Es war schon mal besser
Gut am Arbeitgeber finde ich
Alle Festlichkeiten die der Chef auf die Beine gestellt hat. Tolle Kollegen im eigenen Team.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Überheblichkeit mancher Führungspositionen.
Verbesserungsvorschläge
Bleibt bei eurem Kernportfolio. Versucht, euren Kunden nur Produkte zu verkaufen, die ihr wirklich beherrscht. Investiert (wieder) in die Ausbildung. Gebt euren Mitarbeitern regelmäßig Gehaltserhöhungen, lieber jedes Jahr eine kleine als alle drei Jahre eine etwas größere. Schult euren Vertrieb auch technisch. Seid etwas weniger überheblich.
Arbeitsatmosphäre
Vor zehn Jahren war hier vieles anders. Heute zählen nur noch fakturierbare Stunden. Das merkt man den Mitarbeitern auch an (gestresst/gereizt).
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Ich denke die IS4IT ist nicht wirklich bekannt. Man vergleicht sich aber auf der Weihnachtsfeier gerne mal mit den großen Marktbegleitern.Gehalt/Sozialleistungen
Work-Life-Balance
Seit Corona wurde verstärkt auf Homeoffice gesetzt, dies hat mit Sicherheit positiv zum Work-Life-Balance beigetragen. Insgesamt kann ich mich hier nicht beschweren.
Karriere/Weiterbildung
In meiner Anfangszeit wurde hier noch wert darauf gelegt. In den vergangenen Jahren wurden Schulungen/Fortbildungen seltener, da zu teuer.
Gehalt/Benefits
Gehaltserhöhungen gab es alle zwei bis drei Jahre, die gerade so die Inflation ausgeglichen haben. Wenn auf der Weihnachtsfeier wieder einmal über das EBIT gejammert wurde, dann war klar, dass es kein Weihnachtsgeld geben würde. Wie niedrig mein Gehalt wirklich war, wurde mir erst nach dem Arbeitgeberwechsel bewusst. Komischerweise wurde mir eine monatliche Gehaltserhöhung im vierstelligen Bereich in Aussicht gestellt. Ach ja, ein Job-Rad gibt es auch.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt E-Autos als Firmenwagen, aber wahrscheinlich spielt hier der Umweltgedanke eher eine nebensächliche Rolle, während die niedrige Leasingrate im Vordergrund steht. Die betriebsbedingten Kündigungen des letzten Jahres sollten zu denken geben. Auch die neue Firmenwagenregel ist eine absolute Frechheit, auch wenn hier wieder zurückgerudert wurde. Man kann es ja mal versuchen, vielleicht fressen es die Mitarbeiter ja.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen waren zum Großteil top – sowohl fachlich als auch menschlich. Jedoch wurde man mit seinen eigenen Problemen oft allein gelassen, da die Kollegen aufgrund arbeitsbedingten Stresses schlicht keine Zeit hatten, einem zeitnah weiterzuhelfen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich zähle mich zwar selbst nicht zu den älteren Kollegen, konnte diesbezüglich aber nichts Negatives feststellen.
Vorgesetztenverhalten
Mein Teamleiter war Menschlich und fachlich top. Jedoch oft nicht für die Ideen seiner Mitarbeiter offen, ich glaube das lag aber eher daran an dem was ihm von oben diktiert wurde. Mit der Führungsebene hatte ich eher selten Kontakt.
Kommunikation
Das hat sich seit Corona stark verändert. Zwar sind fünf Tage Homeoffice toll für die Work-Life-Balance, jedoch geht dabei der Kontakt zu den Kollegen größtenteils verloren. Hier sollte man ein bis zwei Pflicht-Bürotage einführen.
Gleichberechtigung
Hier wäre mir nichts negatives aufgefallen.
Interessante Aufgaben
Bei der IS4IT gab es wenige kompetente Vertriebler, daher waren die interessanten Projekte eher rar. Auch die folgende Mentalität habe ich nicht gut gefunden: Wenn dem Kunden die Produkte A und B aus unserem Portfolio nicht gefallen, verkaufen wir ihm eben Produkt C. Wir haben zwar keine Ahnung davon, aber der Techniker kann sich ja am Abend davor noch schnell einlesen. Professionell ist etwas anderes.

