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ISO-Gruppe
Bewertung

TopCompany6 Jahre

woanders ist das Gras deutlich grüner

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei ISO Professional Services GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

ich fände es gut, wenn man auf die Punkte der Bewertungen auch eingehen würde und sie umsetzen würde, bevor man einen Schuldigen für die Bewertung sucht. Liebe HR's da braucht man auch keine Telefonnummer und einen anderen Textbaustein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

sollte sich aus dem Kontext rauslesen lassen.

Es gibt übrigens keine IPS in Nürnberg hier auf Kununu.

Verbesserungsvorschläge

- Gehalt an den Markt anpassen, 13. Monatsgehalt (Urlaubs/Weihnachtsgeld und wenn es nur 30% vom Gehalt sind) (Einführung einer tariflichen Bindung wäre aber auch mal wünschenswert)
- Gehälter von Azubis sollten ebenfalls nicht zu knapp ausfallen, macht die Ausbildung bei uns attraktiv, dass die Azubis auch länger dabei bleiben.
- attraktivere Zusätze schaffen (zus. Urlaub, weniger Sollstunden, Jobticket, wöchentliches Obst, etc.)
- Kommunikation fördern, Anruf statt Chat, das auf einander zu gehen üben, auch jüngere Kollegen, Azubis brauchen Vorbilder, es gibt auch Kommunikationsschulungen...
- manchmal ist weniger Home Office für Teams besser um den Zusammenhalt zu stärken auch der Einsatz von Sparringspartnern schadet nicht
- für Azubis und neue Kollegen wären Einarbeitungspläne und Ausbildungspläne der jeweiligen Abteilungen ratsam. Azubis bekamen bei uns ein Buch mit dem sie sich einlesen durften, viele trauen sich dann auch nicht fragen zu stellen. Man muss die Einsteiger mehr fördern und den anderen Kollegen ermöglichen die neuen Kollegen auszubilden, Ausbilderschulungen wären hier auch ratsam.

- "die ISO ist eine Familie" aus der Kommunikation streichen, die ISO ist keine Familie. Wäre die ISO eine Familie, müsste man nicht auf die Viertelstunde Kaffeeklatsch schauen.
- Förderung für die Gründung eines Betriebsrates, der der hat auch für den Arbeitgeber Vorteile.

Arbeitsatmosphäre

Durch das HO ist die Kommunikation geschwächt, Lob habe ich bisher nur von Kunden direkt bekommen, von Vorgesetzten eher nicht. Den Spaß an der Arbeit bei der IPS habe ich schon lange verloren. Es ist kein Teamgedanke, es ist eher ein Friss oder Stirb-Gedanke.

Image

man kennt die ISO nicht wirklich, jedenfalls nicht als SAP-Beratungshaus. Viele denken bei ISO direkt an die DIN-Norm und nicht an ein Nürnberger Unternehmen.

Work-Life-Balance

Durchschnitt, nichts besonderes, es gibt bspw. keine Arzt-Stunden (Freistellung für unvermeidbare Arztbesuche), es muss alles die kleinste Zeiteinheit auf Aufträge gebucht werden, es gibt eigentlich keine Zeiten für Lehrlauf oder Einarbeitungen.
Es gibt auch keinen Betriebsrat, keine tariflichen Gehälter, keine Zusätze, die die Arbeit attraktiver machen wie bspw. zusätzliche Urlaubstage, weniger als 40h Woche bei gleichem Gehalt, und wenn es nur 1-2 Stunden wären. Oder das Schenken von Heiligabend+Silvester statt halber Urlaubstage

Karriere/Weiterbildung

Es wird mit Schulungen und Weiterbildungen geworben, wenn man nach bestimmten Schulungen fragt, wird dies verneint, stattdessen werden anderen Schulungen gebucht, die nicht in den besprochenen Werdegang passen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist mit längerer Berufserfahrung miserabel, es gibt keine wirklichen Sozialleistungen, kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, kein Jobticket (Deutschlandticket wurde immer nur auf "wir diskutieren darüber" vertröstet)
Es gibt atemberabende 2x im Jahr einen kleinen Obstkorb (gemessen an der Anzahl der Mitarbeiter viel zu wenig) und einmal im Sommer einen Eistag für den Standort in Nürnberg.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt inzwischen Wasser aus Glasflaschen, was ja schon ein kleiner Fortschritt ist. Es wäre natürlich der nächste Gedanke auch Jobtickets zu fördern, dass man das Auto auch mal stehen lässt, es gibt ja eh schon viel zu wenig Parkplätze. So teuer ist das Deutschlandticket nicht für Unternehmen.

