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IQWiG
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14 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 43%
Score-Details

14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Projektleitung im Ressort Arzneimittelbewertung (befristet)

3,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei iqwig in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Inhaltlich extrem interessante und gesellschaftlich relevante Aufgaben (frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln).

- Sehr hohe fachliche Kompetenz vieler Kolleginnen und Kollegen. Auf Projektleitungsebene überwiegend respektvoller, konstruktiver Umgang, insbesondere mit den anderen Ressorts.

- Gute Bezahlung im Vergleich zu vielen akademischen Positionen, solide Sozialleistungen.

- Möglichkeit, sich in komplexe medizinisch-biometrische Fragestellungen einzuarbeiten und methodisch viel zu lernen.

- Überwiegend Supervisionen, die trotz hoher Arbeitsbelastung bemüht sind, fair und unterstützend zu agieren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Aus meiner Erfahrung stark hierarchische Führungskultur. Einige Führungskräfte scheinen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit „besondere“ Freiheiten zu besitzen. Die inhaltliche Sicht und die Belastungssituation von Mitarbeitenden werden nur begrenzt wahrgenommen, wenn überhaupt.

- Einarbeitung neuer Projektleitungen war in meinem Fall deutlich unzureichend. Mitlaufprojekt ohne echte Einbindung in zentrale Teile der Dossierbewertung, danach direkt volle Verantwortung. Die späteren Leistungsurteile haben diese Ausgangslage nicht mildernd genug berücksichtigt. Starke Qualitätsunterschiede, abhängig davon von wem man eingearbeitet wird. Ich habe mehrfach bei Kollegen erlebt, dass das auch anders laufen kann.

- Fehler- und Feedbackkultur auf Leitungsebene aus meiner Sicht deutlich defizitär (bis auf wenige Ausnahmen). Konstruktive, fachliche Kritik ist sinnvoll und notwendig, persönliche Herabwürdigungen, pauschale Urteile sind mir mehrfach begegnet und haben blockiert statt gefördert.

- Sehr große Abhängigkeit von der jeweiligen Supervision. Mit einer unterstützenden Supervision kann man fachlich wachsen. Mit einer sehr kontrollierenden und stark kritischen Supervision ist der Handlungsspielraum gering. In meinem Fall wurden mir zentrale Aufgaben (Bericht, Präsentation) bereits im zweiten Projekt entzogen und im Hintergrund ohne mich fortgeführt, was jede Entwicklungschance genommen hat. Konstruktives Feedback, nur vereinzelt. Ein klassisches „Kaltstellen“.

- Strukturelle Probleme (Überlastung, Minderbetreuung) wurden zwar intern hinter vorgehaltener Hand benannt, aber nach meinem Eindruck in der Leistungsbewertung einzelner Mitarbeitender nicht oder kaum berücksichtigt.

- Rückmeldungen aus dem Kollegenkreis (auch aus den zuarbeitenden Ressorts), dass ähnliche Muster „funktioniere oder geh“ auch bei anderen aufgetreten sind, haben den Eindruck verstärkt, dass es sich eher um ein systemisches Problem, als um Einzelfälle handelt.

- Arbeitszeugnis: Schwierig, da man nach dem „Kaltstellen“ keine Aufgaben mehr bekommt, mit denen man sich noch verbessern kann. Damit wird einem auch jedwede Entwicklungsmöglichkeit genommen und eine Neubetrachtung der Situation wird auch nicht mehr vorgenommen, da man „abgeschrieben“ ist. Es wird dabei sehr auf Konsistenz geachtet, was per se zu begrüßen ist. Alle Mitarbeiter, die gehen „dürfen“, hier pauschal gleich zu bewerten, halte ich allerdings für fragwürdig. Dieses Vorgehen kann die Karriere stark beschädigen. In meinem Fall war man aber gewillt mir entgegen zu kommen.

