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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nach dem Eintritt ins Unternehmen ist die Sicht positiv, die jedoch monatlich schwindet

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei 1&1 IONOS Service GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider muss ich betonen, dass ich von den Mitarbeitern – abseits von meinem Team und meinen direkten Vorgesetzten – nichts mehr erwarte.

Aber was will man erwarten, wenn man Remote-Mitarbeiter einstellt und ihnen dann jede Möglichkeit nimmt, bis auf die, hunderte Kilometer zu uns zu ziehen, die Familie zu verlassen und in den unsicheren IONOS-Haufen zu kommen?

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation ist derzeit in einen sehr schlechten Licht, erst recht, wenn es um neue Produkte geht. Als Mitarbeiter muss man zu den Chefs gehen und gemeinsam darauf anstoßen, dass man Informationen erhält. Diese muss man dann auch noch selbst pflegen, da die offiziellen Informationen erst kurz vor der Markteinführung des Produkts herauskommen oder einfach Tage später. Dann steht man wie ein Reh in den Scheinwerfern, weil man keine Informationen hat, und die Fragen von Kunden und Kollegen häufen sich.

Unsere Tools sind in einem recht akzeptablen Zustand, aber das Ausrollen ohne richtiges Testen und die vielen Problematiken machen den Arbeitsalltag nicht leichter. Es werden Updates ausgerollt, die den Workflow verlängern. Es werden Klickstrecken verlängert und es müssen eigene Ideen entwickelt werden, um die Arbeit effizienter zu gestalten. Bis dies umgesetzt ist, sind auch Monate vergangen.

Hört bei der Produktqualität auf die Mitarbeiter und seid offener, damit die Mitarbeiter nicht schon keine Lust mehr haben, aktiv Feedback zu geben, weil die Antworten entweder sehr enttäuschend sind oder es wieder einfach Wochen oder Monate dauert. Es gibt auch keine Anerkennung oder einen positiven Effekt für den Mitarbeiter bei Verbesserungsvorschlägen. Bei anderen Unternehmen würdigt man dies, bei IONOS erhält man, wenn man Glück hat, ein „Danke”.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf eure Mitarbeiter, denkt weiter als bis zur nächsten Wand und bürdet den Teams nicht mehr Arbeit auf, als sie bewältigen können.

Passt das Arbeitsumfeld an die jeweiligen Abteilungen an und mischt nicht einfach Themen dazu, die mit der Abteilung verbunden sind.

Erlaubt Remote-Arbeit wieder mehr, das ist ein IT-Unternehmen, in dem die Leute in den Büros Seite an Seite sitzen und auf einen Laptop starren. Kein Papier, kein Whiteboard. Alles ist digital möglich.

Arbeitsatmosphäre

Man wird von den Vorgesetzten geschätzt und beachtet. In der Regel herrscht innerhalb des Teams eine sehr positive Atmosphäre. Leider überschattet das obere Management diese Atmosphäre durch Entscheidungen und Maßnahmen, die die direkten Vorgesetzten durchgeben müssen.

Image

Das Image schreibt sich selbst, wenn man sich Kununu durchliest. Es ist regelrecht enttäuschend, wenn man sich die „Schlucht” zwischen Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit anschaut. Aber daran erkennt man den Fokus: In den Augen des oberen Managements sind Mitarbeiter anscheinend ersetzbar.

Für mich persönlich hat die Firma ihr Image verloren, als die bei der Einstellung angepriesenen Möglichkeiten schlichtweg vor den Augen vernichtet wurden.

Work-Life-Balance

Da es sich um ein börsennotiertes Unternehmen handelt, sind Zahlen sehr wichtig. Trotzdem wurde eine relativ gute Basis für die Work-Life-Balance geschaffen. Man arbeitet nicht das ganze Jahr über, es gibt zwar Zeiten, die sind heißer, aber die übersteht man auch und kann sich danach entspannt den Alltagsaufgaben widmen.

Verbesserungspotenzial gibt es in Bezug darauf, wie man mit „Hot Topics” umgeht, um die Mitarbeiter zu unterstützen und ihnen unter die Arme zu greifen.

Karriere/Weiterbildung

Was soll man dazu noch sagen ... Wenn du vor Ort im Büro bist, dann los! Du kannst dich in diesem Bereich entwickeln und dort deine Ideen einbringen. Aber sobald der magische Satz „100 % Remote” in deinem Arbeitsvertrag steht, sind deine Weiterentwicklungs- und Karrierechancen dahin.

In den schönen KI-Antworten ließ man zwar verlauten, dass es gar kein Problem ist, aber hier fehlt der Zusatz, wenn man hunderte Kilometer umzieht, um zu den Büros zu kommen. Somit werden alle Remote-Mitarbeiter in diesem Bereich komplett vernachlässigt.

Das Unternehmen hat Remote-Mitarbeiter eingestellt und gefördert und nun sind sie schon nah an einer Benachteiligung, obwohl das Unternehmen aktiv welche eingestellt und mit Weiterbildungen geworben hat. Es gibt keine Chancen, keine Aussicht, in dieser Firma zu bleiben und weiter mein Wissen und meine Fähigkeiten einzubringen.

