4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut war die Flexibilität, die man bei privaten Terminen während der Arbeitszeit hätte. Die Arbeit könnte flexibel am Abend nachgeholt werden. Auch die Arbeitsumgebung sowie der Arbeitsplatz in der Natur haben mir gut gefallen.
Besonders geschätzt habe ich die Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen sowie externen Partnern. Diese Begegnungen und der fachliche Austausch waren für mich oft die angenehmsten Aspekte der Tätigkeit.
Schade finde ich vor allem, dass die genannten negativen Punkte die positiven Aspekte so deutlich überwiegen. Denn unabhängig davon könnte der Arbeitgeber grundsätzlich ein nettes kleines Unternehmen mit interessanten Aufgaben und viel Potenzial sein.
Das größte Verbesserungspotenzial sehe ich in der Personalführung, der Kommunikation und dem Umgang mit Mitarbeitenden. Würden hier spürbare Veränderungen stattfinden, könnte ich das Unternehmen durchaus als sehr guten Arbeitgeber wahrnehmen.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als angespannt empfunden. Durch Druck, Kontrolle und wenig Vertrauen habe ich mich oft unwohl gefühlt. Für mich war der Arbeitsalltag dadurch eher stressig.
Nach außen wird ein sehr positives Bild vermittelt, meine Erfahrungen im Arbeitsalltag haben jedoch nicht dazu gepasst.
Eine Work-Life-Balance war für mich nicht möglich. Durch die hohe Arbeitsbelastung und die ständige Erreichbarkeit über verschiedene Kanäle fiel das Abschalten oft schwer.
Positiv war jedoch, dass man sich seine Arbeitszeit bei privaten Terminen meist flexibel einteilen konnte und auch mal kurzfristig weg konnte.
Weiterbildungen wurden grundsätzlich unterstützt und bei Bedarf auch finanziert. Das ist positiv hervorzuheben. Für eine gezielte Weiterentwicklung oder den Aufbau neuer Kompetenzen blieb im Arbeitsalltag jedoch oft wenig Zeit, sodass der Nutzen solcher Maßnahmen aus meiner Sicht begrenzt war.
Das Gehalt war grundsätzlich in Ordnung. Berücksichtigt man jedoch die hohe Arbeitsbelastung, die vielen Überstunden und die fehlende Work-Life-Balance, relativiert sich dieser Eindruck deutlich.
Bei vereinbarten Zusatzleistungen musste zudem teilweise mehrfach nachgefragt werden, bis diese tatsächlich ausgezahlt oder umgesetzt wurden.
Mit den Themen Umwelt- und Sozialbewusstsein konnte ich mich persönlich nur wenig identifizieren.
Der Zusammenhalt im damaligen Team war sehr gut. Man hat sich gegenseitig unterstützt und viele Herausforderungen gemeinsam gemeistert. Leider ist durch die hohe Fluktuation von diesem Team heute kaum noch etwas übrig.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war unterschiedlich. Besonders leid getan haben mir einige Mitarbeitende, die unsicher waren oder nicht so gut Deutsch gesprochen haben. Nach meiner Wahrnehmung wurde mit diesen nicht immer ausreichend geduldig und respektvoll umgegangen.
Das Vorgesetztenverhalten war für mich der Hauptgrund für meinen Weggang.
Kritik, Bedenken oder Verbesserungsvorschläge wurden aus meiner Sicht selten ernst genommen. Entscheidungen wirkten häufig wenig nachvollziehbar und eine echte Bereitschaft zur Veränderung konnte ich nicht erkennen.
Auch in Gesprächen hatte ich oft das Gefühl, dass Argumente nicht gehört oder anders dargestellt wurden. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Probleme zwar bekannt waren, aber nicht ernsthaft angegangen wurden. Eine langfristige Verbesserung der Situation habe ich daher nicht mehr gesehen und bin daher gegangen.
Gut. Es standen kostenloses Wasser, Kaffee, WLAN und Parkplätz zur Verfügung.
Die Kommunikation habe ich als schwierig empfunden. Ein offener und ehrlicher Austausch mit der Geschäftsführung war aus meiner Sicht nur eingeschränkt möglich. Kritische Themen oder Verbesserungsvorschläge konnten nur schwer angesprochen werden.
Teilweise entstand bei mir der Eindruck, dass Informationen aus Gesprächen unerwartet an anderer Stelle wieder auftauchten. Dadurch fiel es mir schwer, Vertrauen in die Vertraulichkeit von Gesprächen und in getroffene Absprachen zu entwickeln.