Verbesserungsvorschläge

- Echte, strukturierte Einarbeitung neuer Projektleitungen. Mitlaufprojekte, in denen man tatsächlich alle Schritte (inkl. vollständiger Dossierbewertung, Berichtsschreiben, BL-Abstimmungen) begleitet und erklärt bekommt, bevor man alleinverantwortlich Projekte übernimmt. Dies ist möglich, wird aber nicht durchgehend gewährleistet.

- Klare Trennung zwischen harter, fachlicher Kritik (gewünscht und notwendig) und persönlichen Abwertungen. Feedback wurde vereinzelt an konkreten Beispielen festgemacht, allerdings hatten Pauschalurteile ein starkes Übergewicht.

- Etablierung einer nachvollziehbaren, transparenten Fehlerkultur. Wo strukturelle Überlastung oder dokumentierte Minderbetreuung vorliegt, sollte das in Leistungsbeurteilungen berücksichtigt werden.

- Stärkung der Rolle von Betriebsrat und internen Vertrauenspersonen, damit Konflikte mit Vorgesetzten frühzeitig moderiert und nicht auf dem Rücken einzelner Personen ausgetragen werden.

- Langfristig: Reflexion der Führungskultur. Hier werden auch hochqualifizierte Mitarbeiter früh in einen absoluten Standard gezwungen. Und jeder, der nicht sofort hineinpasst, wird als inkompetent abgestempelt. Qualifizierte Leute, die fachlich viel einzubringen hätten, werden so vorschnell abgeurteilt und ihr Potential geht verloren. Ein Verlust für beide Seiten.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Toller Arbeitgeber

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei iqwig in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das respektvolle, professionelle und offene Miteinander.
Einer sinnhaften Tätigkeit nachzugehen.
Unterstützung und gute Kommunikation innerhalb des Teams.
Viel Offenheit für neue Vorschläge (meiner Meinung nach).
Tariflich geregeltes Gehalt durch einen wirklich sehr guten Tarifvertrag.
Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zur mobilen Arbeit.
Zuschuss zum Deutschlandticket.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Institut ist seit dem Umzug leider nichtmehr so zentral gelegen.

Verbesserungsvorschläge

Die Prozesse könnten teilweise verbessert/vereinfacht werden, was jedoch bereits in Arbeit ist.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Deine positive Bewertung!

Es freut uns sehr zu hören, dass Du das respektvolle und professionelle Miteinander im IQWiG-Team schätzt.

Mit unserer Open-Door-Policy legen wir großen Wert auf eine gelebte offene Kommunikation und dem bilateralen Austausch auf Augenhöhe.

Für uns ist es zugleich spannend, in einem sich neu entwickelnden Stadtteil Kölns beheimatet zu sein und die Vorzüge einer neuen, modernen Infrastruktur seit dem Umzug erleben zu können.

Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit.

IQWiG Personalmanagement

Wertschätzung?

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei iqwig in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Nutzen Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeitenden! Durch die derzeitige sehr autoritär-restriktive Führung zerstören Sie jegliche Motivation und Flexibilität - stattdessen fördern Sie damit Ängste und Dienst nach Vorschrift. Eine wertschätzendere Führung mit adäquater Fehlerkultur würde das gesamte Institut weiterbringen und auch Sie als Institutsleitung stützen.

Arbeitsatmosphäre

Leider hat sich das Miteinander in den vergangenen 12-18 Monaten nach meinem Empfinden erheblich verschlechtert. Anstelle eines kollegialen und wertschätzenden Miteinanders herrscht meiner Wahrnehmung nach inzwischen eher „Angst“ etwas falsch zu machen und bei der Institutsleitung anzuecken.

