14 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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kununu Prüfprozess
14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Inhaltlich extrem interessante und gesellschaftlich relevante Aufgaben (frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln).
- Sehr hohe fachliche Kompetenz vieler Kolleginnen und Kollegen. Auf Projektleitungsebene überwiegend respektvoller, konstruktiver Umgang, insbesondere mit den anderen Ressorts.
- Gute Bezahlung im Vergleich zu vielen akademischen Positionen, solide Sozialleistungen.
- Möglichkeit, sich in komplexe medizinisch-biometrische Fragestellungen einzuarbeiten und methodisch viel zu lernen.
- Überwiegend Supervisionen, die trotz hoher Arbeitsbelastung bemüht sind, fair und unterstützend zu agieren.
- Aus meiner Erfahrung stark hierarchische Führungskultur. Einige Führungskräfte scheinen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit „besondere“ Freiheiten zu besitzen. Die inhaltliche Sicht und die Belastungssituation von Mitarbeitenden werden nur begrenzt wahrgenommen, wenn überhaupt.
- Einarbeitung neuer Projektleitungen war in meinem Fall deutlich unzureichend. Mitlaufprojekt ohne echte Einbindung in zentrale Teile der Dossierbewertung, danach direkt volle Verantwortung. Die späteren Leistungsurteile haben diese Ausgangslage nicht mildernd genug berücksichtigt. Starke Qualitätsunterschiede, abhängig davon von wem man eingearbeitet wird. Ich habe mehrfach bei Kollegen erlebt, dass das auch anders laufen kann.
- Fehler- und Feedbackkultur auf Leitungsebene aus meiner Sicht deutlich defizitär (bis auf wenige Ausnahmen). Konstruktive, fachliche Kritik ist sinnvoll und notwendig, persönliche Herabwürdigungen, pauschale Urteile sind mir mehrfach begegnet und haben blockiert statt gefördert.
- Sehr große Abhängigkeit von der jeweiligen Supervision. Mit einer unterstützenden Supervision kann man fachlich wachsen. Mit einer sehr kontrollierenden und stark kritischen Supervision ist der Handlungsspielraum gering. In meinem Fall wurden mir zentrale Aufgaben (Bericht, Präsentation) bereits im zweiten Projekt entzogen und im Hintergrund ohne mich fortgeführt, was jede Entwicklungschance genommen hat. Konstruktives Feedback, nur vereinzelt. Ein klassisches „Kaltstellen“.
- Strukturelle Probleme (Überlastung, Minderbetreuung) wurden zwar intern hinter vorgehaltener Hand benannt, aber nach meinem Eindruck in der Leistungsbewertung einzelner Mitarbeitender nicht oder kaum berücksichtigt.
- Rückmeldungen aus dem Kollegenkreis (auch aus den zuarbeitenden Ressorts), dass ähnliche Muster „funktioniere oder geh“ auch bei anderen aufgetreten sind, haben den Eindruck verstärkt, dass es sich eher um ein systemisches Problem, als um Einzelfälle handelt.
- Arbeitszeugnis: Schwierig, da man nach dem „Kaltstellen“ keine Aufgaben mehr bekommt, mit denen man sich noch verbessern kann. Damit wird einem auch jedwede Entwicklungsmöglichkeit genommen und eine Neubetrachtung der Situation wird auch nicht mehr vorgenommen, da man „abgeschrieben“ ist. Es wird dabei sehr auf Konsistenz geachtet, was per se zu begrüßen ist. Alle Mitarbeiter, die gehen „dürfen“, hier pauschal gleich zu bewerten, halte ich allerdings für fragwürdig. Dieses Vorgehen kann die Karriere stark beschädigen. In meinem Fall war man aber gewillt mir entgegen zu kommen.
- Echte, strukturierte Einarbeitung neuer Projektleitungen. Mitlaufprojekte, in denen man tatsächlich alle Schritte (inkl. vollständiger Dossierbewertung, Berichtsschreiben, BL-Abstimmungen) begleitet und erklärt bekommt, bevor man alleinverantwortlich Projekte übernimmt. Dies ist möglich, wird aber nicht durchgehend gewährleistet.
- Klare Trennung zwischen harter, fachlicher Kritik (gewünscht und notwendig) und persönlichen Abwertungen. Feedback wurde vereinzelt an konkreten Beispielen festgemacht, allerdings hatten Pauschalurteile ein starkes Übergewicht.
- Etablierung einer nachvollziehbaren, transparenten Fehlerkultur. Wo strukturelle Überlastung oder dokumentierte Minderbetreuung vorliegt, sollte das in Leistungsbeurteilungen berücksichtigt werden.
