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Bewertungen

79 von 388 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

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kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 74%
Score-Details

79 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Auch nach über 4 Jahren immer noch begeistert.

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IT.NRW in Münster gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bin nun seit über 4 Jahren dabei und froh, hier zu arbeiten.

Verbesserungsvorschläge

Weiter so!

Arbeitsatmosphäre

Sehr angenehm umd geprägt von Kollegialität

Image

Wir gelten wohl als etwas schwerfällig, aber das kann ich nicht beurteilen.

Work-Life-Balance

Gut ausgeprägt und aufgrund Home Office Anteil kann man Besorgungen/Arzttermine für ältere Familienmitglieder planen

Karriere/Weiterbildung

Zielgerichtet

Gehalt/Benefits

Eben öffentlicher Dienst

Kollegenzusammenhalt

Sehr hoch

Umgang mit älteren Kollegen

Wir haben einen perfekten Mix im Team, bei dem jede Altersgruppe ihre Vorzüge einbringt.

Vorgesetztenverhalten

Fair und gerecht

Arbeitsbedingungen

Büros modern und mit Parkplatz

Kommunikation

Wichtiges und Relevantes wird gut vermittelt

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslungsreich und fordernd auf genau dem richtigen Level.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Jessica Ihadian-SamsonTeamassistentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für diese positive Bewertung genommen haben.

Es freut uns sehr, dass Ihre Begeisterung für uns als Arbeitgeber nach wie vor unverändert hoch ist und Sie sich so wohl fühlen. Besonders schön ist, dass Sie die kollegiale Zusammenarbeit, den starken Teamgeist, die abwechslungsreichen Aufgaben und die gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben so positiv erleben.

Ihr Feedback zeigt uns, dass wir mit Themen wie moderner Arbeitsausstattung, flexiblen Arbeitsmöglichkeiten und einer fairen Zusammenarbeit auf dem richtigen Weg sind. Umso mehr freut uns Ihr Fazit: „Weiter so!“ – das nehmen wir gerne als Motivation mit, uns auch in Zukunft kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Sollten Sie dennoch mal Verbesserungsvorschläge haben, würde ich mich über einen gemeinsamen Austausch und Ihre Kontaktaufnahme (z. B. per Mail an jessicamaria.ihadian-samson@it.nrw.de) sehr freuen!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen Ihnen weiterhin viel Freude bei uns!

Viele Grüße

Jessica Ihadian-Samson
- Personalgewinnung –

Wer im ÖD arbeiten kann und möchte

3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Entspannt. Eigenverantwortliches Arbeiten erwünscht.

Image

Wird immer noch als schwerfällige Behörde wahrgenommen.

Karriere/Weiterbildung

Im Rahmen der Stellenpläne des öffentlichen Dienstes.

Gehalt/Benefits

Angemessen.

Umgang mit älteren Kollegen

Man wir gerne übersehen.

Vorgesetztenverhalten

Manchmal fragwürdig.

Kommunikation

Gestaltet sich häufig aufgrund der granularen Organisation kompliziert.

Interessante Aufgaben

Vielfältige Aufgaben und Projekte in hochkomplexen Strukturen.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Verena Corrado

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre Weiterempfehlung als Arbeitgeber. Schön zu lesen, dass Sie die Arbeitsatmosphäre bei IT.NRW als entspannt erleben und den Punkt „eigenverantwortliches Arbeiten erwünscht“, dabei hervorheben. Ein Punkt, den ich absolut teile und den wir insgesamt als wesentlichen Faktor zur Stärkung individueller und innovativer Lösungsansätze und damit auch der eigenen Motivation und Zufriedenheit sehen.

Auch Ihr positives Feedback zu vielfältigen, interessanten Aufgaben und Projekten in hochkomplexen Strukturen freut uns sehr und bestätigt uns, dass unser Arbeitgeberversprechen auch als gelebte Realität wahrgenommen wird.

Gleichzeitig nehmen wir auch die Aspekte ernst, die Sie in Ihrem Feedback nicht mit voller Punktzahl bewertetet haben, wie z.B. Kommunikation, Vorgesetztenverhalten oder Umgang mit älteren Mitarbeitenden ernst. Gerade beim Thema Wertschätzung/Kollegialität wird die Zusammenarbeit von Mitarbeitenden i.d.R. als sehr positiv beschrieben. Schade, dass Sie das in Ihrem Bereich offensichtlich anders erleben.

