Anfangs ist alles rosig, aber mit der Zeit fallen die negativen Aspekte auf.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mittlerweile nichts mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe Verbesserungsvorschläge.
Verbesserungsvorschläge
Es sind viele Punkte, in denen es Verbesserungspotenzial gibt. Hier erstmal 3:
- Die Umstrukturierungen straffen die Entscheidungswege nicht, sondern geben viel mehr Aufgaben an die Vorgesetzen, die dann überfordert sind und sich nicht zwischen deren Abteilungen im Rahmen Ihrer Leitungsaufgaben aufteilen können.
- Die Gehälter sind nicht gerecht und etwas niedrig. Die "Faulenzer" bekommen dasselbe wie die Fleißigen. Passt die Gehälter an, sonst braucht ihr euch nicht zu wundern, warum es so eine hohe Fluktuation gibt. Das könnte zumindest die guten Mitarbeiter an sich binden, bevor sie überlegen das Unternehmen zu verlassen.
- Fehlbesetzungen in vielen Positionen: Gebraucht werden fähige Mitarbeiter in den Lägern und nicht noch mehr in den Büros. Man spricht hier von einer Lieferkette und wenn es schon im Lager scheitert, dann wird alles andere ausgebremst. Auch die Leitungspositionen sollten mit Fokus auf Kompetenz besetzt werden.
Arbeitsatmosphäre
Zunehmend schlechter, da es viele Fluktuationen gibt, Umstrukturierungen auf der Leitungsebene, zu viele Aufgaben, fehlende Kommunikation zwischen Abteilungen, Leistungsfremde Gehälter, Fehlbesetzungen usw. Vereinfacht gesagt: Sehr viel trägt zur schlechten Arbeitsatmosphäre bei.
Kommunikation
Innerhalb des Teams gut, aber zwischen den Abteilungen katastrophal.
Kollegenzusammenhalt
Es wird viel über die Kollegen gelästert.
Work-Life-Balance
Zusicherung von Home Office, welches aber nicht gern gesehen wird. In anderen Abteilungen/Teams möglich, was zu Neid und Unverständnis führt, warum es denn nicht in der eigenen Abteilung möglich ist. Urlaubstage sind gering, erhöhen sich aber mit der Betriebszugehörigkeit. Die vorausgesetzte Betriebszugehörigkeit für die Erhöhung ist aber viel zu lang.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt gute als auch schlechte Vorgesetzte. Die guten verschlechtern sich aber mittlerweile. Mitarbeiter werden hin und her geschoben. Versprechungen werden gemacht, die nicht eingehalten werden.
Interessante Aufgaben
Interessant in dem Sinne, dass Probleme entstehen (teils eigenverschuldet durch ISL und externe Spediteure/Kunden), die gelöst werden müssen. Macht es Spaß diese Probleme zu lösen: auf gar keinen Fall.
Arbeitsbedingungen
Viel Stress, fehlendes und defektes Equipment und fehlende IT-Zugänge beim Onboarding, Bürokratie bremst Prozesse aus. Sinnlose Schulungen und Meetings. Inkompetente Mitarbeiter in den anderen Abteilungen.
Gehalt/Benefits
Ist zwischen den faulen und fleißigen Mitarbeitern nicht gerecht und etwas zu niedrig. Ein besseres Gehalt kann man erwarten, wenn ein Wechsel in ein anderes Unternehmen angestrebt wird. Gehaltserhöhungen werden durch typische Floskeln wie "So ist nun mal die Logistikbranche" oder "Wir haben ja einen Haustarif, der das regelt" zunichtegemacht. Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es nicht.
Image
ISH (Muttergesellschaft) hat ein gutes Image. ISL widderrum nicht. Bei der ISL liegt es an Inkompetenz und Unzuverlässigkeit. Nach außen präsentiert man sich als "effizient" und "hochmodern", aber die Kunden und Spediteure wissen es besser.
Karriere/Weiterbildung
Naja, in manchen Positionen kann man aufsteigen. In meiner jetzt nicht. Ist praktisch eine Endstation. Nur Skills im Rahmen von IT-Schulungen kann man erwerben.