Kollegenzusammenhalt

mit manchen Kollegen kommt man nur an Teamtagen in Berührung, oft weiß man gar nicht was die anderen gerade machen.
Zwischendurch wurden mal Vorstellungen und kleine Schulungen gemacht, damit man andere Kollegen auch abholt und Wissen vermittelt, das ist nun seit einem guten Jahr nicht mehr passiert.
Man bekommt auch kaum was von anderen Kollegen mit, die außerhalb des eigenen Teams sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden gefördert und gestärkt, Jüngere haben das Nachsehen. Ältere Kollegen dürfen eher zu Kunden, statt mit Gruppenleiter und einem älteren Kollegen kann man auch zusätzlich einen Jüngeren mitnehmen, denn so lernen auch die Jüngeren unter uns was für die Zukunft.

Vorgesetztenverhalten

Ich frage nach einer bestimmten Schulung, mir wird gesagt, dass man nicht jedes Jahr Schulungen machen könnte, wenige Monate später wird mir vorgesetzt, dass ich jene Schulung machen soll, die eigentlich überhaupt nicht in den besprochenen Werdegang passt.

Arbeitsbedingungen

Schreibtische sind nicht zeitgemäß, für große Menschen zu niedrig, in vielen Büros gibt es keine höhenverstellbare Tische, diese findet man nur in Großraumbüros.

Es wird eher die Klimaanlage angeworfen, also zu lüften. Wenn dann mal im ganzen Büro durchzug für ein paar Minuten herrscht wird sich an manchen Büros darüber aufgeregt, statt einfach die eigene Tür zu schließen.
Es fehlt an Besprechungsräumen, wenn 3 Kollegen im Büro in der gleichen Teams-Besprechung sind, fragt man sich, warum sie sich nicht zusammensetzen können, damit der 4. in Ruhe arbeiten kann. In Großraumbüros das Gleiche.

Wofür macht man TeamTage, wenn dann doch wieder alle an ihrem Rechner und Headset hängen, wenn man dies auch in Besprechungsräumen machen könnte oder auch andere Kollegen bei internen Sachen abholen und Wissen weitergeben.

Kommunikation

Wird leider immer schlechter. Es gibt zwar Teamchats, aber die werden eher für Ankündigungen genutzt als für die Kommunikation innerhalb des Teams.
Vieles hört man eher über den Flurfunk als über die eigenen Vorgesetzen

Gleichberechtigung

ältere Kollegen werden bevorzugt behandelt und in neue Projekte gesteckt, aber bloß keine Jüngeren Kollegen mitnehmen, man könnte ja in Versuchung geraten Wissen weiterzugeben.

Interessante Aufgaben

Es kommen kaum noch interessante Projekte rein, man hat das Gefühl, dass zwar Aufträge angefragt werden, die ISO Gruppe sich aber nicht dafür stark macht diese auch zu bekommen, vielleicht ist die ISO auch zu teuer. Man ruht sich manchmal auch zu sehr auf einzelnen Kunden aus und hofft vielleicht auch zu sehr, automatisch Folgeaufträge zu bekommen ohne zutun. Wir sind nicht alleine am Markt... Wir sind kein BigPlayer, der sich diese Haltung erlauben kann. Wenn ich mir die Seite "Kunden" auf der Website ansehe, sind da wirklich interessante Kunden dabei, es sind zwar nur wenige unserer Kunden, frage mich aber warum wir von den meisten keine Aufgaben auch in anderen Bereichen haben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Marina RachingerTeamlead HR

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Danke Dir für Deine Bewertung und die damit verbundene Offenheit.
Wir sind stets daran interessiert, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und daraus Impulse für die Weiterentwicklung unserer Unternehmenskultur zu gewinnen. Wir nehmen Dein Feedback und die Verbesserungsvorschläge auf und prüfen, wie wir die angesprochenen Punkte angehen können. Gleichzeitig möchten wir betonen, dass uns ein respektvolles und konstruktives Miteinander sehr wichtig ist – sowohl im täglichen Umgang als auch im Feedbackprozess freuen wir uns über den direkten Austausch. Komm diesbezüglich gerne auf Barbara Nägerl-Amaro oder mich zu.

Wir wünschen Dir auf Deinem weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.

Freundliche Grüße
Marina

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.