Interne Abläufe wie in einer Behörde
Gut am Arbeitgeber finde ich
Fitnessstudio/Firmenwagen/Firmenfahrrad ist OK vom Leistungsumfang.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt einen extrem großen Bereich von Leuten, die sehr wenig bis nichts zum Unternehmensgewinn beitragen, d.h. Marketing, Office, HR. Statt die Prozesse radikal zu optimieren, wird immer über "viel Arbeit" geklagt. In der Realität heißt das aber: Sie haben viel Arbeit, weil sie überhaupt nicht darüber nachdenken, was sinnvolle Arbeit wäre. HR kümmert sich kaum ums Onboarding, das macht das office? Office ist aber komplett überlastet. Marketing ist ein Witz, die bekommen überhaupt nichts auf die Kette und lassen sich da von irgendeiner Agentur so eine total unpassende Imagekampagne vorschreiben, die nicht zum Unternehmen passt.
Im Office/Marketing wird wie in der Behörde getackert, gelocht, tausendfach abgesichert, linkedin posts monatelang vorher geplant, etc. Jede kleinste Arbeitsvertragsänderung geht im Umlaufverfahren an Vorstand und per Post dann auch an Mitarbeiter etc. statt das einfach digital zu versenden oder in einem Portal sauber abzulegen. Haben die überhaupt mal gefragt, ob das andere Arbeitgeber auch so machen? Auslagenerstattungen sind organisatorisch ein Graus und das selbstprogrammierte Portal dazu auch. Wie man so wenig digitalisieren kann als Digitalisierungsunternehmen, bekomme ich echt nicht in meinen Kopf.
Außerdem:
Unternehmensbenefits sind ein Witz (bis auf Fitnessstudio/Firmenwagen/Firmenfahrrad).
bAV=Allianz mit allerhöchsten Abschlussgebühren keine vermögenswirksamen Leistungen (VL) möglich wie bei meinen vorherigen Arbeitgebern. Es wird kein Deutschlandticket angeboten (trotz Steuerbegünstigung auch für den Arbeitgeber), keine sonstigen steuerfreien Entgeltmöglichkeiten genutzt, so dass man dem Staat effektiv Geld schenkt. Das Rabattportal benefits.me ist Müll, da kann man sich die Anmeldung sparen und findet in jedem Forum bessere Angebote.
Verbesserungsvorschläge
Es könnte etwas mehr Sportsteam-Mentalität geben, statt der Betonung "Familien-Kultur".