- Stärkung der Rolle von Betriebsrat und internen Vertrauenspersonen, damit Konflikte mit Vorgesetzten frühzeitig moderiert und nicht auf dem Rücken einzelner Personen ausgetragen werden.
- Langfristig: Reflexion der Führungskultur. Hier werden auch hochqualifizierte Mitarbeiter früh in einen absoluten Standard gezwungen. Und jeder, der nicht sofort hineinpasst, wird als inkompetent abgestempelt. Qualifizierte Leute, die fachlich viel einzubringen hätten, werden so vorschnell abgeurteilt und ihr Potential geht verloren. Ein Verlust für beide Seiten.
Das respektvolle, professionelle und offene Miteinander.
Einer sinnhaften Tätigkeit nachzugehen.
Unterstützung und gute Kommunikation innerhalb des Teams.
Viel Offenheit für neue Vorschläge (meiner Meinung nach).
Tariflich geregeltes Gehalt durch einen wirklich sehr guten Tarifvertrag.
Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zur mobilen Arbeit.
Zuschuss zum Deutschlandticket.
Das Institut ist seit dem Umzug leider nichtmehr so zentral gelegen.
Die Prozesse könnten teilweise verbessert/vereinfacht werden, was jedoch bereits in Arbeit ist.
Nutzen Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeitenden! Durch die derzeitige sehr autoritär-restriktive Führung zerstören Sie jegliche Motivation und Flexibilität - stattdessen fördern Sie damit Ängste und Dienst nach Vorschrift. Eine wertschätzendere Führung mit adäquater Fehlerkultur würde das gesamte Institut weiterbringen und auch Sie als Institutsleitung stützen.
Leider hat sich das Miteinander in den vergangenen 12-18 Monaten nach meinem Empfinden erheblich verschlechtert. Anstelle eines kollegialen und wertschätzenden Miteinanders herrscht meiner Wahrnehmung nach inzwischen eher „Angst“ etwas falsch zu machen und bei der Institutsleitung anzuecken.
Die bisherige Work-Life-Balance, von der auch die Arbeitsergebnisse und somit das gesamte Institut profitiert, besteht aktuell noch. Inwieweit das auch zukünftig gewährleistet ist (v. a. durch weitere mögliche Beschränkungen in der mobilen Arbeit), wird sich zeigen.
Der Zusammenhalt ist immer noch gut. Leider ging in den letzten Jahren der „IQWiG-Spirit“ etwas verloren - vermutlich auch durch das personelle Wachstum.
Siehe Arbeitsatmosphäre und Kommunikation.
Siehe Arbeitsatmosphäre: Die Kommunikation im Institut ist nach meinem Empfinden inzwischen sehr stark geprägt von dem autoritären / restriktiven Führungsstil der Institutsleitung. Dies betrifft auch (oder ganz besonders) die Leitungsebenen in den Ressorts. Der lange vorherrschende partizipative und wertschätzende Führungsstil der vorherigen Institutsleitungen scheint endgültig passe.
Die Bedeutung des Unternehmens für das deutsche Gesundheitswesen
Kriege als Student 13€ die Stunde das könnte etwas mehr sein
Sehr hohes Gehalt
Umgangsformen, Verfolgung von guten Mitarbeitern
Insgesamt nette und kollegiale Atmosphäre unter den Angestellten. Unter den Vorgesetzten gibt es allerdings einige, die bewusst Angst vorbereiten, Druck aufbauen und den MitarbeiterInnen eine sehr geringe Wertschätzung entgegen bringen.
Es gibt viele KollegInnen, die sehr frustriert sind und sich über die Firmenpolitik, das Vorgesetztenverhalten und die übermäßige Regulierung beklagen.
Außer in Projektabschlußphasen meist geregelte Arbeitszeiten.
Es werden regelmäßige Inhouse-Schulungen angeboten. Prinzipiell sind auch externe Weiterbildungen und Kongressbesuche möglich, diese sind jedoch in den letzten Jahren stark limitiert und mit hohen bürokratischen Hürden erschwert worden. Für wissenschaftlich interessierte MitarbeiterInnen ein Grund zur Frustration!
Vor allem für Berufseinsteiger überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten.
Aufgrund des Tarifvertrags nur wenige Möglichkeiten zur Gehaltserhöhung.
Es gibt einige engagierte KollegInnen, die das Thema Nachhaltigkeit immer wieder aufbringen, auf Leitungsebene gibt es jedoch wenig Interesse an konkreten Maßnahmen zum Umweltschutz.
Sehr unterschiedlich zwischen den Abteilungen.
