Vetternwirtschaft, Manipulation und Diskriminierung - es läuft viel Dunkles hinter dem Vorhang der Sozialen Arbeit
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, wenn Bewertungen im Internet nicht manipuliert würden. Statt den Fokus vor allem auf ein positives äußeres Erscheinungsbild und Marketing zu legen, sollte die Organisation ihre Aufmerksamkeit stärker auf interne Strukturen und Arbeitskultur richten. Insbesondere auf der Führungs- und Leitungsebene besteht offenbar Bedarf an kritischer Selbstreflexion und professioneller Aufarbeitung problematischer Verhaltensweisen.
Ein nach außen kommuniziertes feministisches oder werteorientiertes Image wirkt wenig glaubwürdig, wenn gleichzeitig Berichte über Mobbing oder Belästigung von Mitarbeiterinnen im Raum stehen. Eine nachhaltige Verbesserung kann nur erreicht werden, wenn diese Themen intern ernst genommen, transparent aufgearbeitet und konsequent adressiert werden.
Arbeitsatmosphäre
Wer die Ansichten der Geschäftsführung teilt, deren Ego stärkt und sich entsprechend anpasst, hat es im Arbeitsalltag deutlich leichter. Wer hingegen Kritik äußert oder andere Perspektiven einbringt, läuft eher Gefahr, von Mobbing, Intrigen oder Lästereien betroffen zu sein. Zudem entsteht der Eindruck, dass insbesondere Frauen teilweise benachteiligt oder diskriminiert werden.
Kommunikation
Gibt es nicht. Keine Transparenz
Kollegenzusammenhalt
Intrigen werden hier groß geschrieben. Aufstieg im Ansehen und in der Position läuft durch das Graben von Gruben für andere Kolleg*innen.
Work-Life-Balance
Es wird erwartet, dass Mitarbeitende praktisch rund um die Uhr erreichbar sind. Selbst außerhalb der Arbeitszeit, etwa im Urlaub oder während einer Krankmeldung, kommt es vor, dass auf dem privaten Telefon angerufen wird. Eine klare Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit wird dadurch kaum respektiert.
Vorgesetztenverhalten
Meiner Erfahrung nach sind viele Vorgesetzte in ihren Positionen nicht angemessen eingesetzt. Teilweise wird die vorhandene Machtposition ausgenutzt, und der Umgang mit Mitarbeitenden wirkt abwertend. Zudem entsteht der Eindruck, dass es sowohl an fachlicher Qualifikation als auch an den notwendigen zwischenmenschlichen Kompetenzen fehlt, die für eine verantwortungsvolle Führungsrolle erforderlich wären.
Gleichberechtigung
Nach außen hin werden Projekte und Initiativen zur Gleichberechtigung von FLINTA-Personen stark beworben. Dieses Engagement wirkt jedoch wenig glaubwürdig, wenn gleichzeitig intern ein anderes Bild entsteht. Berichte über respektlosen Umgang, Benachteiligung oder Belästigung von Mitarbeiterinnen stehen im deutlichen Widerspruch zu dem öffentlich vermittelten Anspruch.
Statt diese Probleme offen aufzuarbeiten, entsteht der Eindruck, dass Kritik eher totgeschwiegen wird oder Konflikte durch Kündigungen gelöst werden. Eine Organisation, die Gleichberechtigung nach außen vertritt, sollte diese Werte auch im eigenen Arbeitsumfeld konsequent leben. Dazu gehört ein transparenter Umgang mit Beschwerden, der Schutz von Mitarbeiterinnen sowie die ernsthafte Auseinandersetzung mit strukturellen Problemen in der Führungsebene.