Wenn Sie Interesse haben, sich ggf. über dieses oder andere Themen auszutauschen oder sonstige Anregungen und Verbesserungsvorschläge haben, kontaktieren Sie mich gerne (z.B. per Mail unter verena.corrado@it.nrw.de).

Viele Grüße

Verena Corrado
- Personalgewinnung -

Top Arbeitgeber mit kleinen Abstrichen

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IT.NRW gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Work-Life-Balance durch 80% Homeoffice und keine Kernarbeitszeit. Größter Vorteil im Vergleich zu anderen Mitbewerbern
- Großes Fortbildungsangebot
- Großes Aufgabenspektrum und Möglichkeit auch intern zu wechseln
- Sicherer Arbeitsplatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Teilweise Bürogebäude und technische Ausstattung
- Wenig Möglichkeiten sich innovativ einzubringen
- Angestaubter TV-L, der hinter dem TVöD deutlich hinterherhinkt

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Ausstattung bieten (bessere Headsets, Tastaturen etc.)
- In Jahre gekommene Büros sanieren
- Die Nachteile des TV-L kompensieren (z.B. weiter an Fachkarrieren arbeiten)

Image

Unbekannt am Markt außerhalb des öD. Es fehlt eine richtige "Arbeitgebermarke"

Work-Life-Balance

80% Homeoffice ohne Kernarbeitszeit, perfekt um Beruf und Familie zu vereinen

Karriere/Weiterbildung

Viele Fortbildungen möglich, Bildungsurlaub ist auch kein Problem

Gehalt/Benefits

An den TV-L gebunden, deshalb kann sich Karriere unter Umständen nicht lohnen (keine stufengleiche Höhergruppierung)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ladesäulen für E-Autos und E-Bikes wären schön

Umgang mit älteren Kollegen

Viele ältere Kollegen und auch viele Neueinstellungen von älteren Personen

Arbeitsbedingungen

Je nach Standort in die Jahre gekommene Büros

Interessante Aufgaben

Teilweise sehr angestaubte Themen und wenig Möglichkeiten Innovationen auszuprobieren


Arbeitsatmosphäre

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe Kollegin,
lieber Kollehe

vielen Dank für Ihre positive Bewertung und die konstruktive Rückmeldung! Mit Ihrem positiven Feedback zu flexibler Work-Life-Balance durch weitreichendes Homeoffice sowie dem umfangreichen Fortbildungsangebot durch u.a. zwei landeseigene Akademien sind Sie in guter Gesellschaft: diese Aspekte werden von vielen unserer Kolleginnen und Kollegen im Haus zurecht sehr geschätzt. Aber auch Ihre Zufriedenheit mit Themen wie Gleichberechtigung und ausgezeichneter Arbeitsatmosphäre freuen mich sehr und bestärken uns bei IT.NRW darin, in unserem Engagement als verantwortungsvoller Arbeitgeber nicht nachzulassen. Dabei helfen uns auch Ihre Verbesserungsvorschläge, die wichtige Rückmeldungen für uns sind. Zwar sind uns beim TV-L die Hände gebunden, dagegen sind wir an anderen Punkten bereits aktiv dran. So arbeiten wir beispielsweise derzeit am Thema Fachkarriere. Ein erster Entwurf zu einem entsprechenden Konzept liegt vor und befindet sich derzeit in Abstimmung. Und auch zum Thema Innovationen tut sich viel, beispielsweise durch eigene Teams in der IT sowie unserem Statistik-Bereich sowie eine neu gegründete Innovations-Gilde. Wenn Sie Interesse an einem Austausch zu diesem oder den anderen von Ihnen angesprochenen Punkten haben, stehe ich Ihnen sehr gerne für einen Austausch zur Verfügung. Sie erreichen mich z. B. per Mail (tobias.klein@it.nrw.de).

