1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
Leider nichts
Zudem entstand bei mir der Eindruck, dass bestimmte Immobilien stünden im Eigentum des Unternehmens bzw. des Inhabers, obwohl dies nach meinem Kenntnisstand nicht der Fall war, was auf mich wie der Versuch wirkte, die eigene Marktstellung größer darzustellen, als sie tatsächlich war.
Zu Beginn war die Zusammenarbeit in Ordnung und es wurden Entwicklungsperspektiven in Aussicht gestellt, unter anderem die Teilnahme an einer Immobilienmakler-Schulung. Diese habe ich eigenständig recherchiert und nahezu organisiert. Nachdem jedoch die Kosten bekannt wurden, bestand seitens des Arbeitgebers kein Interesse mehr an der Weiterbildung. Stattdessen erhielt ich ein Fachbuch mit dem Hinweis, eigene Vorschläge zur Weiterentwicklung des Unternehmens einzubringen.
Nachdem ich das Buch durcharbeitete und konkrete Verbesserungsvorschläge machte (z. B. ein Außenschild zur besseren Sichtbarkeit sowie die Anschaffung einer professionellen Kamera und einer Drohne für hochwertige Immobilienaufnahmen), wurden diese Ideen nicht umgesetzt.
Inhaltlich lag der Schwerpunkt überwiegend auf dem Verkauf stark renovierungsbedürftiger Immobilien zu sehr hohen Preisen, was bei Kunden häufig auf erhebliches Unverständnis hinsichtlich Zustand und Preis-Leistungs-Verhältnis stieß.
Im weiteren Verlauf hatte ich zunehmend den Eindruck, nicht als geschätzter Mitarbeiter wahrgenommen zu werden. Entscheidungen wurden regelmäßig ohne Einbindung getroffen und ich wurde lediglich nachträglich vor vollendete Tatsachen gestellt.
Die Kommunikation gestaltete sich ebenfalls schwierig. Obwohl ich in Teilzeit ausschließlich nachmittags beschäftigt war, erhielt ich regelmäßig vormittags – während meiner Hauptbeschäftigung – zahlreiche WhatsApp-Nachrichten mit Arbeitsaufträgen. Mein ausdrücklicher Wunsch nach einer klaren Trennung und Kommunikation über die dienstliche E-Mail-Adresse wurde ignoriert. Stattdessen wurde weiterhin über mein privates Smartphone kommuniziert. Ein ursprünglich zugesagtes Diensthandy wurde mir nie zur Verfügung gestellt.
Zudem entstand der Eindruck, dass mit dem gezahlten Stundenlohn nicht nur meine Arbeitsleistung, sondern auch mein privates Fahrzeug und mein privates Smartphone selbstverständlich mit abgegolten seien. Die Nutzung meines privaten KFZ für betriebliche Zwecke wurde erwartet, ohne dass eine klare vertragliche Regelung bestand. Auf die Erstattung verauslagter Getränkekosten sowie auf Kilometerabrechnungen musste ich wiederholt warten.
Darüber hinaus wurden mir Aufgaben übertragen, die nicht Teil meiner vereinbarten Tätigkeit waren (z. B. Einkaufen von Getränken nach demonstrativem Abstellen leerer Kisten im Büro oder Reinigungsarbeiten), ohne vorherige Absprache.
Abweichende Meinungen oder konstruktive Kritik wurden kaum akzeptiert, und der Umgangston war teilweise stark stimmungsabhängig.
Insgesamt habe ich die Zusammenarbeit nach anfänglich positiven Erwartungen als zunehmend schwierig, wenig wertschätzend und organisatorisch unstrukturiert erlebt.
Fehlanzeige
der Chef hat weibliche Kolleginnen übervorteilt
Renovierungsbedürftige Immobilien für einen hohen Preis verkaufen ist schlecht