Bestimmt ein guter Arbeitgeber aber kein guter Ausbilder
Verbesserungsvorschläge
Über einige Probleme ist man sich schon bewusst und dabei, diese anzugehen wie zum Beispiel den Onboarding-Prozess. Aber es gibt noch wichtige Stellschrauben zu drehen. Es sollte einen Fahrplan geben, der mit den Azubis und den Teams kommuniziert wird. Ich hatte während meiner Ausbildung das Gefühl, als gäbe es diesen Fahrplan nicht. Wenn es ihn gibt, wurde er nie kommuniziert.
Arbeitsatmosphäre
Es gibt regelmäßige Team-Events und Veranstaltungen. Das Zusammen ist insgesamt sehr angenehm und locker. Wie auch schon beim Punkt Respekt: Auf persönlicher Ebene ist alles super, jedoch spürt man oft, dass man "nur der Azubi" ist.
Karrierechancen
Übernahme nicht ausgeschlossen aber ungewiss. Weiterbildung als Festangestellter möglich und wird vom Arbeitgeber übernommen. Die Entwicklungspfade dafür sind noch in Entwicklung.
Arbeitszeiten
40 Stunden die Woche, dafür keine Arbeit am Wochenende und Überstunden werden mit Freizeit ausgeglichen. Die Arbeitszeiten können im rechtlichen Rahmen und in Absprache mit dem Team flexibel gestaltet werden.
Ausbildungsvergütung
Ausbildungsvergütung im unteren Spektrum im Vergleich mit Klassenkameraden in anderen Betrieben. Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht, dafür einen Fahrkostenzuschuss und kleinere Benefits.
Die Ausbilder
Mehrere Wechsel der Ausbildungsleitung. Einsatzplanung chaotisch. Teams wissen oft nicht, was sie mit den Azubis machen sollen. Fehlender Ausbildungsplan. Betreuung in dem meisten Teams nur online.
Spaßfaktor
Zu Beginn der Ausbildung hatte ich noch viel Spaß. Mittlerweile fällt es mir oft schwer motiviert zu bleiben.
Aufgaben/Tätigkeiten
Je nach Team zu viel oder zu wenig zu tun. Aufgaben innerhalb der Teams dafür jedoch interessant und praxisnah. Zeit zum Lernen ist nicht vorgesehen, aber je nach Abteilung möglich. Regelmäßiger Einsatz am Empfang/Telefonzentrale inklusive verpflichtendem Bereitschaftsdienst, der die Urlaubsplanung einschränkt, auch als Fachinformatiker. Es fühlt sich mittlerweile wie unsere zweite Ausbildung an.
Variation
Auch wenn die Einsatzplanung chaotisch ist, ist der Wechsel der Abteilungen und Teams eine gute Idee und sorgt dafür, dass man viel kennenlernt.
Respekt
Auf persönlicher Ebene ist alles super, jedoch spürt man oft, dass man "nur der Azubi" ist.