Bis dahin viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

Mehrfachbewertung

Referentin Statistik

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei IT.NRW in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Atmosphäre und kollegialer Umgang ist super, keine Benachteiligung von Frauen, Führungskräfte haben viel Gestaltungsspielraum

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Öffentlicher Dienst ist schon speziell, viele Vorschriften/Regeln, lange Dauer von Projekten und Initiativen, man muss sich daran gewöhnen und einen langen Atem haben

Image

Image Statistisches Landesamt ist gut, IT Bereich weniger gut

Karriere/Weiterbildung

System des öffentlichen Dienstes zwar grundsätzlich starr, aber sehr viele Fortbildungsmöglichkeiten, z.B. Data Scientist

Gehalt/Benefits

Gehalt ist nicht alles, für Beamte aber total okay

Arbeitsbedingungen

4 von 5 Tagen Homeoffice möglich, angenehme Büros

Gleichberechtigung

Geschäftsbereichsleiterin, 5 Abteilungsleiterinnen, 2 Abteilungsleiter


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe Kollegin,
lieber Kollege

vielen Dank für Ihre super positive Bewertung und die wertvollen Einblicke in Ihre Erfahrungen in unserem Bereich des Statistischen Landesamtes. Es freut mich sehr, dass Sie die Gleichberechtigung so positiv hervorheben. Die von Ihnen angeführten Quoten unter den Führungskräften gelten zwar bislang v.a. für die Statistik und die Verwaltung, aber auch in den IT-Bereichen arbeiten wir durch Chancengleichheit in der Praxis kontinuierlich daran, die Zahlen weiblicher Beschäftigter in allen Ebenen weiter zu erhöhen.

Wie schon vielfach hier auf kununu erwähnt teile ich persönlich auch Ihr erfreuliches Feedback zu den flexiblen Arbeitsbedingungen mit weitreichenden Homeoffice-Möglichkeiten sowie zu den vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten (wie beispielsweise im Bereich Data Science in der Statistik). Diese Aspekte sind auch mir persönlich sehr wichtig, um trotz der manchmal etwas eigenen strukturellen Gegebenheiten des öffentlichen Dienstes attraktive Rahmenbedingungen und Entwicklungsperspektiven zu bieten.

Auch Ihre konstruktiven Hinweise zu den spezifischen Herausforderungen des öffentlichen Dienstes nehme ich gerne auf. Vielleicht haben Sie hier ja auch konkrete Verbesserungshinweise, zu denen wir uns einmal im persönlichen Gespräch austauschen können. Sollten Sie daran Interesse haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mit auf (z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de), dann können wir einen Termin vereinbaren.

Bis dahin viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

Informationssicherheit

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) in Hagen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Soziales Miteinander und flexible Arbeitszeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Personelle Situation, keine Zulagen wo sie hingehören.

Verbesserungsvorschläge

Bitte mehr Personal einstellen, man geht unter in Arbeit.

Arbeitsatmosphäre

Angespannt und stressig.

Image

Durchwachsen, aber von extern durchaus attraktiv.

Work-Life-Balance

Viel Homeoffice, trotzdem keine Work-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man die Zeit dazu findet, werden schon gute Möglichkeiten angeboten.

Gehalt/Benefits

Zu wenig für den Stressfaktor. Sonst okay für den Job. Aber deutlich weniger als in der freien Wirtschaft.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird langsam besser. Ist aber noch Luft nach oben.

Kollegenzusammenhalt

Jeder hilft wo er kann, wenn er kann.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Meistens fair und gut.

Arbeitsbedingungen

Behördentypische Umgebung. Technik/Arbeitsgerät ist super.

Kommunikation

Okay

Gleichberechtigung

Absolut.

Interessante Aufgaben

Sehr vielfältig, so ist der Job halt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Verena Corrado

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

herzlichen Dank für Ihr ehrliches Feedback und Ihre Weiterempfehlung.

Es ist schön zu hören, dass Sie viele soziale Aspekte, wie z.B. den Kollegenzusammenhalt, das Vorgesetztenverhalten, die Gleichberechtigung oder den Umgang mit älteren Mitarbeitenden als sehr positiv hervorheben und bewerten. Viele Punkte, die auch uns sehr wichtig sind, denn ein gutes soziales Miteinander bildet in der Tat eine der wichtigsten Säulen für ein erfolgreiches Arbeitsumfeld und eine hohe Mitarbeitendenzufriedenheit.

