Schlimm - Der Wandel zum klassichen US-Konzern at its best. Wer drauf steht, gern.
Gut am Arbeitgeber finde ich
hier wäre es toll, viel schreiben zu können. der konzern selbst findet sich ja super. viele kolleginnen und kollegen sind es auch.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
wie die obige bewertung zeigt, sicher viel. aber ein bashing möchte ich hier nicht betreiben
Verbesserungsvorschläge
es ist müßig. im konzern unmöglich. mehr menschlichkeit? des wird nix mehr.
Arbeitsatmosphäre
"Under Preassure" trifft es. Angst zu versagen schwirrt durch die Gänge. Das war schon mal anders.
Image
der konzern sieht sich als den besten arbeitgeber, den wichtigsten dienstleister der branche. und tatsächlich sind viele innovationen auf den weg gebracht worden. letztelich geht es aber nur ums geld und darum, mitarbeiter einzusparen (das wird natürlich vehement abgestritten). viele händler sind sicher voll zufrieden und happy. manchen ist ingram zu anonym geworden. hochmut kommt vor dem fall. ich wünsche letzteres keinem
Work-Life-Balance
vielleicht ist ein stern zu wenig. aber durch den ständigen druck des unternehmens auf die mitarbeiter vielleicht auch gerechtfertigt. sehr viele nehmen den job mit nach hause und können nicht mehr abschalten
Karriere/Weiterbildung
gibt es viel online. wurde auch viel eingeespart inszwischen. wehr auf viele interne schulungen steht, die auf das einhalten von regelungen abzielen ist bei ingram micro aber gold richtig
Gehalt/Benefits
es gibt die für konzerne üblichen klassischen benefits. sie sind ein klotz am kostenbein für die geschäftsleitung. aber man muss es halt anbieten.....
Umwelt-/Sozialbewusstsein
soweit in diesem segment möglich sicher ok. kann man eigentlich nicht wirklich beurteilen
Kollegenzusammenhalt
gegenseitige unterstützung gibt es viel. zusammen irgendwie durch die harte zeit.
Umgang mit älteren Kollegen
so lange man funktioniert, ist alles gut. aber - schon mehrfach erlebt - auch verdienten mitarbeitern wird nichts verziehen. gegenrede erspringt häufig aus erfahrung. das ist aber nicht mehr wirklich gewünscht.
Vorgesetztenverhalten
viele vorgesetzte sind okay und fair oder versuchen eine gute partnerschaft aufrechtzuerhalten. aber insgesamt hat sich der führungsstil deutlich geändert. auch bei der deutschen geschäftsführung. empathie - häufig fehlanzeige.
Arbeitsbedingungen
am besten morgen schon mit dem fertig sein, was übernächste woche als auftrag reinkommt. der stressfaktor auch der emotionale stress ist so hoch wie nie. fehlerkultur wird hochgehalen aber besteht eigentlich nur marginal. es geht nur noch um zahlen. auch die mitarbeiter sind gefühlt nur noch nummern. funktionieren....oder gehen.
Kommunikation
ist ok. Mitarbeiterversammlung jedes Quartal live und online. Zu viele Kommunikationskanäle besonders durch den amerikanischen Einfluss weiß man manchmal nicht alles einzuordnen
Gleichberechtigung
da kann man nicht meckern
Interessante Aufgaben
viel neues ist auf dem weg. diese bieten auch chancen. gelegenheit mitzumachen gibt es viel. allerdings ist inzwischen auch sehr sehr viel ferngesteuert (konzernzentrale usa) - mitspracherecht sehr gering

