Technisch interessante Projekte und Kunden bei zum Teil schlechter Planung; Potenzial wird nicht vollständig abgerufen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kurze Wege.
Technisch interessante Projekte.
Rücksicht auf Familien.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise chaotische Kommunikation, weil Dinge von den Geschäftsführern selbst und den Abteilungsleitern jeweils anders mitgeteilt werden und der eine nichts vom anderen weiß.
Täglich wechselnde Prioritäten, aber irgendwie soll trotzdem alles weitergehn.
Risiken und Probleme werden oft ignoriert oder die Verantwortung nach unten abgeschoben.
Verbesserungsvorschläge
Klare Stategie entwickeln und auch den Mitarbeitern kommunizieren, was man eigentlich sein möchte.
Klare Verantwortlichkeiten und Eskalationsregeln schaffen zwischen Abteilungsleitern und Geschäftsführung.
Prozesse selbst vorleben und einhalten.
Realistische Projektpläne machen statt Wunschpläne versprechen, damit man nicht direkt beim Projektstart im Panik-Modus agieren muss.
Arbeitsatmosphäre
Ganz gut
Kommunikation
Unklare Verantwortlichkeiten und oft widersprüchliche Vorgaben/Prioritäten durch Geschäftsführung und Abteilungsleitung
Kollegenzusammenhalt
Ganz gut
Work-Life-Balance
Bei den meisten ok. Die Gutmütigen und Verantwortungsvollen werden auch immer wieder in die Verantwortung genommen und überladen. Bei denen ist der Stresslevel dann hoch.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte verhalten sich gut und sind aber oft auch nur Handlanger und Opfer der nicht zu erfüllenden Erwartungen der Chefs.
Interessante Aufgaben
Technisch teils schöne und anspruchsvolle Projekte, wenn die Zeit dazu wäre.
Arbeitsbedingungen
Im Sommer ohne Klimaanlage ist das teilweise eine Zumutung. Arbeitsmittel und Hilfsprogramme könnten besser sein. Hier wird häufig an der falschen Stelle gespart.
Gehalt/Benefits
bestenfalls Durchschnittlich. Keine Transparenz und gefühlt sehr willkürlich. Wer nicht jährlich hartnäckig nach Gehaltserhöhungen fragt, bleibt jahrelang auf dem gleichen Gehalt. Erst bei Kündigungen von Leistungsträgern wird dann vergeblich versucht mit Gehaltserhöhungen zu locken.
Image
Es fehlt eine Identität oder Strategie, was man eigentlich sein möchte. Im Moment nach der Einführung eines ERP-Systems bewegt man sich zwischen konzernähnlichen Strukturen mit starren Prozessen, wobei Ausnahmen eigentlich die Regel sind und schnelles Handeln eine Stärke war.
Karriere/Weiterbildung
So gut wie keine, weil entweder die Projekte brennen oder kein Budget freigegeben wird. Muss man proaktiv drum betteln.