Nichtsdestotrotz hören wir aber auch deutliche Kritikpunkte aus Ihrer Rückmeldung heraus. Ihre Erfahrungen rund um angespannte Rahmenbedingungen sensibilisieren uns, besonders angesichts der sonst durchweg als sehr positiv bewerteten Work-Life-Balance durch unsere Kolleginnen und Kollegen. Auch wenn positives Feedback meistens angenehmer ist, sind dies genau die Punkte, die uns helfen, nochmal genauer hinzuschauen. Umso mehr interessieren uns Ihre persönlichen Erfahrungen.

Wenn Sie sich dazu austauschen möchten, melden Sie sich gerne, z.B. per E-Mail an verena.corrado@it.nrw.de

Viele Grüße
Verena Corrado
- Personalgewinnung -

Mehrfachbewertung

Es war mal besser, es wir immer langweiliger

3,1
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Krisenfester Job, in meinem Fall super nette Kollegen und Vorgesetzte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Oft langweilt man sich einfach und fühlt sich überqualifiziert. Man nutzt die vorhandenen Potentiale der Mitarbeiter zu wenig. Man fängt hoch motiviert an und nach zwei, drei Jahren ist alles verpufft, weil man vor Wände rennt oder die Prozesse nichts zulassen. Die guten jungen gehen dann (zurück) in die freie Wirtschaft, Ü50 bleibt und hofft, dass die Rente vor dem Bore-Out kommt.

Verbesserungsvorschläge

Ich bin seit über 5 Jahren dabei. Oft fühlt man sich bei IT.NRW als ITler fehl am Platz. Immer wieder externe Dienstleister, denen man ihre Arbeit erklären muss (nicht alle, es gibt auch positive Ausnahmen!) Statt die hauseigene Kompetenz der eigenen Programmierer zu nutzen und auszubauen, werden viel zu oft Externe eingesetzt. Am Ende leitet man nur noch Emails weiter.

Arbeitsatmosphäre

Für absolut alles gibt es einen Prozess und gefühlt kommt jede Woche was neues dazu, was einen bremst. Man könnte ja sonst zu effektiv arbeiten.

Image

Wenn man erzählt, wo man arbeitet, wird man belächelt

Work-Life-Balance

Vier Tage/Woche Homeoffice, Gleitzeitkonto, was will man mehr.

Karriere/Weiterbildung

Die interessanten Fortbildungen sind meist überbucht und man wartet ewig, dass man drankommt.
Karriere? Ab bestimmten "Flughöhen" geht es nur mit Master weiter und man muss Personalverantwortung übernehmen.
Hinzukommt: Wenn man in einer ungünstigen Entgeltgruppe/Stufe ist und man höher gruppiert wird, kann es sein, dass man erstmal einen Schritt zurück geht. Es sieht so aus, als ob die Tarifparteien nicht möchten, dass man Karriere macht.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team super

Umgang mit älteren Kollegen

Für meinen Bereich: Man weiß die Erfahrung von Ü50 zu schätzen

Vorgesetztenverhalten

Sehr von den jeweiligen Vorgesetzten abhängig. Persönlich habe ich absolute Top-Vorgesetzte, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für mich einsetzen.

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Schreibtische, man kann also zwischen sitzen und stehen wechseln. Für das Homeoffice bekommt man Monitor, Tastatur, Maus, Headset und Dockingstation gestellt. Das gibt es in der freien Wirtschaft selten.

Kommunikation

Vieles läuft über Flurfunk

Gehalt/Benefits

Unterliegt alles dem TV-L. "Draußen" verdient man mehr, hat aber auch meist schlechtere Arbeitsbedingungen.
Es gibt eine zusätzliche Altersvorsorge, VBL, sollte man nicht unterschätzen!

Interessante Aufgaben

Vieles wird an externe Dienstleister abgegeben. Oft leitet man nur Emails weiter oder koordiniert eine Telko um alle Dienstleister an einen virtuellen Tisch zu bekommen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Verena Corrado

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr Feedback und Ihre Weiterempfehlung als Arbeitgeber.

