Finger weg: Toxisches Arbeitsumfeld!
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als modern und mitarbeiterorientiert. Innen sieht es jedoch ganz anders aus: ein starres, veraltetes Arbeitsumfeld ohne Wertschätzung. Besonders peinlich wirkt es, wenn ausgerechnet eine Krankenkasse mit Krankheit und Belastung so wenig sensibel umgeht. Das passt nicht zum öffentlichen Anspruch und schadet dem eigenen Image massiv.
Work-Life-Balance
Teilzeit bedeutete nicht weniger Arbeit, der Aufgabenberg blieb gleich oder wuchs sogar noch. Rücksicht auf die Arbeitszeit oder die persönliche Belastung gab es nicht. Aufgaben sollten am besten sofort erledigt werden, bei Hinweisen darauf kam schnell der Vorwurf mangelnder Organisation.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung ist stark von alten Weltbildern geprägt, ein moderner Führungsstil ist nicht erkennbar. Unterstützung oder echte Wertschätzung fehlen. Selbst bei klarer Mehrbelastung wurden zusätzliche Projekte verteilt, anstatt Entlastung zu schaffen. Dass die Stelle inzwischen genau in der Form nachbesetzt werden soll, die damals bereits notwendig gewesen wäre, zeigt, wie wenig Bereitschaft da war, Mitarbeitende ernst zu nehmen. Auch beim Thema Gehalt gab es keine Bemühungen, sich für jemanden einzusetzen.
Kommunikation
Die Kommunikation in diesem Unternehmen ist extrem schwierig. Alle fordern Transparenz, aber selbst ist niemand transparent mit Informationen. Man muss sich alles mühsam aus den Leuten herausziehen – ein echter Zeitfresser und frustrierend obendrein.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist viel zu niedrig für die Menge an Arbeit, die erwartet wird. Zusätzlich sollte man am besten ständig erreichbar sein, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit. Angemessene Bezahlung für die tatsächliche Belastung sieht anders aus.