Kein aktives Zugehen auf die Mitarbeiter zur Steigerung der Motivation und Wertschätzung auf allen Ebenen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Außer das bereits geschilderte;
Das halbjährliche Grillen in gemeinsamer Runde. Firmeneigene Autos.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Außer das bereits geschilderte:
Die Parkplatzsituation. Die Überlastung der Mitarbeiter. Das Ausnutzen der Mitarbeiter: schlechte Kommunikation und fehlende Wertschätzung.
Damit macht sich das Unternehmen selbst zum Sprungbrett und viele Mitarbeiter gehen wieder. Genau das, was eigentlich nicht gewollt ist.
Verbesserungsvorschläge
Wesentlich mehr auf die Vorschläge und Kritik der Mitarbeiter eingehen.
Die Bedürfnisse der jüngeren Generationen sollten besser beachtet werden, denn im Unternehmen habe ich nur arbeitswillige junge Menschen kennen gelernt.
Kapazitäten überdenken und auf enorme Überstunden und Engagement der Mitarbeiter achten und entlohnen.
Qualität statt Quantität verfolgen. Das sorgt auch für mehr Motivation der Mitarbeiter.
Die Dinge umsetzen mit denen geworben wird und die beim Einstellungsgespräch besprochen werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre unter den Kollegen war gut, aufgrund gegenseitiger Unterstützung und Wertschätzung von Kollege zu Kollege. Demgegenüber war eine verständliche Kommunikation und ein Lob von den Vorgesetzten eher selten. Gedankt wurde einem ab und zu.
Die Bewertung für die Arbeitsatmosphäre zielt hier auf das Verhalten der Vorgesetzten ab, daher nur 2 Sterne (abteilungsabhängig). Die Mitarbeiter sorgen selbst für ihr angenehmes Betriebsklima.
Kommunikation
Halbjährliche Versammlungen, Quartalsauswertungen und Informationen per Intranet oder Rundmail tragen dazu bei, dass man als Mitarbeiter einen Überblick über den Stand der Firma bekommt.
Über gewisse Themen zum Arbeitsalltag (Perspektiven bzgl. Kapazitäten, Arbeitsaufteilung) wurde öfters nicht ausreichend informiert.
Kollegenzusammenhalt
Der Umgang unter den Kollegen war super. Freundliches, hilfsbereites und dankbares Verhalten zwischen den Kollegen (abteilungsabhängig).
Work-Life-Balance
Grundsätzlich waren die Arbeitszeiten flexibel mit Kernarbeitszeit und der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten. Auch Urlaub wurde stets genehmigt und war spontan möglich. Beides ist sehr gut und macht den privaten Alltag flexibel.
Über die Einhaltung der eigenen Arbeitszeit hatte man die eigene Verantwortung, was gut ist. Aber eine Vielzahl an Überstunden und Arbeiten im Krankenstand wurde teilweise als selbstverständlich gesehen oder gar nicht gesehen und damit nicht geschätzt. Dadurch fühlte man sich öfter unterbewusst gezwungen mehr zu arbeiten. Das verringert die Arbeitsmotivation.
Vorgesetztenverhalten
Eigentlich 0 Sterne. Konflikte wurden umgangen. Konkrete Ziele wurden nicht immer ordentlich kommuniziert, Entscheidungen wurden nicht getroffen und die Mitarbeiter sich oft selbst überlassen. Ein gemeinsames Beraten und besseres Absprechen wäre wünschenswert gewesen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant, spannend, fordernd und vielseitig.
Die Arbeit war halbwegs gerecht aufgeteilt, aber generell einfach viel zu viel für jeden, wodurch viele Überstunden entstanden.
Wünsche für den eigenen Arbeitsinhalt konnte man äußern, manches wurde umgesetzt, oft wurde man aber auch abgewiesen, obwohl es immer hieß, dass Vorschläge gerne angenommen werden.
Gleichberechtigung
Frauen wurden grundsätzlich genau so in die Arbeit einbezogen. Auffälliges Verhalten bzgl. der Geschlechter konnte ich nicht beobachten.
Ob eine wirkliche Gleichberechtigung im Unternehmen besteht, kann ich nicht beurteilen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen wurden gleichwertig behandelt.
Aber auch hier kann ich nicht sagen, ob das generell der Fall war.
Arbeitsbedingungen
Die Technik hätte moderner sein können. Manche technische Hilfsmittel hat man problemlos bekommen. Manche musste man aufwendig begründen.
Die Räume wurden renoviert. Schick und geradlinig, aber auch kühl. Auf der anderen Seite wurde leider manchmal zu viel Wert auf die Optik gelegt, als auf Wünsche der Mitarbeiter. Sanitäranlagen z.B. wurden nur für die Etage der Geschäftsleitung saniert, für die übrigen Mitarbeiter nicht. Zudem sind die Räumlichkeiten in den oberen Geschossen im Sommer schwer erträglich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen hat eine Zertifizierung zur Nachhaltigkeit. Soziales Engagement gibt es auch, z.B. gab es eine Aktion zu Weihnachten, bei der Mitarbeiter ärmeren Kindern etwas schenken konnten.
Gehalt/Benefits
Das Unternehmen versucht sich zu sparen wo es kann und das auch auf Kosten der Gehälter. Um das zu bekommen, was man verdient, muss man bei dieser Firma leider treist sein. Ansonsten wird man als treuer Mitarbeiter ausgenutzt.
Diverse Leistungen für die Mitarbeiter gibt es (z.B. Zuschuss Kindergarten). Das ist gut. Die Kommunikation darüber lässt zu wünschen übrig.
Eigentlich 0 von 5 Sternen. Der 1 Stern ist für die pünktlichen Gehaltszahlungen.
Image
Innerhalb der Firma gab es geteilte Meinungen. Unter den Mitarbeitern wurden oft viele Kritikpunkte besprochen.
Außerhalb der Firma hört man nur negative Meinungen. Vor allem über den Umgang mit den Mitarbeitern. Das sollte zu denken geben.
Das Image entspricht der Realität.
Karriere/Weiterbildung
Vorschläge zur Weiterbildung wurden entgegengenommen und mit dem Mitarbeiter besprochen, meistens auch genehmigt.
Leider war oft sehr wenig Zeit für Weiterbildungen und die Inhalte davon auch umzusetzen und nachzubereiten. (Abhängig von Mitarbeiter rund Weiterbildungsinhalten)
Mir wurde unterschwellig suggeriert, froh sein zu können, eine Weiterbildung machen zu dürfen. Eine aktive Förderung ist weniger gegeben, obwohl damit geworben wird.