Es freut uns sehr zu hören, dass Sie in Ihrem Team eine tolle Zusammenarbeit erleben, die Work-Life-Balance bei IT.NRW sehr schätzen und unsere Arbeitsbedingungen als durchweg positiv wahrnehmen. Viele positiv bewerteten Aspekte, die auch viele unserer Kolleginnen und Kollegen in Bewertungen regelmäßig teilen und die uns zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Gleichzeitig nehmen wir aber auch Ihre Anmerkungen zur Prozesslastigkeit und der Aufgabenverteilung sehr ernst. Ihre Beobachtung, dass hauseigene Kompetenzen offensichtlich nicht ausreichend genutzt werden, ist ein wichtiger Hinweis für uns, denn eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Hauses liegt uns sehr am Herzen.

Neben der Möglichkeit über unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess auf mögliche Prozesskritiken hinzuweisen, sind wir natürlich sehr daran interessiert, mehr über Ihre persönlichen Eindrücke zu erfahren. Wir würden uns daher freuen, wenn Sie sich für einen direkten Austausch an uns wenden, z.B. per Mail an verena.corrado@it.nrw.de.

Viele Grüße
Verena Corrado
-Personalgewinnung-

Top Arbeitgeber mit minimalen Abstrichen

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Den verstaubten Tarifvertrag (Gehalt) anpacken und gemeinsam mit Personalrat/Gewerkschaften auf die heutige Zeit anpassen.

Arbeitsatmosphäre

Angenehme Arbeitsatmosphäre vor Ort im Büro und im Home Office. Durch regelmäßige Teammeetings und Face-to-Face Austausch wird der Kontakt zudem gepflegt.

Image

IT.NRW ist völlig unbekannt am Markt, allerdings wird seit einiger Zeit mehr in Imagekampagnen investiert. Messen kann man sich aber mit den bekannten Privatunternehmen kaum. Lediglich unter den Behörden im Öffentlichen Dienst ist IT.NRW aber bekannt und angesehen.

Work-Life-Balance

Einfach nur Top! Sehr großer und flexibler Spielraum was die Arbeitszeit- und Aufgabengestaltung angeht. Keine Kernarbeitszeit, Urlaub wird immer fair und gelungen unter den Kolleginnen und Kollegen selbstständig geregelt. Es wird Rücksicht auf Kinder und andere private wichtige Termine genommen.

Karriere/Weiterbildung

Durch den Tarifvertrag der Länder (TV-L) gibt es nur einen begrenzten Spielraum sich innerhalb der Entgeltgruppen weiter zu entwickeln. Viel hängt auch vom persönlichen Ausbildungsgrad ab. Zulagen sind für langjährige Mitarbeitende möglich, aber nicht so einfach zu realisieren. Fortbildungsangebote gibt es sehr viele, IT.NRW ist ein sehr fortbildungsfördernder Arbeitgeber.

Gehalt/Benefits

Für Nicht-ITler sind die Gehälter vollkommen in Ordnung. Wenn mann dazu noch die vielen Freiheiten/Worklife Balance Gestaltung als Arbeitnehmer und Mutter/Vater von kleinen Kindern dazu rechnet, ist es Gold wert!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist noch nicht so ganz ausgeprägt vom Bauchgefühl her. Hier wird noch zu wenig getan.

Kollegenzusammenhalt

Respektvoller und vertrauenswürdiger Umgang im Team. Hier und da aufgrund der Größe des Teams mal ein paar Ausreißer, aber das ist normal.

Umgang mit älteren Kollegen

Einstellung und Integration von älteren Arbeitnehmenden ins Team möglich und wird auch konsequent gelebt.

Vorgesetztenverhalten

Gute Mitarbeitereinbindung, Versprechungen wurden bisher stets eingehalten. In manchen Konfliktsituationen aber nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen getroffen. Bei Fragen, schwierigen Themen und der Karriereplanung aber immer ein offenes Ohr und für Einen da.

Arbeitsbedingungen

Gute Technik, höhenverstellbare Tische, zwei Monitore (auch für Home Office möglich), ergonomische Stühle. Fenster bzw. Belüftung nicht in jedem Raum möglich.

Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb des Teams funktioniert gut. Außerhalb ist es schon meistens schwieriger. Ab und zu bekommt man nicht Alles mit, man muss sich dann schon selbst die Infos beschaffen.

Gleichberechtigung

Es gibt ein Gleichstellungsbeauftragten-Team, auch in den Vorstellungsgesprächen sind die Kolleginnen dabei. Man kann sich bei den Kolleginnen melden, auch wenn man mal gerade privat ein offenes Ohr braucht. Durch Frauenquoten wird darauf geachtet, dass Jobs bei Unterrepräsentierung gefördert werden.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Tätigkeiten sind gegeben, man kann sich für viele neue Aufgaben auch melden oder selbst Vorschläge einreichen, die gemeinsam im Team diskutiert werden. Ob die Arbeitsbelastung gerecht aufgeteilt ist, kann ich nicht sagen. Das ist ja ohnehin mehr ein Bauchfeeling, sehr subjektiv zu betrachten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Jessica Ihadian-SamsonTeamassistentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Vielen Dank für die ausführliche und wertschätzende Bewertung - es hilft uns, unsere Stärken auszubauen und gezielt an Schwächen zu arbeiten.
Es freut uns sehr, dass insbesondere die Arbeitsatmosphäre, die Work-Life-Balance, der Kollegenzusammenhalt sowie die flexiblen Arbeitsbedingungen so positiv von Ihnen wahrgenommen werden. Gerade diese Punkte sind uns sehr wichtig und wir sehen uns darin bestätigt, diesen Weg konsequent weiterzugehen.

Ihre Anmerkungen zum Tarifvertrag und zur Gehaltsentwicklung können wir nachvollziehen. Uns ist bewusst, dass uns der TV-L, insbesondere im IT-Umfeld sowie im Vergleich zur Privatwirtschaft, Grenzen setzt. Dennoch sind wir der Meinung, dass wir uns durch viele, wie auch von Ihnen sehr positive, andere Aspekte nicht dahinter verstecken müssen.
Auch die Hinweise zur internen Kommunikation sowie zum Umwelt- und Sozialbewusstsein nehmen wir dankend auf. Hier sehen wir ebenfalls Entwicklungspotenzial und arbeiten daran, Informationsflüsse transparenter zu gestalten und nachhaltige Aspekte künftig noch stärker in den Fokus zu rücken.
Vielen Dank nochmals für das ehrliche Feedback und die konstruktiven Hinweise. Rückmeldungen wie diese helfen uns, bestehende Stärken zu sichern und gezielt an Verbesserungen zu arbeiten. Sollten Sie weitere Verbesserungsvorschläge oder Anregungen haben, melden Sie sich gern jederzeit, am einfachsten per E-Mail an jessicamaria.ihadian-samson@it.nrw.de.

Viele Grüße und weiterhin viel Spaß bei IT.NRW!

Jessica Ihadian-Samson
- Personalgewinnung –

Ein Landesbetrieb der sich selber abschafft!

2,1
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- bis 80% Home-Office / Telerabeit
- Gehalt kommt immer pünktlich
- relativ sicherer Arbeitsplatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unmögliches Personalverhalten. Die Personalabteilung ist ein Witz, da sie den Mitarbeiter als Störfaktor sieht, anstatt ihn als wichtigsten Bestandteil der Organsiation zu sehen und ihn auch dementsprechend wertschätzend zu behandeln. Dort jemanden zu erreichen, der Zeit hat, kompetent und zuständig ist, ist wie ein 6er im Lotto mit Zusatzzahl. Also fast unmöglich. Dort herrscht dazu eine sehr hohe Fluktuation. Warum wohl?

Vorgesetzte die nichts entscheiden, blockieren oder lieber alles aussitzen.

Dem Mitarbeiter erstmal grundsätzlich misstrauen. Ansonsten kann man die Aktionen, die jetzt folgen, obwohl die Vorort-Pflicht weit überfüllt wurde, nicht erklären.

Man möchte nach außen den dynamischen IT-Dienstleister vorgeben, ist aber innerlich eine sehr bürokratische und überformelle Behörde. Das passt nicht zusammen und wird es auch nie. Hier muss dringend Bürokratieabbau betrieben werden.

