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Micro
Bewertung

Jeder ist sich selbst der Nächste

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei Ingram Micro Distribution GmbH in Dornach bei München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich denke, ich konnte hier einige Punkte ausführlich aufzeigen, auch wenn der Platz dafür manchmal nicht ausgereicht hat, weshalb ich den Text kürzen musste. Insgesamt kann ich diesen Arbeitgeber für mich persönlich nicht empfehlen und bin froh und dankbar, jetzt zu wissen, wie ich mich in Zukunft nicht mehr behandeln lassen möchte.

Verbesserungsvorschläge

Um das Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu verbessern, schlage ich folgende Maßnahmen vor:

Gezielte Unterstützung bei Versetzungen:
Bei Versetzungen in neue Abteilungen sollte eine sorgfältige Planung und Begleitung erfolgen, um Überforderung zu vermeiden. Eine offene Kommunikation im Vorfeld kann helfen, Ängste abzubauen und die Integration zu erleichtern. Zudem sollte auch eine erneute Versetzung in Betracht gezogen werden wenn man tatsächlich nicht daran interessiert ist ältere Kollegen "einfach nur" loszuwerden.

Sensibilisierung der Führungskräfte:
Schulungen für Vorgesetzte im Umgang mit Mitarbeitern und bei der Bewertung ihrer Leistungen sind essenziell. Zusätzlich sollten soziale Kompetenzschulungen für Führungskräfte angeboten werden, um EMPATHIE, Wertschätzung und respektvollen Umgang im Führungsalltag zu fördern. Diese Schulungen können dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und eine respektvolle, wertschätzende Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Faire und transparente Gehaltskommunikation:
Gehaltserhöhungen sollten regelmäßig und nachvollziehbar erfolgen, um das Vertrauen der Mitarbeitenden zu stärken. Die Aussagen, man sei bereits an der oberen Grenze, sollten durch tatsächliche Daten und Fakten im Gespräche mit der Führung offengelegt werden.

Vermeidung von systematischer Zurückhaltung:
Offene und ehrliche Gespräche über Karriere- und Gehaltsentwicklung sollten gefördert werden. Mitarbeitende sollten ermutigt werden, ihre Anliegen ohne Angst vor negativen Konsequenzen anzusprechen.

Förderung eines positiven Betriebsklimas:
Ein respektvoller Umgang, Wertschätzung der Erfahrung älterer Kollegen und eine offene Feedback-Kultur können dazu beitragen, die Motivation und das Betriebsklima insgesamt zu verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Durchschnittlich

Work-Life-Balance

Zu Beginn des Jahres 2022 gab es hier noch einige bedeutende Vorteile. Mittlerweile sind diese kaum noch vorhanden. Statt flexibler Gleitzeit gibt es jetzt einen festen Schichtplan mit festgelegtem Start- und Endzeitpunkt. Die Anzahl der Office-Tage wurde von zwei auf drei erhöht, wobei an mindestens zwei dieser Tage oft eine feste Anwesenheit vorgeschrieben wird. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird auch elektronisch überwacht.

Zudem
werden die Systeme ausgelesen, um zu überprüfen, wer wie viel in welcher Zeit erledigt hat – auch bei Aufgaben, die schwer vergleichbar sind. Dadurch war man ständig gezwungen, sich rechtfertigen zu müssen.

Karriere/Weiterbildung

in meiner Zeit und in meiner Wahrnehmung nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Was das Gehalt betrifft, so gab es zwar gelegentlich Gehaltserhöhungen (1x Jährlich), diese waren jedoch meist sehr gering und kaum spürbar. Wenn man nach einer Gehaltserhöhung gefragt hat, wurde häufig geäußert, dass man gern eine Erhöhung vornehmen würde, aber man sich bereits an der oberen Grenze des Gehaltsbandes befinde. Erst nach einem Gespräch mit dem Betriebsrat stellte sich heraus, dass diese Aussage nicht der Wahrheit entsprach und die Gehaltsgrenze in Wirklichkeit deutlich höher lag.

