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itestra 
GmbH
Bewertung

Keine Empfehlung für Nicht-ITler

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Marketing / Produktmanagement bei itestra GmbH in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich glaube, die Bewertung spricht für sich. Allerdings musste ich einige genaueren Ausführugen und Textpassagen streichen, da diese immer wieder vom Unternehmen beanstandet wurden.

Verbesserungsvorschläge

Ich ziehe meine Verbesserungsvorschläge hiermit zurück, da meine Textpassagen immer wieder pauschal beanstandet werden.

Arbeitsatmosphäre

Ausgeglichene und entspannte Arbeitsatmosphäre nicht gegeben. Das gemeinsame Mittagessen in dem ungemütlichen Aufenthaltsraum neben der Küche wird größtenteils stumm eingenommen. Die kahle und triste Einrichtung in den Büroräumen trägt zusätzlich zu einer unangenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Weitere Ausführungen werden vom Unternehmen immer wieder beanstandet und können daher nicht näher beschrieben werden.

Kommunikation

Vereinbarte Termine wurden ständig verschoben, weil angeblich wichtigere Themen dazwischenkamen. Wenn dann endlich mal ein Meeting zustande kam, wurden größtenteils private Themen besprochen – und falls es mal zu den beruflichen Belangen kam, wurde man ständig unterbrochen. Es fand insgesamt kaum ein Austausch statt. So wurden z.B. Themen wie Positionswechsel nicht kommuniziert.
Notwendige Informationen für die Arbeit erhält man nicht mal auf Nachfrage.
Eine Einarbeitung war nicht vorhanden. Am ersten Tag hat die Person, die einen eigentlich einlernen sollte, den ganzen Tag Kopfhörer im Ohr. Außerdem war die Person nicht vom Fach und konnte daher die meisten Fragen gar nicht erst beantworten.

Kollegenzusammenhalt

Als Neuankömmling wird man überhaupt nicht integriert. Die IT-Kollegen helfen bei IT- und Computerproblemen nicht – und wenn, nur bei mehrmaligen Nachfragen.
Teilweise war kein sachlicher Austausch im sogenannten „Team“ möglich. Es gab unterschwellige Aggressionen ohne Kommunikation der tatsächlichen Probleme.
Durch das Vergessen von Themen bei anderen Kollegen hat man unter ständigem Zeitdruck arbeiten müssen.
Der Kollegenzusammenhalt war somit – bis auf einen kleinen Teil – nicht existent.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance war größtenteils gegeben. Man konnte sich nach Absprache im Team jederzeit Urlaub nehmen.
Es herrschte jedoch ein gewisser „Gruppenzwang“ bei den Arbeitszeiten à la „Ach du gehst schon?“. Man wurde immer schräg angeschaut, wenn man nach seiner regulären Arbeitszeit gegangen ist (Stichwort: Vertrauensarbeitszeit).
Home Office war ausdrücklich nicht erwünscht.
Außerdem wurde man trotz Krankheit mehrmals auf dem Handy angerufen.

Vorgesetztenverhalten

Termine wurden ständig auf unbestimmten Zeitraum verschoben. Falls ein Meeting zustande kam, wurde man – wenn man überhaupt zu Wort kam – durchgehend unterbrochen.
Getroffene Vereinbarungen bei Arbeitsthemen wurden nicht eingehalten und ständig kurzfristig verändert bzw. gecancelt. Erarbeitete und abgeschlossene Themen wurden oftmals trotz vorheriger Abstimmung im Nachgang noch einmal kontrolliert und erneut nach den eigenen Vorstellungen in Eigenregie überarbeitet – auch wenn es sich hierbei um teilweise um einfach administrative Themen gehandelt hat.
Themenfreigaben musste man regelrecht hinterherlaufen. Es war grundsätzlich kein eigenverantwortliches Arbeiten möglich – und auch ausdrücklich NICHT ERWÜNSCHT. Somit war eine Vertrauensbasis absolut nicht gegeben. Generell keine keine Fachkenntnis in meinem Bereich, ließ allerdings auch keine Ideen vom geschulten Personal zu. Die „selbst angeeignete Fachkenntnis“ war immer mehr wert und besser als alle anderen Vorschläge.
Keine klare Linie vorhanden, keine Zielsetzung. Mitarbeiter werden bei Entscheidungen nicht einbezogen und sind oftmals nicht nachvollziehbar.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben waren kaum bis gar nicht vorhanden. An der Tagesordnung war was Abarbeiten von eintönigen Assistenzarbeiten – aus Angst davor, dem Mitarbeiter zu viel Verantwortung und Einfluss zu geben. Somit wurden einem auch viele Aufgaben und Themen zugetragen, die zuvor im Bewerbungsgespräch so nicht abgesprochen worden waren und der eigenen Qualifikation nicht entsprachen.
Weiterhin habe ich des Öfteren kurzfristig Themen mit zeitnaher Deadline übernommen, weil diese wie zuvor bereits erwähnt, bei anderen Kollegen untergegangen sind.

