Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 18.7.2026
Das ITDZ Berlin erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders die Arbeitsatmosphäre, das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation fallen negativ auf. Viele Bewertungen beschreiben eine zunehmend angespannte Stimmung, geprägt von Misstrauen, Mikromanagement und einer Führungskultur, die Kritik kaum zulässt. Die Kommunikation von oben nach unten gilt als intransparent und selektiv – Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft nur über informelle Kanäle. Das Image des Unternehmens hat laut mehreren Bewertungen seit dem Führungswechsel erheblich gelitten.
Der Kollegenzusammenhalt gilt als einer der wenigen verlässlichen Lichtblicke und wird von vielen als das verbliebene Bindemittel im Unternehmen beschrieben. Auch die Aufgaben selbst – insbesondere im Bereich der Berliner Verwaltungsdigitalisierung – werden als abw...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre beim ITDZ Berlin wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders die Teamdynamik steht im Fokus der Kritik: Viele Bewertungen beschreiben eine zunehmend schlechtere Stimmung, die durch Mikromanagement, angstbasierte Führung und fehlende Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter:innen geprägt ist. Führungsentscheidungen werden demnach von oben durchgesetzt, ohne die Belegschaft einzubeziehen, was zu Unsicherheit, Frustration und Vertrauensverlust führt. Einige Bewertungen berichten zudem von einer fehlenden Fehlerkultur sowie einem Klima, in dem offene Kritik als karrieregefährdend wahrgenommen wird.
Wenige Nutzer:innen berichten von einer angenehmen, kollegialen Zusammenarbeit, schränken dies jedoch häufig auf einzelne Abteilungen ein. Die Stimmung variiert laut einigen Bewertungen stark je nach Führungsperson im jeweiligen Bereich. Auch Konflikte zwischen Vorstand und Betriebsrat werden als belastend für die Atmosphäre wahrgenommen.
Das Vorgesetztenverhalten beim ITDZ Berlin wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Häufig kritisieren die Bewertungen einen autoritären, hierarchischen Führungsstil mit einseitigen Entscheidungen, mangelnder Transparenz und unzureichender Kommunikation. Micromanagement sowie fehlende Wertschätzung belasten laut einigen Bewertungen die Arbeitsatmosphäre erheblich. Zudem sehen manche Nutzer:innen ein Problem darin, dass Verantwortung auf Mitarbeiter:innen abgewälzt wird, während Führungskräfte eigene Interessen in den Vordergrund stellen. Die Führungsqualität variiert dabei je nach Abteilung stark. Einige Nutzer:innen berichten jedoch auch von positiven Erfahrungen: Einzelne Vorgesetzte gelten als offen, ansprechbar und treffen nachvollziehbare Entscheidungen. Auch das Bild, dass direkte Vorgesetzte ihre Teams zu unterstützen versuchen, während das übergeordnete Management als problematisch wahrgenommen wird, zeigt sich in wenigen Bewertungen. Dennoch überwiegt der negative Gesamteindruck deutlich.
Die Kommunikation beim ITDZ Berlin wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders der interne Informationsfluss von oben nach unten steht stark in der Kritik: Seit dem Wechsel in der Unternehmensführung seien Informationen zunehmend selektiv verteilt, wichtige Details würden zurückgehalten oder nur als halbe Wahrheiten kommuniziert. Einige Nutzer:innen berichten, dass Entscheidungen oft kurzfristig und ohne nachvollziehbare Begründung getroffen werden, während offene und ehrliche Kommunikation kaum noch stattfinde. Besonders in Umstrukturierungsphasen empfinden viele Beschäftigte die Kommunikation als unklar und ausweichend.
Informelle Kanäle funktionieren nach Ansicht einiger Nutzer:innen hingegen besser, und wenige bewerten die Kommunikation als geordnet oder grundsätzlich in Ordnung. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur deutlichen Mehrheitsmeinung, die auf erhebliche Defizite in der transparenten, unternehmensweiten Informationsweitergabe hinweist.
Der Kollegenzusammenhalt beim ITDZ Berlin wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet, was sich auch in der ausgeglichenen Gesamtstimmung dieser Kategorie widerspiegelt. Innerhalb der Teams beschreiben viele Kolleg:innen die Zusammenarbeit als stark und unterstützend, wobei Wissen geteilt und gemeinsam an Lösungen gearbeitet wird. Einige sehen den Teamzusammenhalt sogar als einen der wenigen verbliebenen positiven Aspekte des Unternehmens. Allerdings variiert die Erfahrung je nach Abteilung, und wenige Bewertungen deuten darauf hin, dass sich eher Kerngruppen zusammenfinden.
Bei der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit zeigt sich ein widersprüchlicheres Bild: Während einige Nutzer:innen berichten, dass schwierige Führungssituationen den Zusammenhalt sogar stärken, beschreiben andere einen Rückzug in kleine Netzwerke und einen Verlust an gegenseitigem Vertrauen. Eine schlechte Gesamtstimmung führe laut einigen Bewertungen zu Isolation statt Solidarität.
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