Insgesamt wurde man von den Vorgesetzten in Bezug auf Gehaltserhöhungen und andere Themen häufig systematisch klein gehalten, was das Vertrauen in die Transparenz und Fairness im Unternehmen beeinträchtigte. Es fehlte an einer offenen und ehrlichen Kommunikation, was die Mitarbeitermotivation und das Betriebsklima negativ beeinflusste

Kollegenzusammenhalt

Die Überschrift beschreibt meine Meinung hierzu sehr gut. Vereinzelnd gab es Ausnahmen, aber sehr vereinzelnd.

Umgang mit älteren Kollegen

Während meiner Zeit in diesem Unternehmen habe ich beobachtet, dass der Umgang mit älteren Kollegen teilweise problematisch war. Es schien, dass diese Mitarbeiter häufig systematisch in verschiedene Abteilungen versetzt wurden, was aus meiner Sicht dazu führte, dass sie in neuen Arbeitsumgebungen oft überfordert waren. Diese Versetzungen schienen nicht immer gut geplant oder begleitet zu sein, was die Betroffenen zusätzlich belastete.

In einigen Fällen wurden ältere Kollegen nach meiner Wahrnehmung mit einer Vielzahl von Abmahnungen konfrontiert, was die Arbeitsatmosphäre und das Betriebsklima negativ beeinflusste. Es wirkte auf mich, als ob hier eine gewisse Überforderung nicht ausreichend erkannt oder berücksichtigt wurde, was zu einer belastenden Situation für die betroffenen Mitarbeiter führte.

Zudem ist zu sagen, dass der Umgang mit den älteren Kollegen in manchen Fällen von mangelnder Sensibilität geprägt war. Es wäre wünschenswert gewesen, mehr Verständnis für die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter zu zeigen und eine gezieltere Unterstützung anzubieten.
Einige von Ihnen tun mir ehrlich von Herzen leid.

Vorgesetztenverhalten

Während meiner Beschäftigung bei diesem Arbeitgeber habe ich wiederholt die Erfahrung gemacht, dass der Umgang mit den Vorgesetzten von erheblichen Herausforderungen geprägt ist. Trotz mehrfacher Versuche, durch Gespräche und Feedback eine Verbesserung der Situation zu erreichen, blieben die gewünschten Veränderungen aus.

Die Kommunikation seitens der Führungsebene war häufig unklar und ließ wichtige Informationen offen oder unpräzise. Dies erschwerte die klare Verständigung.Zudem wurden Fehler, die im Arbeitsalltag gemacht wurden, nicht offen eingestanden. Stattdessen kam es vor, dass Tatsachen verdreht oder sogar falsche Aussagen gemacht wurden, um die eigene Position zu stärken und / oder zu schützen. (auf Kosten des Mitarbeiters)

In den Gesprächen mit den Vorgesetzten wurden Fragen oftmals ausweichend beantwortet. Gesprächsprotokolle wurden teilweise falsch wiedergegeben, was die Transparenz und das gegenseitige Verständnis beeinträchtigte. Darüber hinaus wurden von den Vorgesetzten Bestätigungen für Vereinbarungen eingefordert, die so nie getroffen wurden, was das Vertrauensverhältnis zusätzlich belastete.

Arbeitsbedingungen

Ausreichend

Kommunikation

Die Kommunikation erfolgte meist nur auf Nachfrage, und auch dann wurden häufig keine weiteren Erklärungen gegeben. Die Frage, warum bestimmte Änderungen oder Entscheidungen getroffen wurden, blieb für mich oft unbeantwortet, selbst nach Nachfrage.

Gleichberechtigung

Leider war die Gleichberechtigung in der Organisation nicht immer gegeben. Es schien, dass bestimmte Personen, die vom Chef gemocht wurden, bevorzugt behandelt wurden. Menschen, die ihre Meinung offen vertreten oder Veränderungen anstoßen wollten, wurden häufig als "Störenfried" abgestempelt. Obwohl nach außen hin oft etwas anderes kommuniziert wurde, zeigte sich im Alltag, dass nicht alle Meinungen gleichwertig behandelt wurden.

Interessante Aufgaben

die Aufgaben Ware abwechslungsreich und Komplex


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Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.