Im Nachhinein extrem enttäuschend
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsbedingungen mit Büro, Ausstattung etc. waren gut. Wenn man sich etwas an Hard- oder Software gewünscht hat, wurde es auch bereitgestellt.
Verbesserungsvorschläge
– Statt viele eher mittelmäßige Mitarbeiter einzustellen eher mal auf wirkliches Profis setzen. Wenig Pitches wurden gewonnen und bei vielen Projekten hat man manchmal fast Scham verspürt, weil die Arbeiten so unprofessionell waren. Junioren eher auf sehr kleine Projekte oder nur intern einsetzen und nicht ganze Websites gestalten lassen ohne Erfahrung. Nur so kann man auf Dauer auch gute Arbeit leisten.
– Vorgesetzte sollten dringend Trainings machen. Sachliche Kommunikation, statt „beleidigt" bzw. „sauer" zu sein. Den Mitarbeitern nicht ständig vermitteln, dass man ausgetauscht werden kann, sondern ihnen Sicherheit vermitteln. Nur so kann man entspannt und glücklich arbeiten.
– Auch nur Projektmanager mit Erfahrung einstellen, die professionelle Tools, Frameworks und Prozesse etablieren. Nicht alles über Slack kommunizieren, Jira o. Ä. nutzen. Keine plötzlich wichtigen Aufgaben vergeben, weil der Kunde das so will. Generell nicht einfach den Druck der Kunden auf die anderen „abladen".
Generell: viel mehr Professionalität schaffen.
Arbeitsatmosphäre
An sich in Ordnung, aber:
– Geschäftsführung setzt die Mitarbeiter teilweise extrem unter Druck und man hat ständig das Gefühl, dass man gleich gekündigt wird. Man ist innerlich die ganze Zeit nervös.
– Projektmanager fühlen sich wie Vorgesetzte und arbeiten gegen Designer und Entwickler, statt mit ihnen.
Image
Image ist denke ich gut, aber sehr viel Fassade.
Work-Life-Balance
An manchen Tagen freitags um 21:00 Uhr gearbeitet und ein Vorgesetzter gibt dir währenddessen noch Verbesserungsvorschläge, statt zu schreiben, dass jetzt mal gut ist und dass man am Montag weitermachen kann.
Gehalt/Benefits
Durschnittliches Gehalt
Kollegenzusammenhalt
Siehe oben
Vorgesetztenverhalten
Unprofessionell, setzen Mitarbeiter unter Druck. Keine Führungsqualitäten. Unsachlich.
Kommunikation
Unprofessionell, besonders was Projekte angeht. Die meisten Projektmanager (soweit ich weiß) sind auch Quereinsteiger gewesen und hatten absolut keine Ahnung von Projektmanagement. Extrem unrealistische Deadlines, ständig Aufgaben, die spontan kommen und gefühlt direkt fertig werden müssen etc. Kanva, Scrum, alles Fehlanzeige. awork war das höchste der Gefühle, wurde aber eher nur von Geschäftsführung und von Projektmanagern genutzt.
Interessante Aufgaben
Wenig Pitches gewonnen, oft sehr langweilige Aufgaben, wie Maintenance von Websites etc.