Sehr unterschiedlich zwischen den Abteilungen. Insgesamt sehr hierarchisch strukturiert. Die "Altvorderen" geben den Ton an, jüngere und rangniedere KollegInnen kommen bei wichtigen Entscheidungen selten zu Wort und werden nicht ernst genommen. Die Institutsleitung nimmt die Führungsdefizite hin, ohne aktiv etwas dagegen zu unternehmen.
Moderne Büros, neue Technologie, teilweise wird die Nutzung von IT durch eine sehr rigorose Auslegung des Datenschutzes erschwert.
Es werden sehr viele Vorschriften gemacht und mit Sanktionen gedroht. Kommunikation der Führungsebene ist eher nüchtern und technokratisch.
Kommunikationen zwischen den MitarbeiterInnen meist kollegial.
Deutlicher Frauenüberschuß, wobei in den zentralen Positionen meist Männer oder kinderlose Frauen sitzen.
Interessante Branche mit spannenden Einblicken in das gesundheitspolitische Geschehen. Je nach Position können die Tätigkeiten schnell sehr eintönig werden und zu "kognitiver Fließbandarbeit" werden.
Aufgrund der strikten Arbeitsanleitungen und Vorgaben gibt es in den meisten Positionen sehr wenig Gestaltungsspielraum.
Standort im Mediapark Köln ist top (wobei der unsicher ist - eine Verlegung an den Stiftungssitz Berlin steht immer im Raum). Vereinbarkeit Familie und Beruf ist (als Nicht-Führungskraft) fair. Ausstattung gut.
Struktur der Führungsebenen. Führungsverhalten. Hoher interner Druck. Höchstmöglicher Grad (ausgenommen vielleicht das Militär) an Standardisierung. Sehr unschönes Betriebsklima.
Ich habe es erlebt und viele haben mir dasselbe berichtet: In den Bewerbungsgesprächen wird kommuniziert, dass die Hierarchien flach seien und es deswegen keine Chancen zum Aufstieg gebe. Wenig Chancen zum Aufstieg gibt es, da sich das Institut die Führungskräfte von extern direkt in die Position holt, aber die Hierarchie ist wirklich alles andere als flach. Der "normale" Wissenschaftliche Mitarbeiter hat 1. Projektleitung, 2. Bereichsleitung oder "Supervisor", 3. Ressortleitung und 4. Institutsleitung. Hinzu kommt die informelle Hierarchie die es in sich hat und meist nach "Betriebsdauer im IQWiG" gestaffelt ist. Der Arbeitgeber schafft ein Klima von "Kontrolle ist besser".
Es wird, in allen Ressorts die ich kennengelernt habe, wenig Wert auf das Zwischenmenschliche gelegt. Funktionieren und Wettbewerb stehen im Vordergrund. Konkurrenz-Mentalität. Der Einzelne ist immer und in allem in einen völligen Standard gedrückt und muss sich dennoch beweisen. Es gibt für wirklich ALLES Regeln. Manchen gibt das Sicherheit und ein gutes Gefühl. Insgesamt führt es aber zu einer allgegenwärtigen Kühle.
Als Arbeitgeber abnehmend, in der Evidenz-Community gut.
Echt okay. Für angehende oder junge Eltern top!! Flexible Arbeitszeiten, HomeOffice etc.
formal sehr gut, real mittelmäßig
insgesamt gut; Jobticket; Zusatzversicherung
nachgelagert, da nicht für die Erreichung der Unternehmensziele hilfreich
Siehe Kommunikation und Arbeitsatmosphäre. Sehr starke Grüppchenbildung. Überwiegend gilt: Jeder ist sich selbst der nächste.
Es gibt wenige davon im IQWiG, aber diejenigen die da sind werden (so lange sie keine Führungsrolle inne haben) respektvoll behandelt. Das Klima ist insgesamt nicht grad rosig.
Leider wirklich, und das beruht auf viele Beobachtungen und den Austausch mit Kollegen in allen vier Ressorts und einigen Stabsbereichen: unterirdisch. Die diversen Führungsebenen verhaken sich gegenseitig, es gibt große Kommunikationsschwächen und ein "Einstehen" ist die große Ausnahme. Folge ist Grüppchenbildung, Gerangel, Intrigen ....
Gute IT, guter Support, gute Büros, gute Lage
(Gut): Auf jeder Ebene wird ständig kommuniziert - eher zu viel. Es gibt häufige regelmäßige(!) Meetings im Projekt, dem Ressort und dem Institut. Aber: Alles Entscheidende läuft über informelle Nebenkanäle.
