Ihr Unternehmen?

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IPROPLAN 
Planungsgesellschaft 
mbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Wenn du einen unfairen Arbeitgeber mit fehlender Wertschätzung suchst, bist du hier genau richtig

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Chemnitz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen
VWL
Unfallversicherung
BAV
Massagen (Zuzahlung von 10€)
Weihnachtsfeier und Sommerparty waren wirklich immer sehr schön organisiert.
Einsatz für verschiedene Organisationen in Form von Spenden.
Sportraum
Vertrauensarbeitszeit
Renovierung der Räumlichkeiten, nun fehlen nur noch die Toiletten und teilweise die IT.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

All das was ich oben schon beschrieben habe inkl. dem, was andere bereits vor mir geschrieben haben. Ich spare mir die Kraft, noch einmal alles zu erläutern.

Verbesserungsvorschläge

Alles was weiter unten von Ex Kollegen über diese Firma beschrieben wurde, stimmt zu 100%. Zu Beginn dachte ich, dass es bestimmt nur ein paar Mitarbeiter sind, die unzufrieden waren, weil es ja immer mal solche gibt. Mittlerweile verstehe ich sie, was sie mit den verschiedenen Punkten meinen. Ich kann absolut nicht verstehen, wie man als Firma gegenüber seinen Mitarbeitenden so sein kann.
Es ist einfach respektlos, wie unfair diese Firma wird, wenn man nicht nach deren Nase tanzt oder eine andere Meinung aufzeigt.
Allein die Antworten von Iproplan auf die Bewertungen selbst weiter unten, lässt widerspiegeln, wie man vor Ort in einem Mitarbeitergespräch runter geredet wird. Wobei das hier unten noch höflich ist.
Wie oft ich Mitarbeiter habe weinen sehen, nachdem sie aus den Gesprächen kamen, wie oft Mitarbeiter depressiv wurden. Es ist unglaublich.
Ebenso, dass man hier teilweise namentlich benannt wird, mag ich mir garnicht anzumaßen. In Mitarbeitergesprächen habe ich oft genug auf die Probleme hingewiesen. Allerdings sind dann immer die Mitarbeiter; die was sagen das Problem und nie die Firma selbst! Wie man es auch deutlich weiter unten, bei anderen Bewertungen entnehmen kann. Und wie es mit Sicherheit auch unter meiner Bewertung stattfindend wird. Aber anstelle immer bei andern das Problem zu suchen, sollte man endlich bei sich selbst beginnen. Die Bewertungen sprechen am Ende Bände.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in dieser Firma war für mich aus verschiedenen Gründen negativ. Zum Beispiel mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiter, ein hohes Arbeitsaufkommen ohne ausreichende Unterstützung oder teilweise eine indirekte Kultur des Mobbings und der Herabsetzung.
Diese negativen Faktoren führten dazu, dass man sich nicht wohlfühlt und die eigene Motivation und Zufriedenheit stark beeinträchtigt wurden. Persönlich bin ich unzufrieden, weil die fehlende Unterstützung und Wertschätzung das Arbeitsklima unerträglich machen und meine berufliche sowie persönliche Entwicklung gehemmt haben.

Kommunikation

Kommunikation ist das A und O. Für mich wird die FEHLENDE Kommunikation leider mehr als gelebt. Oft auch in der Führung.
Unter Kollegen hat man es oftmals bestmöglich versucht. Mal mit weniger Erfolg, mal mit mehr.

Kollegenzusammenhalt

Bis auf vereinzelte Mitarbeiter, waren die Kollegen immer nett und hilfsbereit trotz eigener Überlastung.

Work-Life-Balance

Für mich: Mehr Schein als Sein!!

Vorgesetztenverhalten

Leider habe ich feststellen müssen, dass die Geschäftsleitung den Fokus klar auf Quantität statt Qualität legt. Es scheint, als ginge es nur darum, möglichst viele Aufträge abzuarbeiten, ohne Rücksicht auf die Qualität der Arbeit oder das Wohl der Mitarbeiter. Erschreckend war für mich, dass die Geschäftsleitung sogar einmal geäußert hat, wenn die Mitarbeiter ein Problem haben, sollen sie mich doch verklagen. Diese herablassende und respektlose Haltung gegenüber den Angestellten zeigt in meinen Augen deutlich, dass diese Führungsebene nichts in einer Position zu suchen hat, die so viel Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern trägt.

Interessante Aufgaben

Ich habe beobachtet, dass die Aufgabenverteilung extrem unausgewogen und ungerecht war. Einige Mitarbeiter wurden mit viel zu vielen Aufgaben überlastet, während andere kaum etwas zu tun hatten. Besonders auffällig war, dass die Aufgaben bewusst so verteilt wurden, dass bestimmte Mitarbeiter nur verantwortungsvolle und interessante Aufgaben erhielten, während andere systematisch mit monotonen Fleißarbeiten abgespeist wurden – Aufgaben, die niemand gerne erledigen wollte, aber dennoch erledigt werden mussten. Diese unfaire Verteilung führte nicht nur zu Frustration und Demotivation, sondern verstärkte auch das Gefühl, dass die Wertschätzung und Anerkennung in der Firma völlig fehlten.

