17 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
17 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Einfach unglaublich es lohnt sich nicht sich dort zu bewerben man bekommt zu 99% eine absage
Warum sucht ihr solange nach Operator siehe Stellenausschreibung die seit über 1 Jahr aktiv ist ?
Der Aufwand des Bewerbungsprozesses war ziemlich hoch: 30 min Recruiting Call, 30 min Erstgespräch mit Vorgesetztem, ca. 2h Online Assessment, 2h plus Anfahrt für Zweitgespräch inkl. Case-Study, 2h plus Anfahrt zum ersten Kennenlernen des Teams. Für Bewerber, die sich zu der Zeit in einem Beruf befinden und sich dafür freinehmen müssen, könnte dieser Aufwand abschreckend sein.
Bewertung: ☆☆☆☆☆ (0 von 5 Sternen)
Ich möchte mit dieser Bewertung andere Bewerbende eindringlich davor warnen, Zeit und Energie in den Bewerbungsprozess dieses Unternehmens zu investieren.
Ich wurde aufgrund meiner sehr guten Qualifikationen zweimal zu einem Bewerbungsprozess eingeladen – und habe es erst nicht geschnallt und dann zutiefst bereut.
Beim ersten Mal war das Gespräch noch einigermaßen angenehm, allerdings war mir da noch nicht klar, wie absurd überzogen und respektlos das Auswahlverfahren tatsächlich ist:
Erst ein HR-Gespräch
Dann ein Online-Assessment mit Intelligenztest (!), wie es vielleicht für Berufseinsteiger noch gerechtfertigt ist – aber ganz sicher nicht, wenn man bereits über viele Jahre relevante Berufserfahrung mitbringt. Als ich das infrage stellte, hieß es nur, das sei "Standard".
Im anschließenden Vor-Ort-Gespräch musste ich dann auch noch eine praxisferne Aufgabe lösen – unter Beobachtung eines mehrköpfigen Panels. Völlig künstliche Situation, in der man „beweisen“ soll, dass man was kann, obwohl der CV das längst belegt.
Ich wurde „Zweiter“ – und bekam kurz darauf erneut eine Einladung für eine andere Stelle, da mein Eindruck offenbar so gut war. Doch beim zweiten Mal wurde es nur noch schlimmer:
Wieder ein HR-Gespräch – obwohl das bereits stattgefunden hatte – und erneut ein Online-Assessment! Absolut nervig und übergriffig.
Im zweiten Vor-Ort-Gespräch musste ich wieder eine Aufgabe vorführen, diesmal mit Flipchart etc., also erneut: Prüfungsstimmung statt professionellem Austausch auf Augenhöhe.
Die HR-Person hatte offensichtlich keinerlei Überblick über den bisherigen Prozess. Dass mein erstes Gespräch auf Englisch war, war ihr z. B.
nicht bekannt – also wurde wieder „getestet“.
Die Gesprächsatmosphäre war insgesamt steif, unpersönlich, abgehakt nach Protokoll. Ich musste mich konstant beweisen und Leistung liefern, während das Unternehmen selbst keinerlei Einblick gewährte.
Als ich gegen Ende die Möglichkeit bekam, Fragen zu stellen, wurden diese nicht beantwortet, sondern an mich zurückgespielt – eine unangenehme, ausweichende und letztlich feindselige Kommunikation.
Fazit:
Ich hatte das Gefühl, mich komplett entblößen zu müssen, während das Unternehmen sich nicht einmal die Mühe macht, authentisch, offen oder wenigstens respektvoll zu kommunizieren.
Am verstörendsten fand ich das zwischen den Zeilen erkennbare Führungsverständnis: Führung übernimmt hier offenbar keine Verantwortung für Unternehmenskultur. Stattdessen wird betont, dass „jeder Einzelne“ dafür verantwortlich sei, eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen – also keine echte Kulturverantwortung, keine Vorbildfunktion, kein Schutz vor toxischen Strukturen, Diskriminierung oder Unsicherheit. Alles wird auf die Mitarbeitenden abgeschoben.
Unterm Strich war das der unangenehmste Bewerbungsprozess, den ich je erlebt habe.
Ich kann nur jedem raten: Spart euch die Zeit und den Frust – der Aufwand steht in keinem Verhältnis, und das Verhalten des Unternehmens lässt tief blicken.
Die Absage per Mail mitteilen und nicht auf der Bewerbungsplattform des Unternehmens.
Ich kann kaum in Worte fassen, unter welchen Bedingungen dieses Bewerbungsgespräch im Konferenzraum stattgefunden hat. Die Gesprächspartner waren extrem penetrant mit ihren Fragen und haben die Situation noch unangenehmer gemacht, indem sie mich regelrecht in die Enge trieben. Bei jeder Station meiner Laufbahn haben sie jeden einzelnen Punkt bis ins Detail hinterfragt und wollten genau wissen, wie ich dies oder jenes gemacht habe. Sie bohrten so tief, dass ich irgendwann nicht mehr konnte.
Wenn ich eine Frage nicht beantworten konnte, warteten sie schweigend, bis ich etwas sagte, ohne jegliche Unterstützung, um die Konversation voranzubringen. Am Ende habe ich einfach aufgegeben. Es war offensichtlich, dass diese Firma nicht zu mir passt. Es war ein katastrophales Bewerbungsgespräch. Ich habe schon unangenehme Gespräche erlebt, aber dieses war definitiv auf Platz 1 der schlimmsten. Absolut ehrlich.
Steifer Umgang bei fehlenden Fachkräfte kann man sich nicht mehr leisten.
Den Aufwand der Bewerber anerkennen und auf Bewerbungen reagieren.
Wenn Zusagen gemacht werden, sollten diese eingehalten werden. Bewerbungen sind keine Einbahnstraße, der Bewerber bildet sich ebenfalls eine Meinung von dem potentiellen Arbeitgeber.
Leider habe ich bis jetzt gar keine Antwort bekommen.
Selbst nach mehrfacher Nachfrage wurde bis Heute nich abgesagt oder reagiert. Ganz schwach..
Wenn mit Mitarbeitern genauso wie mit Bewerbern umgegangen wird dann sehe ich hier keine Zukunft.
Präsentation Flipchart,diverse Aufgaben-stellungen. Wie würden Sie.... Was würden Sie....
So verdient kununu Geld.