Work-Life-Balance

Die bisherige Work-Life-Balance, von der auch die Arbeitsergebnisse und somit das gesamte Institut profitiert, besteht aktuell noch. Inwieweit das auch zukünftig gewährleistet ist (v. a. durch weitere mögliche Beschränkungen in der mobilen Arbeit), wird sich zeigen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist immer noch gut. Leider ging in den letzten Jahren der „IQWiG-Spirit“ etwas verloren - vermutlich auch durch das personelle Wachstum.

Vorgesetztenverhalten

Siehe Arbeitsatmosphäre und Kommunikation.

Kommunikation

Siehe Arbeitsatmosphäre: Die Kommunikation im Institut ist nach meinem Empfinden inzwischen sehr stark geprägt von dem autoritären / restriktiven Führungsstil der Institutsleitung. Dies betrifft auch (oder ganz besonders) die Leitungsebenen in den Ressorts. Der lange vorherrschende partizipative und wertschätzende Führungsstil der vorherigen Institutsleitungen scheint endgültig passe.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir finden es schade, dass der Führungsstil der Institutsleitung von Ihnen als sehr restriktiv wahrgenommen wird und damit aus Ihrer Sicht „Ängste“ hervorgerufen werden. Unsere Erfahrungen aus Rückmeldungen vieler aktueller Mitarbeiter*innen sind andere. Gerade durch die im letzten Jahr neu eingeführte open door-policy und jederzeitige Transparenz wird die gewollte Ansprechbarkeit der Institutsleitung für alle Beschäftigten des IQWiG unterstützt. Zusätzlich wurden Regelungen zur mobilen Arbeit flexibilisiert und damit auf Sondersituationen im ÖPNV-Streiks reagiert.
Auch Ihnen steht die Institutsleitung für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung, in dem sie gemeinsam Ihre Situation und die von Ihnen beschriebenen Themen direkt besprechen können.

Ihr Personalmanagement

Mehrfachbewertung

Studentenjob im IQWiG Bewertung

4,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei iqwig in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Bedeutung des Unternehmens für das deutsche Gesundheitswesen

Gehalt/Benefits

Kriege als Student 13€ die Stunde das könnte etwas mehr sein


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege, vielen Dank für Deine positive Bewertung!

Qualität und Wirtschaftlichkeit sind zwei entscheidende Faktoren für ein gutes und leistungsfähiges Gesundheitswesen. Dieses Ziel verfolgen wir als IQWiG und setzen dabei auf ein gutes Team.

Wir freuen uns, dass du uns als Teammitglied darin unterstützt und dich bei uns sehr wohl fühlst.

Bei uns gewinnst du einen tiefen Einblick in das Gesundheitswesen und kannst bereits als Studierende*r dazu beitragen, dass wir einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannter werden.

Für uns ist die Einbindung von Menschen im Studium, die am Anfang ihrer Karriere im Gesundheitswesen oder in anderen Bereichen stehen, sehr wertvoll.

Wir wünschen dir weiter viel Freude im Institut.

Dein Personalteam

Bossing und Mobbing von oben ist sehr gründlich

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei iqwig in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr hohes Gehalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Umgangsformen, Verfolgung von guten Mitarbeitern


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin,
ein wertschätzendes Arbeitsklima und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg ist uns als IQWiG sehr wichtig. Deshalb nehmen wir Ihr Feedback über ein angebliches Bossing und Mobbing ernst. Ein solches Verhalten entspricht nicht unserem Verhaltenskodex. Wir bieten Ihnen an, auch nach Ihrem Ausscheiden persönlich mit uns in Kontakt zu treten. Dafür stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen des Personalmanagements zur Verfügung.

Es gibt einige Vorzüge, aber eine sehr kritische Fehlerkultur

2,9
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei IQWiG in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt nette und kollegiale Atmosphäre unter den Angestellten. Unter den Vorgesetzten gibt es allerdings einige, die bewusst Angst vorbereiten, Druck aufbauen und den MitarbeiterInnen eine sehr geringe Wertschätzung entgegen bringen.