Zudem hatte ich häufig das Gefühl, dass Absprachen im Nachhinein unterschiedlich erinnert oder dargestellt wurden. Dies führte zu Unsicherheit und dem Bedürfnis, möglichst alles schriftlich festzuhalten. Es führte regelrecht dazu, dass man sich in allem mit "Beweisen" absichern wollte.
Als belastend empfand ich außerdem die ständige Kommunikation über zahlreiche WhatsApp-Gruppen, E-Mails und verschiedene Programme. Informationen waren oft auf viele Kanäle verteilt und erreichten Mitarbeitende auch außerhalb der Arbeitszeit, während des Urlaubs oder bei Krankheit. Eine klarere Struktur und bessere Abgrenzung zwischen Arbeits- und Freizeit hätte ich mir hier gewünscht.
Aus meiner Sicht wurden Mitarbeitende nicht immer gleich behandelt. Besonders schwierig fand ich es, mitanzusehen, wie einzelne Kolleginnen und Kollegen teilweise unfair behandelt wurden. Dies hat das Arbeitsklima zusätzlich belastet und bei mir kein Gefühl von Sicherheit oder Wertschätzung entstehen lassen.
Durch die kleine Größe des Unternehmens erhält man Einblicke in viele verschiedene Bereiche und kann ein breites Spektrum an administrativen und operativen Aufgaben kennenlernen. Die Tätigkeiten sind abwechslungsreich und vielseitig. Leider war die Aufgabenmenge aus meiner Sicht häufig zu hoch, sodass die Vielfalt oft eher zur zusätzlichen Belastung wurde.
Ich kann einfach nur wenig Gutes am Arbeitgeber finden. Ich fand immer die Kollegen toll, was mir gezeigt hat, dass nicht WIR das Problem waren oder sind.
Ich denke, hier ist alles gesagt worden. Ich bin froh, nie wieder für diesen Arbeitgeber tätig werden zu müssen und ich würde es auch niemandem raten. Zumindest keinem, dem seine psychische Gesundheit wichtig ist.
Für die Firma wäre es essenziell wichtig, dass sich die Geschäftsführung von ihrer Position verabschiedet und eine Person mit richtigen Führungsqualitäten eingesetzt wird. Solche, die reflektieren, über ihre Verhaltensweisen nachdenken und wirklich wissen, was sie tun. Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass die Geschäftsführung keine Ahnung hat von dem, was wir täglich dafür getan haben, um den Laden am Laufen zu halten. Arbeitgeber müssen sich um die Belange ihrer Mitarbeiter kümmern können. Sie benötigen Empathie und Einfühlungsvermögen, sowie eine klare Linie in ihrer Führung. All das ist hier nicht gegeben.
Das Betriebsklima fühlt sich anfänglich positiv an, ehe sich das Bild wandelt und man sich in einem äußerst toxischen und negativ geladenen Umfeld wiederfindet. Der Arbeitsalltag ist dauerhaft geprägt von dem Gefühl, etwas falsch zu machen, nicht genug zu machen oder nicht ausreichend Leistung zu bringen. Dies wird einem auch in den Mitarbeitergesprächen deutlich gemacht: "Du bist nicht gut genug für dieses oder jenes." Oder "Wir ersetzen dich, wenn du keine Lust mehr hast!"
Ein Gefühl von Frustration macht sich breit. Man hat Angst, wenn man sich krankmelden muss. Einige meiner Kollegen klappten schon auf dem Weg ins Büro zusammen, da sie sich nicht getraut hatten, Zuhause zu bleiben. Ich selbst war mal für 3 Tage krank und erhielt eine sehr lange Nachricht darüber, wie schlecht das Geschäft laufe und das wir alle doch viel zu viel Urlaub haben. Das alles und noch mehr führt letztendlich zu einer wirklich toxischen Atmosphäre in der jeder nur noch versucht, es Recht zu machen.
Dam Image der Firma wird künstlich nach außen hin positiv gepuscht. Dafür wird viel Geld investiert. Wer jedoch für diese Firma arbeiten muss, hat das Nachsehen. In Social Media stellt man sich gerne als die Götter des Hundesports dar - die Realität ist jedoch eine komplett andere.
Die Work Life Balance leidet natürlich darunter, dass Vorgesetzte keinen Feierabend oder Wochenenden kennen und dich gerne auch mal dann kontaktieren. Wer hier keine Grenze setzt, so wie ich es getan habe, der wird zum ... ständiger Vorwürfe, Zusatzaufgaben und privater Belange.
