Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 27.5.2026
Ingram Micro erhält ein negatives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre wird von Druck und mangelnder Unterstützung geprägt, wobei der Zusammenhalt unter Kolleg:innen noch als positiver Gegenpol gilt. Das Vorgesetztenverhalten fällt kritisch aus: Entscheidungen werden kaum erklärt, Kritik nicht toleriert und Fehler selten eingestanden. Ähnliche Defizite zeigen sich bei der internen Kommunikation – wichtige Informationen kommen zu spät oder gar nicht an, und die Flut an Kanälen erschwert die Orientierung zusätzlich.
Die Work-Life-Balance belastet Mitarbeiter:innen erheblich: Dauerhafter Druck, starre Home-Office-Regelungen und exzessive Überstunden sind wiederkehrende Kritikpunkte. Die Vergütung gilt als nicht wettbewerbsfähig, mit minimalen Gehaltserhöhungen und einer als unfair empfundenen Lohnentwicklung. Das Unterne...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Ingram Micro wird von Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zu dem Druck und der Fehlerkultur im Unternehmen: Einige beschreiben ein Klima, das von Leistungsdruck und Versagensangst geprägt ist. Zudem berichten Nutzer:innen davon, dass Vorgesetzte Kritik schlecht tolerieren und durch Klatsch das Miteinander belasten. Während die Atmosphäre innerhalb einzelner Teams oft als angenehm empfunden wird, fällt das Gesamtbild auf Unternehmensebene deutlich schlechter aus. Viele Mitarbeiter:innen fühlen sich verloren, überfordert und unzureichend unterstützt. Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen variiert stark je nach Abteilung, und auch das Verhältnis zum Management wird häufig als problematisch beschrieben. Nur wenige Stimmen bewerten die Arbeitsatmosphäre positiv und bezeichnen das Umfeld als entspannt und freundlich – allerdings mit dem Hinweis, dass dies nicht überall im Unternehmen gilt.
Die Kommunikation bei Ingram Micro wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Einige bemängeln, dass wichtige Informationen häufig zu spät oder gar nicht weitergegeben werden und Mitarbeiter:innen diese selbst einsammeln müssen. Zudem wird kritisiert, dass die Frequenz der Town Halls von monatlich auf quartalsweise reduziert wurde, während gleichzeitig eine Flut an Updates über Teams und Intranet entsteht, die oft ungelesen bleiben. Die Vielzahl an Kommunikationskanälen, teils durch amerikanische Unternehmenseinflüsse geprägt, erschwert nach Meinung einiger Nutzer:innen die Einordnung relevanter Informationen. Wenige Bewertungen fallen positiver aus: Wer sich aktiv einbringt, fühlt sich intern gut informiert. Diese Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur überwiegenden Wahrnehmung, dass die Kommunikation insgesamt zu wenig und zu wenig zeitnah erfolgt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Ingram Micro wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders die Kommunikation der Führungskräfte steht in der Kritik: Entscheidungen werden selten nachvollziehbar erklärt, und bei Veränderungsprozessen mangelt es an Transparenz. Fehler werden laut einigen Bewertungen nicht eingestanden, stattdessen werden Sachverhalte verdreht, was das Vertrauen in die Vorgesetzten belastet.
Auch die Einbindung der Mitarbeiter:innen lässt nach Meinung der Nutzer:innen zu wünschen übrig: Rückmeldungen erfolgen oft erst nach Prozessänderungen, eine echte Beteiligung findet kaum statt. Zudem bemängeln einige, dass der Führungsstil – einschließlich des deutschen Managements – an Empathie verloren hat und viele Führungskräfte Unternehmensvorgaben unkritisch übernehmen, was eher Unsicherheit als Orientierung schafft. Wenige Bewertungen erkennen zwar an, dass einzelne Vorgesetzte fair agieren, doch überwiegt das negative Gesamtbild deutlich.
Die Gehälter bei Ingram Micro werden von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Gehaltserhöhungen fallen gering aus und gleichen die Inflation nicht aus, weshalb ein Jobwechsel finanziell attraktiver erscheint. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass Einstiegsgehälter im Vergleich zu anderen lokalen Unternehmen nicht wettbewerbsfähig sind, was zu hoher Fluktuation bei neuen Mitarbeiter:innen führe. Hinzu kommt, dass übernommene Mitarbeiter:innen gegenüber neu eingestellten Kolleg:innen beim Gehalt zurückliegen. Vereinzelten Aussagen zufolge wurden Mitarbeiter:innen über Gehaltsgrenzen unzureichend informiert, was Vertrauen und Motivation belastete. Auf der positiven Seite zahlt das Unternehmen Gehälter stets pünktlich, und die Sozialleistungen werden als gut bewertet. Das Ausbildungsgehalt wird als akzeptabel eingestuft.
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