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Zuletzt aktualisiert am 21.8.2026
Ingram Micro erhält von den Bewertenden ein negatives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre wird als zunehmend belastend beschrieben: Druck, Fehlerkultur und ein stark hierarchisches Klima prägen den Alltag vieler Mitarbeiter:innen. Das Vorgesetztenverhalten verstärkt diesen Eindruck – Kritik wird laut Bewertungen selten konstruktiv aufgenommen, Entscheidungen kaum transparent kommuniziert und Mitarbeiter:innen wenig in Prozesse eingebunden. Dieser Befund deckt sich mit der negativen Einschätzung der Kommunikation, die als einseitig und verzögert gilt.
Die Work-Life-Balance bewerten viele als kaum vorhanden: tägliche Überstunden, fehlende Flexibilität beim Homeoffice und hoher Erwartungsdruck sind wiederkehrende Kritikpunkte. Gehalt und Sozialleistungen gelten als unterdurchschnittlich, Gehaltsrunden als nicht inflatio...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Ingram Micro wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Einige berichten von zunehmendem Druck und einer Atmosphäre der Fehlerängstlichkeit, die sich im Laufe der Zeit verschlechtert habe. Zudem kritisieren wenige Nutzer:innen, dass Vorgesetzte keine Kritik akzeptieren und durch Klatsch das Miteinander belasten. Auch strukturelle Faktoren wie neue Kommunikationstools und fehlende Teamevents trügen zur Demotivation bei.
Auf der anderen Seite beschreiben einige Nutzer:innen den Kolleg:innenzusammenhalt innerhalb der eigenen Teams als positiv und die Stimmung als entspannt. Allerdings fällt auf, dass Bewertungen stark abteilungsabhängig ausfallen: Während der Umgang unter Kolleg:innen oft als gut empfunden wird, schneidet das Führungsverhalten deutlich schlechter ab. Die Erfahrungen variieren je nach Team erheblich, sodass kein einheitliches Bild entsteht.
Das Vorgesetztenverhalten bei Ingram Micro wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisieren einige einen streng hierarchischen Führungsstil, der an Empathie mangelt und Mitarbeiter:innen kaum in Entscheidungen einbezieht. Auch die Kommunikation bei Veränderungsprozessen gilt als unzureichend, da Entscheidungen selten nachvollziehbar erklärt werden. Wenige Nutzer:innen berichten zudem von fehlendem Verständnis seitens der Führungsebene gegenüber besonderen Lebensumständen wie Schwangerschaft oder chronischen Erkrankungen. Kritik wird laut einiger Bewertungen nicht konstruktiv aufgenommen, sondern negativ an die Personalabteilung weitergegeben. Zwar loben wenige Nutzer:innen einzelne direkte Vorgesetzte als fair und auf Augenhöhe, doch steht dies im Widerspruch zur allgemeinen Einschätzung der Führungskultur. Dieser Gegensatz zwischen positiven Einzelerfahrungen und der kritischen Gesamtbewertung zieht sich durch mehrere Bewertungen.
Die Work-Life-Balance bei Ingram Micro wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Mehrere Bewertungen beschreiben tägliche Überstunden und zu lange Arbeitszeiten, die unter anderem auf einen Mangel an qualifiziertem Personal zurückgeführt werden. Einige Mitarbeiter:innen berichten, dass der anhaltende Druck dazu führt, Arbeit mit nach Hause zu nehmen und kaum abschalten zu können. Hinzu kommt die Kritik, dass trotz steigender Kosten und fehlender Unterstützung seitens des Unternehmens ein übermäßig hoher Einsatz erwartet wird. Wenige Nutzer:innen bemängeln zudem eine starre Home-Office-Regelung, die Teilzeit- und Vollzeitkräfte gleichermaßen behandelt und damit individuelle Bedürfnisse außer Acht lässt. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein Bild, in dem eine gesunde Balance zwischen Berufs- und Privatleben kaum möglich erscheint.
Die Kommunikation bei Ingram Micro wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Viele kritisieren, dass wichtige Informationen zu spät oder gar nicht ankommen, und beschreiben die Kommunikationsstruktur als einseitig und streng hierarchisch ohne ausreichende Transparenz. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass zu viele Kanäle – unter anderem durch amerikanischen Einfluss – für Verwirrung sorgen und eine zeitnahe Weitergabe von Informationen fehlt.
Wenige Stimmen zeichnen ein etwas positiveres Bild: Quartalsmeetings werden als hilfreicher Ansatz erwähnt, und die interne Kommunikation funktioniere in manchen Bereichen gut. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur vorherrschenden Meinung. Besonders kritisch fällt eine Schilderung aus, in der fehlende Gesprächsbereitschaft seitens Vorgesetzter im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft beschrieben wird – ein Einzelfall, der dennoch auf strukturelle Kommunikationsprobleme hindeutet.
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