Außen hui, innen pfui. Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander Keine Empfehlung für Fachkräfte, die moderne
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war aus meiner Sicht von starker Unsicherheit geprägt. Statt konstruktivem Feedback herrschte ein Klima, in dem ich mich als Mitarbeiter nicht wertgeschätzt fühlte; eine Vertrauensbasis war für mich zu keinem Zeitpunkt erkennbar. Besonders enttäuschend empfand ich den Mangel an Offenheit: Statt direkter Kommunikation gab es nach meiner Wahrnehmung eine Kultur des „Hinter-dem-Rücken-Redens“. Ich hatte das Gefühl, dass selbst unter erfahrenen Kollegen eher übereinander als miteinander gesprochen wurde, was eine professionelle Zusammenarbeit subjektiv massiv erschwert hat.
Kommunikation
Transparenz war nach meinem Empfinden ein Fremdwort. Wichtige Entscheidungen, die mein Arbeitsverhältnis betrafen, wurden für mich weder rechtzeitig noch nachvollziehbar kommuniziert. Das Feedback habe ich als einseitig und wenig lösungsorientiert wahrgenommen.
Kollegenzusammenhalt
Ein echter Teamgeist kam für mich nicht zustande, da die interne Struktur aus meiner Sicht eher Einzelkämpfertum förderte. Eine gegenseitige Unterstützung wurde nach meinem Eindruck durch die Führungsebene nicht aktiv gefördert.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der direkten Führungskraft empfand ich als sehr belastend und unprofessionell. Mir fehlte es hier an grundlegender Empathie und moderner Führungskompetenz. Kritik wurde nach meiner Wahrnehmung oft auf einer persönlichen Ebene statt sachlich geäußert.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabenstellung im Alltag empfand ich als sehr grundlegend und wenig fordernd. Für mich boten die Tätigkeiten kaum Raum für kreative Lösungsansätze oder fachliche Innovation. Die tägliche Arbeit blieb nach meinem Empfinden hinter den Erwartungen an eine moderne IT-Beratung zurück.
Gleichberechtigung
Ich hatte den subjektiven Eindruck, dass persönliche Sympathien weitaus schwerer wogen als fachliche Qualifikationen oder tatsächliche Leistung. Eine objektive und faire Behandlung aller Mitarbeiter konnte ich während meiner Zeit dort nicht feststellen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Zusammenarbeit gestaltete sich aus meiner Sicht schwierig. Nach meiner Wahrnehmung fehlte es insbesondere auf der Führungsebene an einem wertschätzenden Umgang mit der Erfahrung der Kollegen. Statt eines respektvollen Miteinanders empfand ich die Kommunikation oft als belastend, was sich negativ auf die gesamte Teamdynamik auswirkte. Eine Integration verschiedener Erfahrungsebenen habe ich nicht als gelebten Teil der Kultur erlebt.
Arbeitsbedingungen
Die Einarbeitungsphase (Onboarding) empfand ich als mangelhaft. Ich fühlte mich mit Aufgaben oft allein gelassen, ohne die notwendige Unterstützung oder eine klare Struktur erhalten zu haben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es sind Ansätze vorhanden, wie beispielsweise die Bereitstellung einiger E-Autos und einer Ladestation am Standort. Dies ist ein positiver Aspekt, jedoch wirkte das gesamte Konzept auf mich noch nicht vollumfänglich in die Unternehmenskultur integriert, sondern eher als punktuelle Maßnahme.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt stand für mich persönlich in keinem angemessenen Verhältnis zur erwarteten Flexibilität und dem psychischen Druck, dem ich mich ausgesetzt sah.
Image
Die Außenwirkung des Unternehmens entspricht nach meiner persönlichen Erfahrung nicht der internen Realität, die ich miterlebt habe.