Gleichberechtigung

Es wurde ein großer Unterschied zwischen den Mitarbeitern aus dem IT-Bereich und dem administrativen Bereich gemacht. Belange der IT-Entwickler wurden stets priorisiert.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Bewertung möglich, da kaum ältere Mitarbeiter im Unternehmen gearbeitet haben.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeit erfolgte in einem kahlen & ungemütlichen Büro. Dadurch war auch das Arbeitsklima nicht besonders. Angeblich wollte man etwas für die Verbesserung dieses Klimas tun. Trotzdem wurden alle Verbesserungsvorschläge bzgl. Inneneinrichtung von mir & meinen Vorgängern über Jahre hinweg abgeblockt.
MA mussten selbstständig die Einrichtung des Laptops (das komplette Setup) übernehmen. Dies war vor allem für MA, die nicht im IT-Bereich des Unternehmens gearbeitet haben, nahezu unmöglich. Es gab hierbei auch nahezu keine Unterstützung von IT-Kollegen. Hier hat sich generell nie ein Kollege angesprochen gefühlt. Es gab lediglich eine sogenannte „Checkliste“, die für Nicht-ITler völlig unverständlich war.
Außerdem gab es keine funktionierende IT- und das in einer Software Firma. Bei mir musste der Laptop 3x ausgetauscht werden, bis ich endlich einen funktionsfähigen Laptop hatte. Office-Programme funktionierten aufgrund fehlender Lizenzen nicht. Zusätzlich war der Drucker die längste Zeit defekt und konnte nicht benutzt werden.
Eine einfache Synchronisation zwischen Laptop und Handy bzgl. Kalender, Kontakte und E-Mails war nicht möglich. Auch hierbei gab es keinerlei Unterstützung.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt war ok, Sozialleistungen jedoch nicht vorhanden.
Angeblich unterstützt das Unternehmen auch eine „Betriebliche Altersvorsorge“. Die verantwortliche Person hierfür hat nach mehrmaliger Nachfrage allerdings überhaupt erst reagiert und das Thema über ein halbes Jahr vor sich hergeschoben und ignoriert. Ich weiß daher bis heute nicht, ob es tatsächlich eine Unterstützung einer „Betriebliche Altersvorsorge“ gibt.
Jedliche betriebliche Ausgaben müssen Mitarbeiter erst einmal aus eigener Tasche vorstrecken.
Neue Vorschläge bezüglich Benefits wurden kategorisch abgelehnt.

Image

Außen Hui, innen Pfui! – Auf Kundenseite und auch bei den Absolventen an der Uni angesehen. Sonst relativ unbekannt.
Hohe Fluktuation in meinem Fachbereich.

Karriere/Weiterbildung

Praktisch nicht vorhanden. Wir wurden von einer Person in das Programm, welches das Unternehmen zum Datenaustausch verwendet, eingewiesen, die selbst keinerlei Ahnung und Kenntnisse von diesem Programm hatte. Als etwas nicht wie gewünscht funktionierte, wurde „Trick 17“ – ein Neustart des Computers empfohlen.
Prinzipiell gab es keine weitere Einweisung in Programme, welche verwendet werden mussten. Das Motto lautete hier „Learning by Doing“.
Zusätzlich gab es einen monatlichen Austausch über aktuelle IT-Projekte. Für Mitarbeiter, die nicht im IT-Bereich des Unternehmens arbeiten, waren die Inhalte jedoch komplett unverständlich und größtenteils auch irrelevant. Trotzdem war dies eine Pflichtveranstaltung für alle Mitarbeiter in seiner Freizeit.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team itestra

Liebe/r ehemalige Mitarbeiter/in,

danke für dein Feedback. Schade, dass du unsere Unternehmenskultur in den wenigen Monaten deines Arbeitsverhältnisses auf diese Weise wahrgenommen hast.

Generell wird der Zusammenhalt bei uns im Team großgeschrieben und wir sind stets dabei diesen auf hohem Niveau zu halten. Beispielsweise führen wir halbjährige Teamevents durch, damit die neuen Mitarbeiter/innen ihre Kolleginnen und Kollegen besser kennenlernen. Um einen regelmäßigen Wissenstransfer zu fördern, gibt es monatliche Austauschtermine, deren Inhalt aus der Natur unserer Branche heraus meistens sehr technisch geprägt ist. Dennoch kann sich jede/r Mitarbeiter/in auch proaktiv mit eigenen Workshopideen einbringen. Ein anschließender, aber rein freiwilliger Restaurantbesuch - nach der Arbeitszeit - soll außerdem den Zusammenhalt im Team weiter stärken.

In unserem täglichen Projektgeschäft kann es vorkommen, dass kurzfristige Kundentermine wahrgenommen werden müssen und notfalls ein anderer Termin verschoben werden muss. Jedoch ist es uns wichtig zu betonen, dass jede/r Mitarbeiter/in Teil unseres Teams ist und auch die jeweiligen Anliegen gleichermaßen wichtig für uns sind.

Da die itestra GmbH inhabergeführt ist, ist die Geschäftsführung in viele Entscheidungen involviert, gleichzeitig ist der Input von fachlicher Seite essentiell und ausdrücklich erwünscht. Allerdings können wir gerade bei unseren Neustartern mit wenig Berufserfahrung in der Probezeit keine freie Budgetverfügung befürworten. Dennoch fordern und fördern wir grundsätzlich die Verantwortungsübertragung auf unsere Mitarbeiter/innen, denn so gestaltet sich unser gemeinsamer Erfolg.

Wir bedauern, dass unsere Vorstellungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit nicht zusammengepasst haben und wünschen dir für die Zukunft alles Gute.

Beste Grüße

HR-Team itestra

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.