Gleichberechtigung

In der Firma wurde oft von Gleichberechtigung gesprochen, aber in der Realität sah es für mich anders aus. Zwar wurden in bestimmten Fachbereichen, wie der Hausverwaltung oder im Marketing, Frauen als Leiterinnen eingesetzt, doch diese Positionen waren meist in Bereichen, in denen ohnehin ein hoher Frauenanteil besteht. Wenn es jedoch um die Leitung von Projekten oder um Positionen in strategisch wichtigen Bereichen ging, wurden bevorzugt Männer eingesetzt. Diese scheinbare Gleichberechtigung war also eher oberflächlich, denn in den Bereichen mit echter Entscheidungsmacht waren Frauen deutlich unterrepräsentiert.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen in dieser Firma war aus meiner Sicht völlig inakzeptabel. Rentner, die eigentlich ihren wohlverdienten Ruhestand genießen sollten, wurden weiterhin als volle Arbeitskräfte behandelt und mit einer Arbeitslast konfrontiert, die sie schlichtweg nicht mehr bewältigen konnten. Man merkte vielen von ihnen an, dass sie sich bemühten, die Anforderungen zu erfüllen, doch aufgrund ihres hohen Alters und möglicher Alterserscheinungen, wie Vergesslichkeit, konnten sie die Leistung nicht mehr erbringen, die von ihnen erwartet wurde. Es ist verantwortungslos, von diesen Kollegen dieselbe Arbeitsstärke zu verlangen wie vor zehn Jahren und sie dann auch noch für auftretende Fehler zu beschuldigen oder gar zu bestrafen. Solch ein Umgang zeugt von mangelndem Respekt und fehlender Wertschätzung für die Lebensleistung dieser Mitarbeiter.
Wenigstens gab es zum Abschied immer eine Aufmerksamkeit.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung der Firma lässt für mich stark zu wünschen übrig. Während einige ausgewählte Mitarbeiter Laptops und Diensthandys für die Heimarbeit erhalten haben, mussten viele andere auf ihre privaten Geräte zurückgreifen. Selbst für diese unzureichende Lösung musste man häufig mehrmals nachfragen, bevor man überhaupt Unterstützung erhielt. Die Technik ist insgesamt weit entfernt vom aktuellen Standard, was das Arbeiten unnötig erschwert. Positiv ist jedoch, dass die Räumlichkeiten endlich renoviert wurden: Die Wände wurden neu gestrichen, der Teppichboden erneuert, ein paar Pflanzen aufgestellt und in den Fluren wurden Bilder aufgehangen. Allerdings bleiben die Büromöbel nach wie vor veraltet und entsprechen nicht dem modernen Standard, den man erwarten könnte.
Ergonomie muss beantragt werden und erfordert ein Attest, dass es wirklich benötigt wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein sozial- und umweltbewusstes Unternehmen sollte auf einen nachhaltigen Fuhrpark setzen, vermehrt auf digitale Meetings statt unnötiger Dienstreisen und energieeffiziente Büros achten. Hier dominieren jedoch Benzin- und Dieselautos, während E-Autos nur für Kurzstrecken genutzt werden. Viele Meetings könnten problemlos online stattfinden, doch stattdessen werden weite Fahrten unternommen, was weder umweltbewusst noch effizient ist. Es gibt also deutlichen Nachholbedarf beim Umweltbewusstsein.

Gehalt/Sozialleistungen

In unserer Firma wird ein variables Gehaltssystem praktiziert, das in zwei Teile aufgeteilt ist: 50% hängen von der Gesamtleistung des Unternehmens ab, die anderen 50% sind an die Ziele der einzelnen Fachbereiche gebunden. Leider haben einige Fachbereiche ihre Ziele seit Jahren nicht erreicht, was zu Frustration und Neid unter den Mitarbeitern führt. Zudem wurde das Inflationsausgleichsgeld nicht an alle Mitarbeiter ausgezahlt, was rechtlich fragwürdig ist und zu weiteren Spannungen beiträgt. Die Gehaltsunterschiede zwischen den Mitarbeitern sind ebenfalls erheblich, was für Unzufriedenheit sorgt.
Es gibt kein Urlaubs und Weihnachtsgeld.
Ebenso bekommt man das variable Gehalt nicht mehr bei einer Kündigung. PS: eine Gute Rechtsschutz löst das Problem, denn das Geld steht einem zu.

Image

Ich hätte drauf hören sollen, was mir immer gesagt wurde.

Karriere/Weiterbildung

Durfte ich nie machen. Selbst bei Nachfrage nicht. Es musste immer eine kostenlose Variante sein, dann war es ok.

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