Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
IT.NRW wird von Mitarbeiter:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die Work-Life-Balance: Die Möglichkeit, bis zu 80 % im Homeoffice zu arbeiten, kombiniert mit flexiblen Arbeitszeiten, gilt als herausragendes Merkmal. Die Arbeitsatmosphäre ist nach Meinung vieler Bewertender von gegenseitigem Respekt und kollegialem Miteinander geprägt, wobei die Qualität je nach Vorgesetzten und Bereich schwankt. Gleichberechtigung und der Umgang mit älteren Kolleg:innen werden als vorbildlich beschrieben.
Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten viel Lob, während Karrierechancen durch TV-L-Strukturen und Stellenpläne des öffentlichen Dienstes eingeschränkt wirken. Das Gehalt orientiert sich am TV-L-Tarifvertrag und liegt nach Ansicht einiger Bewertenden unter dem Niveau der Privatwirtschaft, bietet aber Sicherheit und ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Weiterbildungsmöglichkeiten bei IT.NRW werden von Nutzer:innen als besonders stark hervorgehoben. Das Angebot gilt als vielfältig und umfangreich, Bildungsurlaub wird unkompliziert genehmigt, und die Personalentwicklung gilt als kompetent und unterstützend. Besonders das Standort Herne sowie IT-spezifische Qualifizierungen, etwa zum Data Scientist, werden positiv erwähnt.
Bei den Karriereperspektiven fällt das Bild gemischter aus. Einige Nutzer:innen sehen die Aufstiegsmöglichkeiten durch die Strukturen des öffentlichen Dienstes und den TV-L-Tarifvertrag als eingeschränkt an. Für höhere Positionen wird häufig ein Masterabschluss vorausgesetzt, und die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Laufbahnen wird als verbesserungswürdig beschrieben. Wenige Nutzer:innen äußern sich kritisch zur Transparenz bei Beförderungsentscheidungen. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt dennoch positiv aus, getragen vor allem durch das breite und gut zugängliche Weiterbildungsangebot.
Das Gehalt bei IT.NRW richtet sich nach dem TV-L-Tarifvertrag, was Nutzer:innen mehrheitlich als fair und verlässlich bewerten. Die pünktliche Auszahlung sowie die betriebliche Altersvorsorge werden positiv hervorgehoben. Einige Bewertungen loben das Gehalt als angemessen für die geleistete Arbeit, insbesondere im Verhältnis zur Work-Life-Balance.
Gleichzeitig bemängeln einige Nutzer:innen, dass die TV-L-Vergütung deutlich unter dem Niveau des privaten Sektors sowie dem von Bundes- und Kommunalbehörden liegt. Kritik gibt es zudem an eingeschränkten Aufstiegsmöglichkeiten durch die Tarifbindung, an der Einstufung neuer Mitarbeiter:innen auf maximal Stufe 3 sowie an der mangelnden Transparenz bei Zulagen. Das Fehlen eines Deutschlandticket-Zuschusses wird ebenfalls als verpasste Chance genannt. Insgesamt spiegelt die gemischte Stimmung den klassischen Zielkonflikt zwischen tariflicher Sicherheit und marktwettbewerbsfähiger Vergütung wider.
Die Arbeitsatmosphäre bei IT.NRW wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Das Miteinander im Team gilt als fair, respektvoll und konstruktiv, wobei auch im Homeoffice ein guter Kontakt zu den Kolleg:innen gepflegt wird. Regelmäßige Teammeetings tragen dazu bei, den Zusammenhalt zu stärken. Einige Bewertungen heben hervor, dass die Atmosphäre wertschätzend und angenehm ist – sowohl vor Ort als auch remote.
Gleichzeitig weisen einige Nutzer:innen auf Schattenseiten hin: Die Qualität der Arbeitsatmosphäre variiert je nach Vorgesetzten und Bereich erheblich. Während manche Teams gut harmonieren, empfinden andere die Stimmung als angespannt – bedingt durch Überlastung, Führungsprobleme oder Unsicherheiten rund um mögliche Umstrukturierungen. Zudem berichten wenige Nutzer:innen, dass Eigeninitiative selten anerkannt wird und Entscheidungsprozesse sich verzögern. Insgesamt überwiegt jedoch ein positives Bild der Zusammenarbeit.
Die Kommunikation bei IT.NRW wird von den Nutzer:innen insgesamt positiv bewertet. Einige heben hervor, dass Informationen schnell, transparent und verständlich weitergegeben werden, Wissen geteilt statt zurückgehalten wird und die Kommunikation auf allen Ebenen klar strukturiert ist. Verschiedene Kanäle wie Jabber, Telefon und Präsenztage stehen zur Verfügung, wobei das Wissensmanagement aktiv daran arbeitet, die Auffindbarkeit relevanter Informationen zu verbessern.
Allerdings zeichnen sich bei der Informationstransparenz gemischte Erfahrungen ab. Innerhalb von Teams funktioniert der Austausch nach Meinung vieler Nutzer:innen gut, jedoch bereitet die abteilungsübergreifende Kommunikation häufig Schwierigkeiten – etwa durch unangekündigte Änderungen oder unbeantwortete Anfragen. Wenige Nutzer:innen kritisieren zudem, dass Kommunikation stark von Vorgesetzten abhängt und Informationen außerhalb des Intranets teilweise nur auf Führungsebene zugänglich sind. Für Auszubildende und dual Studierende hat sich die Situation nach eigenen Angaben verbessert.
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