Karriere und Weiterbildung wird dir versprochen - ja. Im Endeffekt wirst du aber immer auf der Position bleiben, in der du eingestellt wirst. Es wird nicht gerne gesehen, wenn du beginnst, Verantwortung zu übernehmen. Hier wird schnell ein Stopp reingehauen - niemand hat hier was zu sagen außer der Chefin. Entsprechend wirst du kleingehalten.
Eingestellt wurde ich mit einem Einstiegsgehalt mit der Aussicht auf ein normales Gehalt nach der Probezeit. Zzgl. sollte es Weihnachtsgeld geben und eine Gehaltserhöhung nach einem Jahr. Nichts davon wurde je eingehalten. Man könne ja gehen, wenn es nicht passt.
Auch verdient jeder sehr unterschiedlich, eine klare Linie gibt es hier nicht. Deswegen wird es nicht gerne gesehen, wenn über Gehälter gesprochen wird.
Ich würde hier gerne 0 Sterne geben. Es ist den Vorgesetzten ziemlich egal WO und zu welchen Bedingungen produziert wird. Der Fokus liegt darauf, möglichst viel Gewinn aus dem Verkauf von Kleidung und Hundesportartikel zu ziehen. Diese wird recht günstig in Bangladesch, China oder Viet. hergestellt. Und für ein paar Cent mehr oder weniger legt man sich dann doch mal recht herrisch mit den Chinesen an. Weiteres: Für mich gehört zur Umwelt auch das Tierwohl. Generell wird hier kaum auf das Wohl der Hunde geachtet. Der Fokus liegt auf dem Erfolg im Schutzhundesport. Die Tiere werden mit Elektrohalsbändern gehändelt, müssen tagsüber in Zwingern verweilen und bekommen kaum Sozialkontakt zu Artgenossen. Immer wieder erlebt man Situationen, in denen mit heftigem Leinenruck und anderen aversiven Trainingsmethoden gearbeitet wird. Junghunde alleine in eine Box sperren, sie alleine lassen und dann mit Magendrehung aufgrund von Trennungsstress zum Tierarzt bringen - kommt vor.
Der Kollegenzusammenhalt ist sehr gut. Kein Wunder, schließlich sitzen alle im selben sinkenden Boot. Leider wird guter Kollegenumgang gerne sabbotiert. Meiner Kollegin aus der Buchhaltung wurde seitens der Geschäftsführung mitgeteilt, dass "sie niemand im Office mag und jeder dort nur so tut als ob". Diese und weitere Aktionen werden natürlich irgendwann durchschaut, sodass das Kollegium noch enger zusammenrückt.
Leider hat sich innerhalb eines Jahres das komplette Kollegium einmal gewechselt - niemand arbeitet dort länger als max. 1,5 Jahre. Jeder beginnt bereits nach wenigen Monaten damit, sich nach neuen Stellen umzuschauen.
Es gibt kaum ältere Kollegen, daher lässt sich das schwer sagen. Generell werden aber Männer besser behandelt.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist das, was die meisten Angestellten zur Kündigung bewegt. Keine klaren Aufgabenstellungen, täglich wechselnde Stimmungslagen usw. Das Verhalten ist mehr als toxisch, unfair und nicht berechenbar. Jeder hat Angst vor den Mitarbeitergesprächen, in denen dir gerne das Wort im Mund verdreht wird. Im Anschluss werden deine privaten Gespräche mit den Kollegen besprochen und sich darüber lustig gemacht. Gerne wird sich eine Person aus dem Office herausgenommen, um dieser vermehrt Aufmerksamkeit zu schenken vor allem wenn diese Person neu ist. Wer den Vorgesetzten etwas entgegensetzt oder seine Meinung zu Dingen äußert, wird gerne mal ignoriert. Vor allem die Chefin lässt sich dann tagelang nicht mehr blicken, wenn es Auseinandersetzungen gab - damit kann sie nicht umgehen.
Für die Office Angestellten sind die Arbeitsbedingungen gut. Die Büroräume sind sauber, schön gestaltet und sauber. Die Chefin legt Wert auf den äußeren Eindruck, wenn Kunden, Freunde oder Partner kommen. Dann muss alles stimmig aussehen.