Es fühlt sich an, als würde man im Stich gelassen, und das ist nun mal die Entscheidung des oberen Managements, also muss man damit leben. Eine kommunizierte Sonderlösung gibt es dafür nicht.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist weder überaus hervorragend noch schlecht. Es befindet sich im guten unteren Mittelfeld.

Aber auch hier überschattet das gesamte Thema das obere Management, da aus dem Nichts Regeln auftauchen, die Gehaltsverhandlungen erschweren, obwohl das Unternehmen ein hervorragendes Jahr im Sinne von Gewinn hatte.

Hier fällt oft auf, dass die Wertschätzung der Arbeit durch das obere Management auf ein durchsichtiges Blatt Papier passt und man nicht viel erwarten darf. Wie die Gehaltsverhandlungen in Zukunft ablaufen werden, ist nicht klar, aber sobald man hier arbeitet, erwartet man nicht viel Positives.

Kollegenzusammenhalt

Ich arbeite remote für das Unternehmen. Das Einzige, was mich noch hier hält, ist nicht die Entwicklungschance, die man innerlich früh aufgibt, sondern mein Team, in dem ich bin. Der Zusammenhalt unter den Kollegen in meinem Team ist großartig und es macht immer Spaß, sich über Themen auszutauschen.

Das wird zwar nicht in jedem Team so sein, aber ich bin froh, mit diesem Team arbeiten zu können.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkten Vorgesetzten bis zur unteren Managementebene sind meistens offen für die Anliegen der Mitarbeiter und hören ihnen zu. Persönlich habe ich ein gutes Verhältnis zu meinen Vorgesetzten. Man merkt, dass die Vorgesetzten versuchen zu unterstützen, aber auch hier sind oft die Hände gebunden.

Arbeitsbedingungen

Ich habe bei IONOS angefangen. Dort gab es ein sehr offenes und striktes Konzept für die Laptops, die für die Arbeit verwendet wurden. Dies wurde schlagartig in einer Nacht-und-Nebel-Aktion umgestellt, es gab einen Tausch und sehr viele Restriktionen, die bestehende Workflows mit einem Schlag zerstört haben.

Man musste umdenken und Umwege finden, um seine Aufgaben wieder ordentlich und produktiv zu erledigen. Es hat sich zwar eingependelt, aber das Motto von IONOS lautet leider: „Mal sehen, wie es läuft”.

Egal, ob es um interne Tools oder solche OS-Thematiken geht: Es wird etwas herausgeholt und ausprobiert, dann festgestellt, dass es nicht funktioniert, und es gibt ein Rollback, sodass die alten Funktionen wieder da sind. Dabei muss man bedenken, dass im Bereich des Kundensupports Zeit eine wertvolle Rolle spielt. Bei diesen Update-Spielchen muss man schon Glück haben, ob man den Kunden im internen System aufrufen und überhaupt unterstützen kann.

Kommunikation

Wie bereits in anderen Kununu-Bewertungen durchscheint, ist die Informationskette von der Managementebene nach unten sehr lückenhaft. Wenn die Informationen ankommen, ist es entweder viel zu spät oder sie sind überflüssig.

Ein IT-Unternehmen lebt von Informationen – und wie sieht es bei IONOS aus? Da hoffen wir mal, dass sie ankommen. Wenn nicht, kann man sie ja nachreichen. Dass dies den Mitarbeitern zu schaffen macht, ist erstmal zweitrangig.

Wenn Produktänderungen oder spezifische Themen aufkommen, muss man erst dem Teamleiter hinterherlaufen, obwohl einige Punkte oft klar sind, zumindest aus Sicht der Mitarbeiter, die diese Informationen lesen.

Gleichberechtigung

In meiner bisherigen Arbeitszeit habe ich keine Benachteiligung gegenüber Frauen in höheren Positionen erlebt.

Interessante Aufgaben

Es hat interessant angefangen, dann ging es jedoch in die Abwärtsspirale. Oft hat der Name der Abteilung nichts mit der Tätigkeit zu tun. Die Aufgaben in den Stellenangeboten lassen wir mal so stehen. Von meiner Seite aus habe ich mir etwas anderes vorgestellt, als das, was man anschließend macht. Daher ist es sinnvoll, dass jeder Bewerber vorab fragt, was er wirklich machen wird, und sich eine Aufgabenbeschreibung zusammenstellen lä


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

People Experience Team

Liebe*r IONOS Kolleg*in,

Vielen Dank für deine ausführliche Bewertung.

Es freut uns sehr zu hören, dass du dich mit deinem Team und deinem Vorgesetzten bei uns wohlfühlst. Uns ist es wichtig, dass sich unsere Mitarbeitenden bei IONOS wohl und wertgeschätzt fühlen.

Zu deinen Anmerkungen bezüglich der Weiterentwicklung unserer Remote-Mitarbeitenden können wir dir ein Gespräch mit deiner Ansprechperson in der Personalentwicklung empfehlen. Entwicklungsangebote gibt es bei IONOS i.d.R. für alle Mitarbeitende unabhängig vom Standort oder der Art des Vertrages.

Wir würden uns sehr darüber freuen, mit dir in den Dialog zu treten. Wir verstehen deinen Frust und hoffen, dass wir gemeinsam Lösungen erarbeiten können. Melde dich hierfür gerne vertraulich an uns per Mail (feedback-kununu@ionos.com).

Danke nochmals für deine Bewertung!
Dein People Experience Team

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.