Speedrun von Top zu Flop
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation ist intransparent und Entscheidungen wirken Willkürlich. Die Ausbildung wird immer mehr zu einem Thema das erstickt wird und an dem immer mehr gespart wird, das merkt man einfach in den Fachbereichen, in der Ausstattung und besonders an der Zeit die man sich der Ausbildung vom Unternehmen aus nimmt. Wer eine Ausbildung oder ein Studium in der IT im ÖD machen will, sollte sich aktuell definitiv einen anderen Arbeitgeber als das ITDZ suchen, denn hier wird es fast von Monat zu Monat immer schlechter.
Verbesserungsvorschläge
Macht die Ausbildung wieder attraktiv, Angebote die beworben werden gibt es gar nicht mehr und das ist sehr enttäuschend. Es wird immer mehr das Thema Ausbildung nach hinten geschoben und immer mehr verkleinert. Erst weniger Raum für die Ausbildung, dann die Wegnahme einer funktionierenden Ausbildungsleitung und dann noch Ungleichheiten bei Schulungen. Schulungen die ein Lehrjahr über einem hatte, bekommt mein jetziger gar nicht. Es ist enttäuschend wie groß der Unterschied zwischen dem ist was versprochen wird und was die Realität hergibt.
Arbeitsatmosphäre
Es ist einfach nur traurig, wie es sich vom Anfang der Ausbildung bis jetzt drastisch verschlechtert hat, die Gremien und der Vorstand reden nicht miteinander, die Gremien und die Dienststelle sind sich sehr häufig nicht einer Meinung und auch innerhalb der Ausbildung merkt man in den Fachbereichen wie Angespannt alle sind. Es ist einfach nur erdrückend und demotivierend.
Karrierechancen
Aufgrund der schlechten Wirtschaft sind die Karrierechancen sehr stark gesunken, vorher verabredete Werdegänge können nicht mehr realisiert werden, da es keine neuen Stellen geben kann.
Arbeitszeiten
Ist eine Vollzeitausbildung dementsprechend 39h in der Woche, man kann sich aber prinzipiell aussuchen wie man arbeitet sofern man seine Aufgaben schafft und auf die Wochenstunden kommt. Es ist möglich zwischen 6 und 20 Uhr zu arbeiten
Ausbildungsvergütung
Überdurchschnittlich gut
Die Ausbilder
Die Ausbilder selbst sind alle hoch Ambitioniert, in der Regel auch hilfsbereit, das Problem ist jedoch, dass sie aufgrund dessen, das sie die Ausbildung nur nebenbei machen und nicht als Hauptaufgabe weniger Zeit für die Azubis und Studenten haben als vorher. Das führt zu viel Frust innerhalb der Azubis und Studenten, aber auch bei den Ausbildern selbst, die größtenteils nicht mit dem Aufbau der Ausbildung, von HR und des Konzeptes zufrieden sind, das spürt man auch deutlich an Überlastung, langen Krankheiten der Ausbilder, Anfragen werden aufgrund der Überlastung schnell abgerackert, wodurch Rückfragen oder andere Themen stark priorisiert und auch nach hinten geschoben werden können, was dazu führt, das Anmeldungen zur Prüfung vielleicht nur eine Woche vor Fristende erledigt werden. Die Kritik liegt also weniger bei den Ausbildern und viel mehr bei jenen, die die Rahmenbedingungen setzen. Es gab mal eine Ausbildungsleitung, diese ist nun in HR eingegliedert und müssen neben den allgemeinen Aufgaben in HR, die Themen der Ausbildung bearbeiten, das bei 80-90 Azubis und Studenten plus einigen Trainees und Praktikanten auf 4 Personen, die dafür nicht die Zeit haben, echt Frech ist.
Spaßfaktor
Der größte Spaß-Faktor sind die anderen Azubis und Studenten, auch mit einigen Kollegen kann man Spaß haben. Jedoch merkt man, das viele Fachbereiche nicht wissen, was sie dem Azubi beibringen sollen, was auf beiden Seiten zu Frust führt und es dadurch auch dazu kommen kann, dass man über Tage hinweg nichts zutun hat oder in gewissen Fachbereiche nichts für die Ausbildung relevantes lernt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben sind je nach Fachbereich unterschiedlich und machen entsprechend auch unterschiedlich viel Spaß, im ersten Lehrjahr ist man ein wenig der "Willkür" der Ausbilder ausgeliefert, ab dem 2. Lehrjahr kann man zumindest sagen, wohin man sich entwickeln wollen würde, was in der versucht wird zu berücksichtigen. Man hat 2 feste Stunden in der Woche, die man im Betrieb lernen kann. Mehr als Theoretisch kann man da jedoch auch nicht lernen, das einst vorhandene Techniklabor ist nicht mehr existent und es wieder aufzubauen ist aufgrund des Platzmangels einfach schwer bis gar nicht Möglich.
Variation
Man lernt während der Ausbildung im Normalfall viele Fachbereiche kennen
Respekt
Je nach Fachbereich und mit wem man zutun hat wird man Respektiert oder als eine unnötige Arbeitslast empfunden.

