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Bewertung

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Druck und Misstrauen

1,9
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Reutlingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Thema nachhaltige Produkte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das mangelnde Problembewusstsein, was die Mitarbeitersituation betrifft.

Verbesserungsvorschläge

Probleme sollten durch konkrete Maßnahmen, anstelle von Imagekampagnen behoben werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeit habe ich erlebt mit Schuldzuweisungen und Misstrauen. Diese Arbeitsatmosphäre verhindert, dass Mitarbeiter sich kreativ einbringen, dass Lösungen gefunden werden, die sowohl das Unternehmen als auch den Mitarbeiter weiterbringen.

Image

Die Darstellung nach außen ist alles was zählt, intern sind die Probleme bekannt.

Work-Life-Balance

Ich habe bei Kollegen psychischen Druck bis hin zu Gesundheitsschäden erlebt, Kündigungen wegen der schlechten Arbeitsatmosphäre. Es wurde versucht, berechtigten Urlaub zu verhindern, obwohl keine Projekte und Aufgaben auch nur annähernd gefährdet waren.

Karriere/Weiterbildung

In meiner Zeit gab es keinerlei Möglichkeiten, Wünsche nach Fortbildung wurden abgelehnt.

Gehalt/Benefits

Hängt davon ab, ob der Mitarbeiter sich anfangs aufgrund glücklicher Umstände durchsetzen konnte. Gehaltssteigerungen sind nicht vorgesehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Reines Greenwashing, was sich an der Wahl der Autos besonders deutlich zeigt. Je höher ein Mitarbeiter in der Hierarchie steht, desto PS-stärker der Firmenwagen.

Kollegenzusammenhalt

Wie fast immer im Leben sind die Menschen nett und kooperativ, wenn es die Situation zulässt.

Umgang mit älteren Kollegen

Die schlechte Arbeitsatmosphäre ist nicht altersabhängig.

Vorgesetztenverhalten

Schwierig zu beantworten, weil ich den Eindruck habe, dass die "Vorgesetzten" keinen Entscheidungsspielraum haben. Auf persönlicher Ebene gibt es besseres und schlechteres Verhalten, je nach Abteilung.

Arbeitsbedingungen

Büroräume sind gut, Hardware wird als Kostenfaktor gesehen, technologisch sind die Produkte nicht auf aktuellem Stand der Technik.

Kommunikation

Top down wirkt die Kommunikation opportunistisch, bottom up scheint nur erwünscht zu sein, wenn es sich um Lob handelt, zwischen den Kollegen hängt es am Einzelnen. Konstruktive Kritik, berechtigte Einwände wurden oftmals einfach weggebügelt.

Gleichberechtigung

Die schlechte Arbeitsatmosphäre ist nicht geschlechtsspezifisch.

Interessante Aufgaben

Ist vom Projekt abhängig, wobei nicht auf Eignung und Interesse des Mitarbeiters geachtet wird.

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