Image

Es gibt viele KollegInnen, die sehr frustriert sind und sich über die Firmenpolitik, das Vorgesetztenverhalten und die übermäßige Regulierung beklagen.

Work-Life-Balance

Außer in Projektabschlußphasen meist geregelte Arbeitszeiten.

Karriere/Weiterbildung

Es werden regelmäßige Inhouse-Schulungen angeboten. Prinzipiell sind auch externe Weiterbildungen und Kongressbesuche möglich, diese sind jedoch in den letzten Jahren stark limitiert und mit hohen bürokratischen Hürden erschwert worden. Für wissenschaftlich interessierte MitarbeiterInnen ein Grund zur Frustration!

Gehalt/Benefits

Vor allem für Berufseinsteiger überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten.
Aufgrund des Tarifvertrags nur wenige Möglichkeiten zur Gehaltserhöhung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt einige engagierte KollegInnen, die das Thema Nachhaltigkeit immer wieder aufbringen, auf Leitungsebene gibt es jedoch wenig Interesse an konkreten Maßnahmen zum Umweltschutz.

Kollegenzusammenhalt

Sehr unterschiedlich zwischen den Abteilungen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich zwischen den Abteilungen. Insgesamt sehr hierarchisch strukturiert. Die "Altvorderen" geben den Ton an, jüngere und rangniedere KollegInnen kommen bei wichtigen Entscheidungen selten zu Wort und werden nicht ernst genommen. Die Institutsleitung nimmt die Führungsdefizite hin, ohne aktiv etwas dagegen zu unternehmen.

Arbeitsbedingungen

Moderne Büros, neue Technologie, teilweise wird die Nutzung von IT durch eine sehr rigorose Auslegung des Datenschutzes erschwert.

Kommunikation

Es werden sehr viele Vorschriften gemacht und mit Sanktionen gedroht. Kommunikation der Führungsebene ist eher nüchtern und technokratisch.
Kommunikationen zwischen den MitarbeiterInnen meist kollegial.

Gleichberechtigung

Deutlicher Frauenüberschuß, wobei in den zentralen Positionen meist Männer oder kinderlose Frauen sitzen.

Interessante Aufgaben

Interessante Branche mit spannenden Einblicken in das gesundheitspolitische Geschehen. Je nach Position können die Tätigkeiten schnell sehr eintönig werden und zu "kognitiver Fließbandarbeit" werden.
Aufgrund der strikten Arbeitsanleitungen und Vorgaben gibt es in den meisten Positionen sehr wenig Gestaltungsspielraum.


Umgang mit älteren Kollegen

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nicht für längere Beschäftigungsdauer zu empfehlen

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei IQWiG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Standort im Mediapark Köln ist top (wobei der unsicher ist - eine Verlegung an den Stiftungssitz Berlin steht immer im Raum). Vereinbarkeit Familie und Beruf ist (als Nicht-Führungskraft) fair. Ausstattung gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Struktur der Führungsebenen. Führungsverhalten. Hoher interner Druck. Höchstmöglicher Grad (ausgenommen vielleicht das Militär) an Standardisierung. Sehr unschönes Betriebsklima.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe es erlebt und viele haben mir dasselbe berichtet: In den Bewerbungsgesprächen wird kommuniziert, dass die Hierarchien flach seien und es deswegen keine Chancen zum Aufstieg gebe. Wenig Chancen zum Aufstieg gibt es, da sich das Institut die Führungskräfte von extern direkt in die Position holt, aber die Hierarchie ist wirklich alles andere als flach. Der "normale" Wissenschaftliche Mitarbeiter hat 1. Projektleitung, 2. Bereichsleitung oder "Supervisor", 3. Ressortleitung und 4. Institutsleitung. Hinzu kommt die informelle Hierarchie die es in sich hat und meist nach "Betriebsdauer im IQWiG" gestaffelt ist. Der Arbeitgeber schafft ein Klima von "Kontrolle ist besser".

