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Bewertung

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Starke Nerven sind von Vorteil

3,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich eine produktive und kreative Umgebung, bei der vor allem der Mensch und seine tatsächlichen Skills zählt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manchmal schwingt aus der Führungsebene so ein Hauch von Selbstzweck mit und es ist nicht mehr so ganz klar zu erkennen, worum es eigentlich geht. Das ist für diejenigen, die nicht zu dieser Ebene zählen eher unangenehm.

Verbesserungsvorschläge

Klarere Kommunikation würde viele Prozesse entlasten und Reibungspunkte vermindern. Klarer meint in diesem Fall nicht "mehr", sondern eindeutiger, verbindlicher, präziser und vor allem viel prägnanter. Wenn dieser pain point verringert wird, entsteht schlagartig viel mehr Raum für das reichlich vorhandene sehr gute Potential.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Allgemeinen war sehr angenehm und es herrschte grundsätzliche eine angeregte und betriebsame Stimmung.

Image

Innerhalb der Zielgruppe sehr gut. Außerhalb gab es eher eine eingeschränkte Sichtbarkeit.

Work-Life-Balance

Es herrschte eine gute Kultur diesbezüglich. Keine utopischen Vorstellungen bei weitestgehend freier Zeiteinteilung.

Kollegenzusammenhalt

Mit den eigenen Peers ganz hervorragend, allerdings war man nicht gefeit vor etwaigem Kompetenzgerangel, wenn es zu Bereichsüberschneidungen kam.

Vorgesetztenverhalten

Das Organigramm sollte flach sein und Raum für viel Mitarbeiterbeteiligung lassen. Meiner Erfahrung nach war es zwar flach, aber die Basis der Führungsrollen war sehr breit, so dass es mit Hinblick auf die Zuständigkeiten zu Unschärfen kam. Es konnte der Eindruck entstehen, dass beim Schaffen von Führungsrollen die Personen, die sie besetzen sollten mehr im Vordergrund standen als die betriebliche Notwendigkeit. Daraus leitete sich dann ein eher egozentriertes Vorgesetztenverhalten ab: Wenn sie für deine aktuelle Aufgabe brannten, hattest du sie auf deiner Seite. Wenn nicht, waren sie häufig eher neutral.
Und am Ende gab es bei aller "Flachheit" eben doch nur eine einzige Person, der eine echte Entscheidungskompetenz zuteil wurde - das belastete alle (vor allem zeitkritischen) Prozesse.

Arbeitsbedingungen

Schöne Räume mit sehr viel Platz. Gute IT und Hardware.

Kommunikation

Die hausinterne Kommunikation war ein Mienenfeld, obwohl es gewissermaßen eine Kernkompetenz der Branche sein sollte. Es gab (zu) viele sehr gute Ansätze und Ideen Kommunikationsmethoden zu etablieren, allerdings wurde sehr oft um der Kommunikation Willen kommuniziert und oft nicht so ziel- und aufgabenorientiert wie es der Arbeitsalltag eigentlich verlangte. Am Ende waren die - mindestens in der subjektiven Wahrnehmung - Reibungsverluste sehr hoch.

Gehalt/Benefits

Solide.

Gleichberechtigung

Viele Frauen, viele Kinder, viele Hunde - diesbezüglich sind mir keine Einschränkungen begegnet.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich und immer recht hochpulsig.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.