Schlecht: Kommunikationsskills sind auf der Leitungsebene oft defizitär. Ausschließlich Fachkompetenz und nicht Führungsstärke treiben nach oben. Es gibt immer eine Kommunikation hinter der Kommunikation.
Wie in vielen Unternehmen sind genau die Frauen, die als Frau ein veraltetes Bild "typisch männlichen Verhaltens" leben (autoritär, kommunikationsschwach, "Job statt Familie") diejenigen die "Gleichberechtigung" erfahren.
Wer mit Eigenverantwortung nichts anfangen kann und sich gerne in "engen Korsetts" bewegt, der ist mit einem Job im IQWiG gut bedient. Viele Themen sind interessant, aber sie wechseln nicht. Die Lernkurve nimmt mit der Beschäftigungsdauer leider stark ab.
Die Kollegen, der Arbeitsort ist gut erreichbar und sehr schön gelegen
Personal- bzw Mitarbeiterführung.
Sehr viele Häuplinge und wenig Indianer ;-)
Unmögliche Art und Weise der AL
Die Institutsleitung sollte den Problemen nicht aus dem Wege gehen. Es ist dringend anzuraten die ALeitung auszuwechsel. Die Kollegen leiden sehr drunter. War auch der Grund, warum ich gekündigt habe...
Es ist dringend zu empfehlen, dass die AL an einer Schulung zur Mitarbeiterführung teilnimmt.
Wenig bekannt
familienfreundliche Arbeitszeiten
Es wird vieles angeboten
Zuschüsse zum Mittagessen, Fitnessstudio, Jobticket
Der Zusammenhalt in der Verwaltung ist fantastisch, offen, kollegial. Neue Mitarbeiter werden sehr nett und offen aufgenommen. Leider kann das "wir" nicht offen ausgelebt werden, da die Leitung unmöglich und unberechenbar ist.
Relativ sehr junge Kollegen
Schade, dass eine 0 nicht möglich ist. Die Ressortleitung ist unmöglich, ständig wird ein neues Opfer gesucht, welches das unmögliche Verhalten aushalten muss. Je man gibt Wiederworte, entweder ist man dran oder "Aloha", "Drücker" oder "Kuss ??!!!!!!" Die oberste Leitung zweigt kein Interesse an der Problematik. Sogar beim ständigen Wechsel der Kollegen erfolgt kein "Nachhaken"
Modern, gute Einrichtung, IT wird ständig aktualisiert
Sinnlose "Meetings" finden wöchentlich statt. Zuständige Mitarbeiter werden nicht persönlich angesprochen bzw informiert, Infos erfolgen nur auf der RL-Ebene, die Institutsleitung bekommt man nur bei der Einstellung zu Gesicht.
Frau/Mann =super
Bei Abteilungsleiterin wird nach mögen und nicht mögen sehr gerne unterschieden
Keine Selbständigkeit, null Eigenverantwortung
Nette Kollegen und Kolleginnen, angenehme Arbeitsatmosphäre, flexible Arbeitszeiten, überdurchschnittliches Gehalt (im Vergleich zu anderen öffentlichen Arbeitgebern wie Universität), geringere Personalfluktuation als bei anderen Arbeitgebern (viele langjährige Mitarbeiter), gute Fortbildungsmöglichkeiten, gute Einarbeitung von neuen Mitarbeitern. Die Hierarchiestruktur ist ressortabhängig; insgesamt eher flache Hierarchien. Großzügige Büros.
Die Größenzunahme (über 200 Mitarbeiter) sowie die Gebäudestruktur (recht anonyme Atmosphäre im Mediapark) haben sich nachteilig auf die Kommunikation ausgewirkt.
Leider keine Kantine (es gibt aber eine Essenszulage für die Imbisse/Kantinen in der Umgebung).
Weiterer Ausbau der Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikation (zwischen Ressorts, zwischen Hierarchie-Ebenen)
Ein gemütlicher gemeinschaftlicher Sozial/Speiseraum mit ausreichenden Sitzplätzen und einer Küchenzeile wäre wünschenswert. Die aktuellen Küchen/Theken auf den jeweiligen Etagen sind ungemütlich.
Ausstattung der Büros und Technik, IT sehr gut.
Cliquenbildung
Vorgesetztenverhalten schwach. Sekretärin dominiert den Leiter des Instituts. Personalabteilung zerstritten und instabil.
Arbeitsbeginn nur mit Abschluss verschiedener Versicherungen. Klüngeleien. Schlechtes Gehalt.
Junge Kollegen werden klein gehalten, neue Kollegen gemobbt. Insgesamt hohe Fluktuation.
Vorgesetzte schwach.
So verdient kununu Geld.