Arbeitsatmosphäre

Es wird, in allen Ressorts die ich kennengelernt habe, wenig Wert auf das Zwischenmenschliche gelegt. Funktionieren und Wettbewerb stehen im Vordergrund. Konkurrenz-Mentalität. Der Einzelne ist immer und in allem in einen völligen Standard gedrückt und muss sich dennoch beweisen. Es gibt für wirklich ALLES Regeln. Manchen gibt das Sicherheit und ein gutes Gefühl. Insgesamt führt es aber zu einer allgegenwärtigen Kühle.

Image

Als Arbeitgeber abnehmend, in der Evidenz-Community gut.

Work-Life-Balance

Echt okay. Für angehende oder junge Eltern top!! Flexible Arbeitszeiten, HomeOffice etc.

Karriere/Weiterbildung

formal sehr gut, real mittelmäßig

Gehalt/Benefits

insgesamt gut; Jobticket; Zusatzversicherung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

nachgelagert, da nicht für die Erreichung der Unternehmensziele hilfreich

Kollegenzusammenhalt

Siehe Kommunikation und Arbeitsatmosphäre. Sehr starke Grüppchenbildung. Überwiegend gilt: Jeder ist sich selbst der nächste.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt wenige davon im IQWiG, aber diejenigen die da sind werden (so lange sie keine Führungsrolle inne haben) respektvoll behandelt. Das Klima ist insgesamt nicht grad rosig.

Vorgesetztenverhalten

Leider wirklich, und das beruht auf viele Beobachtungen und den Austausch mit Kollegen in allen vier Ressorts und einigen Stabsbereichen: unterirdisch. Die diversen Führungsebenen verhaken sich gegenseitig, es gibt große Kommunikationsschwächen und ein "Einstehen" ist die große Ausnahme. Folge ist Grüppchenbildung, Gerangel, Intrigen ....

Arbeitsbedingungen

Gute IT, guter Support, gute Büros, gute Lage

Kommunikation

(Gut): Auf jeder Ebene wird ständig kommuniziert - eher zu viel. Es gibt häufige regelmäßige(!) Meetings im Projekt, dem Ressort und dem Institut. Aber: Alles Entscheidende läuft über informelle Nebenkanäle.

Schlecht: Kommunikationsskills sind auf der Leitungsebene oft defizitär. Ausschließlich Fachkompetenz und nicht Führungsstärke treiben nach oben. Es gibt immer eine Kommunikation hinter der Kommunikation.

Gleichberechtigung

Wie in vielen Unternehmen sind genau die Frauen, die als Frau ein veraltetes Bild "typisch männlichen Verhaltens" leben (autoritär, kommunikationsschwach, "Job statt Familie") diejenigen die "Gleichberechtigung" erfahren.

Interessante Aufgaben

Wer mit Eigenverantwortung nichts anfangen kann und sich gerne in "engen Korsetts" bewegt, der ist mit einem Job im IQWiG gut bedient. Viele Themen sind interessant, aber sie wechseln nicht. Die Lernkurve nimmt mit der Beschäftigungsdauer leider stark ab.

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Nicht alles was glänzt ist gold

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei iqwig in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen, der Arbeitsort ist gut erreichbar und sehr schön gelegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Personal- bzw Mitarbeiterführung.
Sehr viele Häuplinge und wenig Indianer ;-)
Unmögliche Art und Weise der AL

Verbesserungsvorschläge

Die Institutsleitung sollte den Problemen nicht aus dem Wege gehen. Es ist dringend anzuraten die ALeitung auszuwechsel. Die Kollegen leiden sehr drunter. War auch der Grund, warum ich gekündigt habe...

Arbeitsatmosphäre

Es ist dringend zu empfehlen, dass die AL an einer Schulung zur Mitarbeiterführung teilnimmt.

