Tolle Team Atmosphäre. Viel Eigenverantwortung und Mitgestaltung, wenn man in der richtigen Abteilung landet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
* Jaresziele werden gesetzt und der Kurs regelmäßig korrigiert. Man kann durchaus was lernen.
* Kollegen sind Spitze
* Manche Vorgesetzte halten einem den Rücken frei, gehen auf Wünsche ein auch menschlich super.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
* Viel Einsatz vor Ort beim Kunden. Da verliert man schon mal das Gefühl für infoteam zu arbeiten und fragt sich, warum man nicht direkt beim Kunden anheuert.
* Inflationsausgleichszahlung seit zwei Jahren eingestellt. Das heißt man muss eine Gehaltserhöhung aushandeln, damit das Gehalt effektiv nicht weniger wird
* Manche Vorgesetzte haben einen eher toxischen Führungsstil und lesen zu viel Machiavelli.
Verbesserungsvorschläge
Manche Bereiche machen es besser als andere. Ich war lange an Board und habe einiges gesehen.
Nehmt euch ein Beispiel an denen, wo es läuft. Nicht was Umsatz angeht, sondern Teamgeist, Beteiligung, Motivation und Wertschätzung. Als ich angefangen habe, gab es Firmenweit ein Gemeinschaftsgefühlt. Das ist verloren gegangen. Verständlich, wenn sich die Anzahl der Mitarbeitenden verdoppelt. Manche BUs haben es aber geschafft, dieses Feeling intern wieder aufleben zu lassen.
Arbeitsatmosphäre
Kollegen sind gut drauf, Vorgesetzte zeigen Wertschätzung, oft ist man aber vor Ort beim Kunden eingesetzt. Auch schon mal alleine.
Image
Viele Kunden arbeiten gerne mit infoteam zusammen und sind an gute Qualität gewöhnt. Es gibt aber natürlich Ausnahmen.
Work-Life-Balance
Ich kann nur für meine Abteilung sprechen:
Urlaub wird ohne Rückfrage akzeptiert. Auch wenn man ihn mal einen Tag vorher beantragt. Die Verantwortung, die Zeiten mit dem Kunden zu klären, liegen beim Mitarbeiter und sind das einzige Kriterium.
Karriere/Weiterbildung
Auch hier: stark von Abteilung abhängig. Dinge werden sich durch große Umstrukturierung ändern. Jährliches Mitarbeitergespräch, bei dem Jahresziele detailliert erarbeitet und festgehalten werden. Ich fand diese immer sehr erfolgreich. Man hat einen Coach, den man alle 2 Wochen trifft. Egal, ob man Senior mit Personalverantwortung oder Werkstudent ist. In diesem Gespräch wird über den Zielerreichungsgrad gesprochen, über Probleme im Projekt ausgetauscht, usw. Das kann einen wirklich weiterbringen! Schulungen sind erwünscht und werden auch genehmigt.
Kollegenzusammenhalt
Tip-Top.
Ich habe echte Freundschaften geschlossen
Vorgesetztenverhalten
Für meine Abteilung: Wunschlos glücklich. Vorgesetzter hält einem den Rücken frei, eigene Wünsche bezüglich Einsatz in Projekten werden bestmöglich umgesetzt. Anregungen gerne entgegen genommen.
Ich habe von anderen Abteilungen aber auch von toxischen und manipulativen Vorgesetzten gehört.
Arbeitsbedingungen
Viel vor Ort beim Kunden. Die Bedingungen hängen also davon ab. Ist man mal bei infoteam, sucht man sich idr. einen der Floating-Desks. Das Büro ist schön, Ausstattung modern und Teilweise wurde versucht mit Mitarbeiter-Input die Räume neu zu gestalten.
Kommunikation
Kommunikation aller Unternehmensrelevanter Informationen über diverse Kanäle. Informationen zur aktuellen Umstrukturierung tröpfelten allerdings etwas, was bei vielen für Unsicherheit gesorgt hat
Gehalt/Benefits
Verhandlungssache. Gehalt eher leicht unter dem Durchschnitt. Betriebliche Altersvorsorge vorhanden. Zusatz-Krankenversicherungen mit einigen ganz guten Leistungen ebenso.
Gehalt wird jährlich an Inflation angepasst. Auch 2021 um ca. 15%! Allerdings ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage die Erhöhung in den letzten beiden Jahren ausgeblieben.
Interessante Aufgaben
Hängt sehr stark vom Projekt ab. Man muss sich teilweise gut durchsetzen können, um nicht in einem beliebigen Projekt als Experte für das, was der Kunde gerade braucht, verkauft zu werden. Der Begriff "infoteam-Experte" wird in den Fluren eher zynisch benutzt. Ich habe es geschafft mich in einem Bereich niederzulassen, bei dem sich der Technologie-Stack nur minimal ändert, deshalb fühle ich mich sehr wohl.

