Gut am Arbeitgeber finde ich
- viel Freiheit
- Nett Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- schlechte Führungskräfte
- Arbeitszeiten
- schlechte Planung
- keine wirkliche Bemühung, dass alle gleich ausgebildet werden
- Führungskräfte können kein sachliches Feedback annehmen und gehen stattdessen auf die persönliche Ebene oder reden einen hinterher schlecht
Verbesserungsvorschläge
- bessere Planung der Ausbildung an anderen Standorten, sodass auch alle erforderlichen Abteilungen ausreichend gezeigt werden
- Vollzeitarbeitskraft als Ausbilder
Arbeitsatmosphäre
Gemeinsame Weihnachtsfeiern oder Sommerfeste gibt es und die sind auch immer richtig gut. Andere Azubis gibt es so eine Handvoll und die sind auch sehr nett. Wie gesagt, die Kollegen sind überhaupt nicht das Problem, sondern eher die Leiter (ausgenommen Standortleiter)
Arbeitszeiten
„Wir haben Gleitzeit“ - ist wohl da nicht zu ernst genommen. Ja du hast die Möglichkeit zwischen 7:30 und 9 Uhr auf der Arbeit zu sein, aber dann plötzlich auch wieder nicht. Es wird da eher so gelegt wie es der Leitung passt und es kommt auf deine Abteilung an.
Ausbildungsvergütung
Entlohnung ist total angemessen und es wird auch ein 13.tes Gehalt gezahlt + Gewinnbeteiligung monatlich
Die Ausbilder
Der Ausbilder hat immer ein offenes Ohr und nimmt sich auch gerne die Zeit für einen. Auch wenn man persönlich nicht so die Verbindung hat wird man nicht schlechter behandelt oder ähnliches. Manchmal hätte die Kommunikation besser laufen können und auch die Planung hätte strukturierter laufen können. Hilfe hat man immer bekommen. Allerdings ist zu sagen, dass es sinnvoller wäre, wenn eine Vollzeitbeschäftigte die Ausbildung betreut. So musste man oft zu anderen Kollegen gehen und man saß öfters alleine im Büro. Klar ab Mitte des zweiten Lehrjahres ist das vollkommen okay. Trotzdem hat sich der Ausbilder sehr bemüht und ich ging eigentlich nie mit Bauchschmerzen zur Arbeit.
Spaßfaktor
Gerade an dem Standort macht es sehr viel Spaß mit den Kollegen zu arbeiten. 90% sind sehr nett, hilfsbereit und auch mal für eine Kaffeepause zu haben. Auch der Niederlassungsleiter bringt ordentlich Stimmung ins Haus und behandelt alle auf Augenhöhe. Also insgesamt eine gute Mischung am Standort.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben / Tätigkeiten waren während der Ausbildung sehr überschaubar und nach ein paar Monaten schon eintönig. Man hatte am Standort nicht die Möglichkeit jede Abteilung einmal zu durchgehen, deshalb wurde man ein Mal nach Solingen für eine Woche geschickt, um die restlichen Abteilungen zu durchgehen. Sprich man war 1 Tag mal im Einkauf, im Marketing und in der Reklamation. Ansonsten war man 70% der Zeit im Vertrieb eingesetzt. Man hatte also bei manchen Abteilung gar nicht die Chance zu merken, ob die vielleicht einem gefällt oder nicht. Man muss aber auch dazu sagen, dass andere Azubis (z.B. in Solingen) wirklich alle Abteilungen ausreichend besuchen können. Bei allen anderen Standorten ist das nicht der Fall. Es wurde sich auch nicht bemüht, dass man mal mehrere Wochen den Standort wechselt, um die notwendigen Abteilungen wirklich richtig zu durchgehen. Das liegt natürlich nicht am Ausbilder, sondern an der Ebene darüber!
Respekt
Respekt ist kein Problem am Standort. Allerdings sind gerade die Teamleiter im Vertrieb alles andere als respektvoll. Statt Kritik direkt zu geben, wird dort hinter dem Rücken geredet und noch Tatsachen verstellt. Vor einem selbst machen sie dann aber plötzlich ein freundliches Gesicht.