigte aber nicht den grundsätzlichen Arbeitsfluss.
Kommunikation
Die Kommunikation auf operativer Ebene war konstruktiv, stieß jedoch an Grenzen, wenn relevante Informationen aus Führungsebenen anderer Abteilungen nicht zeitnah weitergegeben wurden.
Gleichberechtigung
Das Unternehmen legt großen Wert auf Diversität und Gleichbehandlung, was sich im täglichen Miteinander deutlich widerspiegelte. Besonders positiv hervorzuheben sind die etablierten Strukturen und Ressourcen, die den Mitarbeitenden bei Fragen zur Gleichberechtigung jederzeit unterstützend zur Verfügung standen.
Interessante Aufgaben
Mein Aufgabenfeld war durchgehend vielseitig und bot kontinuierlich interessante Herausforderungen.