Die Kommunikation gestaltet sich relativ einseitig. Die Vorgesetzte kommuniziert hauptsächlich via. WhatsApp und Aufgabentools, in denen es kaum um klare Aufgabenstellungen geht. Vielmehr werden wirre Formulieren, Screenshots aus privaten Chats der Chefin oder aus Mails in den Raum geworfen, aus denen sich dann die Aufgaben ableiten. Wer auf zeitige Freigaben oder Antworten auf Rückfragen, der kann teils lange warten. Dies führt häufig dazu, dass Aufgaben nicht abgeschlossen werden können. Was letztendlich aber dann Deine Schuld ist.
Definitiv nicht. Wer den Vorgesetzten nach dem Mund redet, zu allem Ja sagt, Überstunden schiebt, krank zur Arbeit kommt, bereit ist, sein Privatleben zurückzunehmen um für die Firma zu leben - der wird schon besser behandelt. Ansonsten bist du eine Selbstverständlichkeit und kannst froh sein, dort beschäftigt zu sein.
Die Aufgaben wären interessant und spannend, hätte man gewisse Freiheiten oder Befugnisse. Generell wird aber alles kontrolliert und vorgegeben. Das frustriert und bringt einen nicht weiter.
Meine Kollegin wurde hingegen als Packkraft und Bürohilfe eingestellt, jedoch dann zum Putzen der privaten Räumlichkeiten beordert. Nachdem sie eine Zeit lang die private Unterwäsche der Chefin mit einer Fusselrolle bearbeiten musste, kündigte sie. Ich empfand dieses Vorgehen als äußerst schockierend.
Positiv hervorzuheben sind einige kleinere Zusatzleistungen im Arbeitsalltag. Den Mitarbeitenden standen kostenlos Wasser und Kaffee zur Verfügung. Darüber hinaus wurden mehrmals im Jahr gemeinsame Mittagessen oder ähnliche Teamveranstaltungen organisiert.
Auch die Arbeitsplätze und Büroräume wurden gepflegt und ansprechend gestaltet. Diese Maßnahmen haben zu einem angenehmen Arbeitsumfeld beigetragen.
Viele der genannten Punkte habe ich in den einzelnen Kategorien bereits ausführlich beschrieben.
Die fachlich interessanten Aufgaben und der gute Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen konnten diese Punkte für mich langfristig leider nicht aufwiegen.
Verbesserungsvorschläge wurden aus meiner Sicht im Unternehmen durchaus angesprochen. Mein Eindruck war jedoch, dass Veränderungen nicht ausreichend umgesetzt wurden und bestehende Verhaltens- und Führungsmuster langfristig unverändert blieben.
Die größten Verbesserungspotenziale sehe ich in den Bereichen Mitarbeiterführung, Kommunikation, Vertrauen, Fehlerkultur und der konsequenten Trennung von beruflichen und privaten Grenzen.
Viele der Herausforderungen, die ich während meiner Beschäftigung wahrgenommen habe, sind aus meiner Sicht weniger auf einzelne Prozesse als vielmehr auf die Art der Führung und Zusammenarbeit zurückzuführen. Nachhaltige Verbesserungen würden daher vor allem die Bereitschaft voraussetzen, bestehende Verhaltensweisen kritisch zu reflektieren und neue Perspektiven zuzulassen.
Das Arbeitsklima habe ich persönlich als angespannt empfunden. Im Arbeitsalltag waren Stress, hoher Druck und eine gewisse Unsicherheit aus meiner Sicht ständige Begleiter. Für mich fehlte es an Vertrauen, Wertschätzung und einer Atmosphäre, in der Probleme offen angesprochen werden konnten. Wer großen Wert auf ein positives Miteinander, gegenseitiges Vertrauen und eine entspannte Arbeitsatmosphäre legt, sollte sich hierzu im Vorfeld ein eigenes Bild machen.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen professionell und engagiert. Während meinem Einstieg hatte auch ich einen überwiegend positiven Eindruck.
Im Laufe meiner Tätigkeit hat sich meine Wahrnehmung jedoch verändert. Die Qualität der Produkte stand für mich dabei weniger im Vordergrund als die Art der Zusammenarbeit und der Umgang mit Menschen im täglichen Arbeitsumfeld.
Aus meiner Sicht besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen der Außendarstellung des Unternehmens und den Erfahrungen, die Mitarbeitende im direkten Kontakt machen können. Das Image wird nach meiner Wahrnehmung daher weniger von den Produkten als vielmehr von der Führungskultur und dem zwischenmenschlichen Umgang geprägt.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance war für mich während meiner Beschäftigung nur schwer erreichbar. Durch die hohe Arbeitsbelastung und die Vielzahl an parallel laufenden Themen hatte ich häufig das Gefühl, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit gedanklich mit der Arbeit beschäftigt zu sein.
