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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Viel Vision, wenig Struktur: Monologe statt Onboarding, 10-Stunden-Tage, Kündigung per Geräte-Reset

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Intensiver erster Kennenlerntermin mit Einführung in Strukturen.

Klare Vision/Drive für das Eigenprojekt (hohe Ambition, Zuversicht).

Hilfsbereiter Technik-Kollege (externer MA hat Setup zügig ermöglicht).

Remote-Arbeitsumgebung grundsätzlich möglich.

Gehalt pünktlich gezahlt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Projektklarheit: Statt angekündigtem Kundenprojekt sofort Einsatz im US-Eigenprojekt; frühere „coole Ideen“ spielten keine Rolle.

Onboarding/Prozesse: Keine Tickets/Tasks/Doku; Aufgaben rein mündlich, monologlastig, wenig Raum für Rückfragen.

Codebasis/Qualität: Einstieg schwer; begonnene Refactorings gestoppt („erst liefern, später aufräumen“); deine Verbesserungen wurden gefühlt nicht geprüft.

Kommunikation: Rückfragen blieben teils offen; spontane Abend-Calls (18–19 Uhr+), gelegentlich angespannter/herablassend wirkender Ton.

Work-Life-Balance/Rücksicht: Sehr lange Arbeitstage (10 h+); Anrufe wiederholt genau zum Fastenbrechen trotz Hinweis.

Krankheit & Offboarding: Während Arbeitsunfähigkeit wurden Zugänge deaktiviert/Laptop zurückgesetzt; Kündigung telefonisch ohne vorheriges Abschlussgespräch; postalischer Originalvertrag zuvor trotz Nachfrage nicht zugegangen.

Hardware-Logistik: Zu Beginn Selbstabholung (≈1,5 h, am Vorabend des Starts); Monate später Frist zur persönlichen Abgabe trotz angebotener Abholfenster; kurzfristige „in 1 h zuhause?“-Anrufe trotz bekannter Arbeitszeiten.

Verbesserungsvorschläge

Strukturiertes Onboarding: Tickets, klare Aufgabenbeschreibungen, kurze Doku; definierte Q&A-Slots und Antwortzeiten.

Code-Qualität pragmatisch: Refactorings angehen

Vorgesetztenverhalten: Dialog statt Monolog, konkret umsetzbares Feedback, eher ruhigen Ton verwenden.

Krankheit & Offboarding: Erst Gespräch, dann IT-Maßnahmen; Kündigung mit regelhaftem und würdevollen Abschlusscall

Verträge & Dokumente: Digital und postalisch rechtzeitig; Empfang bestätigen.

Hardware-Prozess: Übergabe nicht vernachlässigen, sondern min. 1 Woche vor Start planen; Rückgabe als Abholung mit 48–72 h Vorlauf, Vollmacht & Übergabeprotokoll; keine Ad-hoc-Selbstabholung.

Arbeitsatmosphäre

Anfangs freundlich und motivierend, später angespannt und wechselhaft (mein Eindruck).

Monologlastige Briefings statt Dialog; wenig Raum für Rückfragen → Unsicherheit bei Zielen.

Lange Tage (oft 10+ Std.) führten bei mir zu spürbarer Erschöpfung.

Positiv: Hilfsbereitschaft einzelner Kollegen im Setup.

Kommunikation

Keine Tickets/Doku, Aufgaben überwiegend mündlich; Entscheidungen oft spontan

Kurzfristige Anrufe am Abend (18–19 Uhr+), oft ohne vorherige Terminierung.

Rückfragen blieben phasenweise unbeantwortet; Steps selten schriftlich fixiert.

Kollegenzusammenhalt

Externer Kollege beim technischen Setup sehr hilfsbereit.

Kleines Team; ad-hoc-Abstimmung funktionierte situativ, aber ohne feste Prozesse.

Kein erkennbares Onboarding-System oder definierte Ansprechpartner (mein Eindruck).

Work-Life-Balance

Dailys um 08:00 Uhr okay, aber in Summe wenig Rücksicht auf Privatzeiten.

Spontane Abend-Calls (18/19 Uhr) → geringe Planbarkeit.

Während Fastenzeit fielen Anrufe mehrfach genau ins Fastenbrechen, obwohl kommuniziert.

Praktisch häufig Überstunden (mein Erlebnis), um Erwartungen gerecht zu werden, die

Vorgesetztenverhalten

Hohe Vision/Anspruch, aber Tonlage wirkte teils herabsetzend/angespannt (subjektiver Eindruck).

Monologe statt Dialog, Feedback selten konkret umsetzbar.

Offboarding während Krankheit: Zugänge deaktiviert/Reset, Kündigung per Telefon ohne vernünftiges Abschlussgespräch.

Interessante Aufgaben

Angekündigtes Kundenprojekt trat nicht in Erscheinung; stattdessen US-Eigenprojekt.

Aufgaben oft ungenau beschrieben; wenig strukturierte Teilziele.

Refactorings untersagt („erst liefern, später aufräumen“) → fachlich eingeschränkter Gestaltungsspielraum.

Arbeitsbedingungen

Remote-Setup grundsätzlich möglich, Arbeitsmaterial in Ordnung

Fehlende Dokumentation/Tickets, kein klarer Dev-Prozess (

Schlechte Codebasis erschwerte Einstieg; Refactoring nicht gewünscht.

Hardware-Logistik unplanbar: Selbstabholung 1,5 h entfernt am Vorabend des Starts; Monate später Frist zur persönlichen Abgabe trotz angebotener Abholfenster.

Image

Starke Vision der Firma wird selbstbewusst kommuniziert.
Mein Erleben stand dazu im Widerspruch.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.