Wenn die persönliche Meinung eines neu eingesetzten Vorgesetzten mehr zählt als jahrelange gute Zusammenarbeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Zusammenarbeit mit meinen früheren Vorgesetzten und vielen Kolleginnen und Kollegen habe ich als sehr positiv und wertschätzend erlebt. Ich hatte über einen längeren Zeitraum gute Erfahrungen bei IQVIA, konnte eigenverantwortlich arbeiten und mich fachlich weiterentwickeln. Besonders die Zusammenarbeit innerhalb der jeweiligen Projekte und Teams habe ich überwiegend in guter Erinnerung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kritisch sehe ich, dass die Einschätzung einer einzelnen Führungskraft offenbar weitreichende und möglicherweise langfristige Konsequenzen haben kann, ohne dass die gesamte bisherige Zusammenarbeit und die Bewertungen vorheriger Vorgesetzter ausreichend berücksichtigt werden. Gerade bei einem großen und professionell aufgestellten Unternehmen hätte ich hier einen ausgewogeneren und transparenteren Umgang erwartet. Persönliche Befindlichkeiten sollten bei solchen Entscheidungen keine Rolle spielen.
Verbesserungsvorschläge
Ein großes Unternehmen wie IQVIA sollte meiner Meinung nach kritisch hinterfragen, wenn die Einschätzung eines einzelnen Vorgesetzten derart weitreichende Konsequenzen für einen ehemaligen Mitarbeiter haben kann. In meinem Fall hatte dieser Vorgesetzte mich zum Zeitpunkt meiner Kündigung gerade einmal etwa vier Wochen geführt und war selbst noch neu in seiner Funktion. Dass seine persönliche Bewertung offenbar dazu geführt hat, dass eine spätere Wiedereinstellung bei IQVIA nicht mehr möglich sein soll, empfinde ich als völlig unverhältnismäßig. Besonders unverständlich ist für mich, dass die Einschätzungen meiner vorherigen, langjährigen Vorgesetzten offenbar keine entsprechende Berücksichtigung finden. Führung sollte professionell, differenziert und nachvollziehbar sein – gerade bei Entscheidungen, die die berufliche Zukunft eines Mitarbeiters über die aktuelle Beschäftigung hinaus beeinflussen.