Hinzu kam, dass ich den Eindruck hatte, ständig prüfen zu müssen, ob noch Aufgaben offen sind oder etwas übersehen wurde. Dies erschwerte es, nach Feierabend wirklich abzuschalten.
Auch außerhalb der regulären Arbeitszeit wurde vereinzelt Kontakt aufgenommen, beispielsweise während des Urlaubs, an freien Tagen oder während krankheitsbedingter Abwesenheiten. Aus meiner Sicht bestand hier Verbesserungspotenzial hinsichtlich klarer Vertretungsregelungen und einer konsequenten Trennung von Arbeits- und Freizeit.
Wer großen Wert auf planbare Arbeitszeiten und eine klare Abgrenzung zwischen Beruf und Privatleben legt, sollte sich hierzu im Vorfeld ein eigenes Bild machen.
Im Bereich Weiterbildung habe ich positive Erfahrungen gemacht. Mitarbeitenden wurden unter gewissen Umständen fachliche Weiterbildung und Sprachkurse ermöglicht und vom Unternehmen finanziert.
Die Vergütung habe ich im Verhältnis zu Verantwortung, Arbeitsumfang und Belastung als eher unterdurchschnittlich empfunden. Insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Erwartungen und des teilweise erheblichen Arbeitsdrucks hätte ich mir eine angemessenere finanzielle Wertschätzung gewünscht.
Zudem entstand bei mir der Eindruck, dass die Gehaltsstruktur nicht immer nachvollziehbar und transparent war. Teilweise wurden nach meiner Wahrnehmung vergleichbare Tätigkeiten unterschiedlich vergütet, ohne dass die Gründe hierfür für mich erkennbar waren.
Auch bei zusätzlichen Leistungen und Sonderzahlungen hätte ich mir mehr Verlässlichkeit und Transparenz gewünscht.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein habe ich insgesamt als ausbaufähig empfunden. Wirtschaftliche Aspekte und Kosten spielten bei Entscheidungen aus meiner Wahrnehmung häufig eine sehr wichtige Rolle.
Nachhaltigkeit, regionale Beschaffung oder soziale Verantwortung hatten für mich nicht immer den Stellenwert, den ich persönlich von einem modernen Arbeitgeber erwarten würde. Wer großen Wert auf diese Themen legt, sollte sich hierzu im Vorfeld ein eigenes Bild machen.
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht einer der größten Pluspunkte des Unternehmens. Die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitenden war überwiegend hilfsbereit, loyal und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Gerade in herausfordernden Situationen konnte man sich auf viele Kolleginnen und Kollegen verlassen.
Nicht selten entstand der Eindruck, dass der Zusammenhalt innerhalb der Teams auch deshalb besonders ausgeprägt war, weil man sich gegenseitig unterstützte und Informationen austauschte, um den Arbeitsalltag bestmöglich zu bewältigen.
Bedauerlich fand ich die hohe Fluktuation, da dadurch immer wieder Wissen und eingespielte Strukturen verloren gingen. Viele engagierte Kolleginnen und Kollegen haben das Unternehmen im Laufe der Zeit verlassen. Soweit mir bekannt ist, arbeitet heute – ca. zwei Jahre nach meinem Ausscheiden – keiner meiner damaligen direkten Kolleginnen und Kollegen mehr im Unternehmen.
Trotzdem habe ich die Zusammenarbeit mit meinen direkten Kolleginnen und Kollegen durchweg positiv in Erinnerung.
Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden hat auf mich nicht immer wertschätzend gewirkt. Teilweise entstand bei mir der Eindruck, dass langjährige Erfahrung und Fachwissen nicht in dem Maße berücksichtigt wurden, wie ich es erwartet hätte.
Insbesondere bei Mitarbeitenden mit eingeschränkten Deutschkenntnissen hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass Kommunikationssituationen nicht immer auf Augenhöhe stattfanden. Aus meiner Sicht hätte hier mehr Geduld, Unterstützung und Rücksichtnahme zu einer besseren Zusammenarbeit beitragen können.