Image

Wenig bekannt

Work-Life-Balance

familienfreundliche Arbeitszeiten

Karriere/Weiterbildung

Es wird vieles angeboten

Gehalt/Benefits

Zuschüsse zum Mittagessen, Fitnessstudio, Jobticket

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt in der Verwaltung ist fantastisch, offen, kollegial. Neue Mitarbeiter werden sehr nett und offen aufgenommen. Leider kann das "wir" nicht offen ausgelebt werden, da die Leitung unmöglich und unberechenbar ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Relativ sehr junge Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Schade, dass eine 0 nicht möglich ist. Die Ressortleitung ist unmöglich, ständig wird ein neues Opfer gesucht, welches das unmögliche Verhalten aushalten muss. Je man gibt Wiederworte, entweder ist man dran oder "Aloha", "Drücker" oder "Kuss ??!!!!!!" Die oberste Leitung zweigt kein Interesse an der Problematik. Sogar beim ständigen Wechsel der Kollegen erfolgt kein "Nachhaken"

Arbeitsbedingungen

Modern, gute Einrichtung, IT wird ständig aktualisiert

Kommunikation

Sinnlose "Meetings" finden wöchentlich statt. Zuständige Mitarbeiter werden nicht persönlich angesprochen bzw informiert, Infos erfolgen nur auf der RL-Ebene, die Institutsleitung bekommt man nur bei der Einstellung zu Gesicht.

Gleichberechtigung

Frau/Mann =super
Bei Abteilungsleiterin wird nach mögen und nicht mögen sehr gerne unterschieden

Interessante Aufgaben

Keine Selbständigkeit, null Eigenverantwortung


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Gutes Arbeitsklima / gute Fortbildungsmöglichkeiten

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei iqwig in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nette Kollegen und Kolleginnen, angenehme Arbeitsatmosphäre, flexible Arbeitszeiten, überdurchschnittliches Gehalt (im Vergleich zu anderen öffentlichen Arbeitgebern wie Universität), geringere Personalfluktuation als bei anderen Arbeitgebern (viele langjährige Mitarbeiter), gute Fortbildungsmöglichkeiten, gute Einarbeitung von neuen Mitarbeitern. Die Hierarchiestruktur ist ressortabhängig; insgesamt eher flache Hierarchien. Großzügige Büros.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Größenzunahme (über 200 Mitarbeiter) sowie die Gebäudestruktur (recht anonyme Atmosphäre im Mediapark) haben sich nachteilig auf die Kommunikation ausgewirkt.
Leider keine Kantine (es gibt aber eine Essenszulage für die Imbisse/Kantinen in der Umgebung).

Verbesserungsvorschläge

Weiterer Ausbau der Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikation (zwischen Ressorts, zwischen Hierarchie-Ebenen)
Ein gemütlicher gemeinschaftlicher Sozial/Speiseraum mit ausreichenden Sitzplätzen und einer Küchenzeile wäre wünschenswert. Die aktuellen Küchen/Theken auf den jeweiligen Etagen sind ungemütlich.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei IQWiG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ausstattung der Büros und Technik, IT sehr gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Cliquenbildung

Arbeitsatmosphäre

Vorgesetztenverhalten schwach. Sekretärin dominiert den Leiter des Instituts. Personalabteilung zerstritten und instabil.

Gehalt/Benefits

Arbeitsbeginn nur mit Abschluss verschiedener Versicherungen. Klüngeleien. Schlechtes Gehalt.

Umgang mit älteren Kollegen

Junge Kollegen werden klein gehalten, neue Kollegen gemobbt. Insgesamt hohe Fluktuation.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte schwach.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 14 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird IQWiG durchschnittlich mit 3,6 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Forschung/Entwicklung (3,6 Punkte). 60% der Bewertenden würden IQWiG als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 14 Bewertungen gefallen die Faktoren Gehalt/Benefits, Umgang mit älteren Kollegen und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 14 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich IQWiG als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.