Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
IT.NRW wird von Mitarbeiter:innen positiv bewertet. Besonders hervor sticht die Work-Life-Balance: Bis zu 80 % Homeoffice, flexible Arbeitszeiten ohne Kernzeiten und eine familienfreundliche Gestaltung des Alltags gelten als klare Stärken. Auch der Kollegenzusammenhalt und der Umgang mit älteren Kolleg:innen werden als gut bis sehr gut empfunden, mit einer wertschätzenden Generationenmischung in den Teams. Die Arbeitsatmosphäre ist im direkten Teamumfeld kollegial und respektvoll, variiert jedoch je nach Abteilung und Führungsebene.
Das Vorgesetztenverhalten wird unterschiedlich erlebt: Direkte Vorgesetzte erhalten oft positive Rückmeldungen, während auf höheren Führungsebenen mangelnde Empathie und fehlende Transparenz kritisiert werden. Ähnliches gilt für die Kommunikation, die innerhalb von Teams funktioniert, a...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei IT.NRW werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Beim Thema Weiterbildung überwiegt ein positives Bild: Der Arbeitgeber unterstützt und fördert aktiv die fachliche sowie persönliche Entwicklung, Bildungsurlaub stellt kein Problem dar, und das Unternehmen gilt als weiterbildungsfreundlicher Arbeitgeber – etwa durch modulare Qualifizierungen im TV-L-Rahmen.
Die Aufstiegschancen hingegen werden kritischer gesehen. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Karrierefortschritte durch tarifliche Einschränkungen, übergebuchte Kurse und formale Voraussetzungen wie einen Masterabschluss erschwert werden. Zudem äußern wenige Nutzer:innen, dass persönliche Netzwerke und Loyalität gegenüber Vorgesetzten eine größere Rolle spielen als fachliche Leistung. Trotz der breiten Weiterbildungsangebote bleibt der tatsächliche berufliche Aufstieg für viele schwer erreichbar.
Das Gehalt bei IT.NRW richtet sich nach dem TV-L, dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder. Einige Nutzer:innen bewerten dies positiv und heben faire sowie pünktliche Zahlungen hervor. Zudem wird die zusätzliche Altersvorsorge über die VBL als wertvoller Bestandteil des Vergütungspakets genannt. Für Nicht-IT-Fachkräfte gilt das Gehalt besonders im Vergleich zur Work-Life-Balance als angemessen.
Auf der anderen Seite bemängeln einige Nutzer:innen, dass die Vergütung deutlich unter dem Privatsektor liegt und auch hinter Bundes- sowie kommunalen Tarifverträgen zurückbleibt. Die fehlende Möglichkeit einer höheren Eingruppierung auf gleichem Niveau wird als Hemmnis für die Karriereentwicklung wahrgenommen. Das Gesamtbild fällt ausgeglichen aus: Die Gehälter werden als typisch für den öffentlichen Landesdienst eingestuft – akzeptabel, aber mit erkennbaren Abstrichen gegenüber anderen Sektoren.
Die Arbeitsbedingungen bei IT.NRW werden von den Nutzer:innen insgesamt positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die Flexibilität beim mobilen Arbeiten: Viele schätzen die Möglichkeit, bis zu vier von fünf Arbeitstagen im Homeoffice zu verbringen, und loben das entgegengebrachte Vertrauen unabhängig vom Arbeitsort. Auch die technische Ausstattung erhält durchweg positive Rückmeldungen – von moderner Technik bis hin zu höhenverstellbaren Schreibtischen und einer umfassenden Homeoffice-Ausstattung, die im Vergleich zum privaten Sektor als besonders wertvoll gilt.
Kritischer fällt das Bild bei den Büroräumlichkeiten aus. Einige Nutzer:innen bemängeln veraltete, beengte Büros ohne funktionierende Klimaanlage und ohne die Möglichkeit, Fenster zu öffnen. Die Qualität variiert je nach Standort erheblich. Wenige Bewertungen erwähnen zudem ergonomische Mängel wie abgenutzte Bürostühle, die Rückenprobleme verursachen können. Die Steuerung der Gebäudetechnik wie Beleuchtung und Heizung wird ebenfalls als inkonsistent beschrieben.
Die Arbeitsatmosphäre bei IT.NRW wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Zahlreiche Bewertungen beschreiben das Arbeitsklima als angenehm, kollegial und von gegenseitigem Respekt geprägt. Die Zusammenarbeit gilt als fair und vertrauensvoll, selbstständiges Arbeiten wird gefördert, und auch im Homeoffice empfinden Mitarbeiter:innen die Atmosphäre als wohltuend.
Gleichzeitig zeigen einige Bewertungen ein uneinheitliches Bild: Während das Klima innerhalb einzelner Teams als gut gilt, fällt es in anderen Abteilungen oder auf Führungsebene schlechter aus. Wenige Nutzer:innen berichten von Belastungen durch Personalabbau, unklare Entscheidungsprozesse und eine ungleiche Verteilung von Verantwortung, die zu Frustration führen kann. Auch Überlastung wird als Faktor genannt, der das Arbeitsklima beeinträchtigt. Diese kritischen Einschätzungen stehen jedoch im Kontrast zur mehrheitlich positiven Wahrnehmung der Belegschaft.
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