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich persönlich als einen der schwierigsten Aspekte meiner Tätigkeit empfunden. Aus meiner Sicht fehlte es häufig an klaren Strukturen, verlässlichen Entscheidungen und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Teilweise entstand bei mir der Eindruck, dass Erwartungen und Verantwortlichkeiten nicht immer eindeutig definiert waren. Dies führte regelmäßig zu Unsicherheiten und erschwerte eine eigenständige und planbare Arbeitsweise.
Auch die Abgrenzung zwischen beruflichen und privaten Angelegenheiten wurde nach meiner Wahrnehmung nicht immer konsequent eingehalten.
In größeren, stärker strukturierten Organisationen wären viele der von mir erlebten Vorgehensweisen vermutlich durch klar definierte Prozesse, Zuständigkeiten und vorallem Kontrollmechanismen anders geregelt.
Dies war letztlich auch der wesentliche Grund für meine Entscheidung, das Unternehmen zu verlassen.
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt gut. Helle Büroräume, Pflanzen, ausreichend Frischluftmöglichkeiten sowie Parkplätze direkt vor der Tür sorgten für ein angenehmes Arbeitsumfeld.
In die Gestaltung der Büroräume wurde durch die Geschäftsführung sichtbar viel Zeit, Mühe und Aufmerksamkeit investiert. Ein ähnlich hoher Fokus auf Themen wie Mitarbeiterführung, Kommunikation und Arbeitsorganisation wäre aus meiner Sicht ebenfalls wünschenswert gewesen.
Die Kommunikation habe ich als schwierig empfunden. Ein großer Fokus lag aus meiner Sicht auf der Suche nach Verantwortlichkeiten bei Fehlern, während die gemeinsame Lösungsfindung häufig in den Hintergrund trat.
Im Arbeitsalltag entstand bei mir der Eindruck, dass Absprachen möglichst schriftlich dokumentiert werden mussten, da mündliche Vereinbarungen später nicht immer nachvollziehbar waren. Dies führte dazu, dass man sich häufig absichern musste, um Missverständnisse zu vermeiden.
Teilweise wurden Sachverhalte unterschiedlich erinnert oder dargestellt, was die Zusammenarbeit erschwerte. Dadurch entstand bei mir das Gefühl, mich regelmäßig rechtfertigen zu müssen und bei Unklarheiten eher in einer defensiven Position zu sein als auf eine gemeinsame Klärung vertrauen zu können.
Aus meiner Sicht wurden Mitarbeitende nicht immer nach einheitlichen Maßstäben behandelt. Teilweise entstand der Eindruck, dass einzelne Personen deutlich mehr Vertrauen, Unterstützung oder Freiheiten erhielten als andere. Dies konnte sich jedoch stets sehr schnell ändern und komplett gegenläufig entwickeln.
Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass die Bewertung von Mitarbeitenden und deren Stellung im Unternehmen stark von der jeweiligen Situation und den aktuellen persönlichen Beziehungen zu den Vorgesetzten abhängig sein konnte. Dadurch war für mich nicht immer nachvollziehbar, nach welchen Kriterien Entscheidungen getroffen wurden.
Die Aufgaben waren für mich einer der interessantesten Aspekte der Tätigkeit. Durch die Vielzahl unterschiedlicher Themenbereiche erhielt man Einblicke in viele Unternehmensbereiche und konnte Verantwortung in sehr unterschiedlichen Projekten übernehmen.
Besonders positiv empfand ich die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Themen von der ersten Planung bis zur Umsetzung zu begleiten. Die Aufgaben waren abwechslungsreich und boten die Gelegenheit, sich fachlich in verschiedene Richtungen weiterzuentwickeln.
Wer gerne eigenständig arbeitet und ein breites Aufgabenspektrum schätzt, findet hier grundsätzlich interessante und vielfältige Tätigkeitsfelder.
Wenn sie nicht da sind
Alles gesagt
Besserer Umgang mit Mitarbeitern
Angespannt
schlecht
Kaputt gegangen
Nicht möglich
Meist pünktlich, eher schlecht bezahlt
Gar nicht, nur Chinaware oder Bangladesch
Würden die nicht zusammenhalten wäre es nicht erträglich
Kaum vorhanden
Nicht professionell, sehr launisch, belastend
Ordentliche Büroräume aber kalte Umgebung für Packkräfte
WhatsApp, auch privat bei Krankheit, am Wochenende, beliebig Antworten auf wichtige Fragen, kein Zeit für Mitarbeiterangelegenheiten
Männer werden besser behandelt
Vorhanden, aber meist muss man mehr machen als im Vertrag steht oder andere Aufgaben, auch private Sachen für die Chefin