Verbesserungsvorschläge

Endlich mal ein spürbares "WIR-Gefühl" aufbauen. Den Mitarbeiter als wichtigstes Gut in der Organisation ansehen. Einen wertschätzenden Umgang und eine echte Fehlerkultur aufbauen und dann auch vorleben. Den Mitarbeitern erklären, was die Betriebsleitung und die ganzen GBLs so beruflich machen. Mitbekommen tut man auf jeden Falls nichts.

Fachkarrieren ermöglichen und dazu die eigenen und oft unsinnigen Hürden auflösen. Für mich ist z.B ein ITler (mit 10 Jahren Berufserfahrung) mehr wert, als ein frisch eingestellter Doktor im hD. Dem unbekannten Doktor traut man aber seine Tätigkeit und die Personalverantwortung sofort zu, dem ITler aber nicht die Fachkarriere. Was soll das? So kann man aber auch "Dienst nach Vorschrift" etablieren und födern, bzw. Bewerber direkt abschrecken.

Arbeitsatmosphäre

Abhängig von dem Servicebündel und Aufgabengebiet in dem man arbeitet. Insgesamt (über ganz IT.NRW hinweg) eher als schlecht zu bewerten. Es herrscht oft ein Klima von Angst (mögliche Privatisierung steht immer wieder im Raum) und Verunsicherung (es gehen mehr Mitarbeiter weg als neue hinzukommen).

Image

In der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt. Dort wird Imagepflege oder Branding nicht aktiv betrieben. Warum auch? Bürgernähe = Fehlanzeige. In der Landesverwaltung NRW, sehr schlecht. Hier ist man Spielball der Ministerien. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein würde IT.NRW weit nach Vorne bringen. Aber man kuscht lieber.

Work-Life-Balance

Sehr gut. 80% Home-Office oder Telearbeit. Ist aber abhängig vom Vorgesetzten. Hat man dort wieder so einen Mikromanagement Kontrollfreak, kann die Telearbeit drastisch reduziert werden. Auf die 80% hat man nämlich keinen festen Anspruch.

Karriere/Weiterbildung

Durch oft selbstauferlegte und total unsinnige Hürden, sehr sehr schwer. Mit Vitamin-B und als Ja-Sager kommt man dann aber doch gut weiter. Top Leistung wird leider nicht als Karrierhilfsmittel gesehen. Das Angebot an möglichen Weiterbildungen ist aber wirklich groß. Eigene Schulungsabteilung in Düsseldorf und die Landesakademie in Herne.

Gehalt/Benefits

Dank dem veralteten und absolut nicht leistungsbezogenem TV-L, am unteren Ende der Skala. Weit unter dem Verdienst wie bei Kommune oder Bund. Jetzt wird die Personalabtreilung (wie aus der Pistole geschossen) wieder sagen, "Ja, dafür können wir aber nichts". Richtig, aber der TV-L gibt so etwas wie Zulagen, Vorabgewährungen, Übertragung von höherwertigen Tätigkeiten etc. an. Das sollte man auch nutzen und nicht zu ängstlich sein. Hier hat man nämlich Angst davor, das die ganzen Low-Performer, das auch alles haben wollen. Hier müsste man ja dann Entcheidungen fällen, dazu sind aber die Vorgesetzen oft nicht in der Lage oder dazu gewillt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man redet zwar im Intranet oft und viel über GreenIT etc., aber merken tut man davon nichts.

Kollegenzusammenhalt

Extrem abhängig vom Team, in dem man arbeitet. Das geht von super bis "da möchte man nicht tot übern Zaun hängen". Aber durch die enorme Arbeitsbelastung (man bekommt einfach kein neues Personal) wird der Umgangston in den Teams (durch die Überlast) immer rauer.

Umgang mit älteren Kollegen

Vollkommen okay....man könnte noch etwas mehr Präventionen betreiben. Damit die älteren Kollegen auch noch lange (bestmöglich) für den Dienst einsetzbar sind.

Vorgesetztenverhalten

Hier muss man ganz klar sagen, das bei IT.NRW 95% reine Vorgesetzte arbeiten. D.h. das sind Personen die einem disziplinarisch vorgesetzt sind - mehr nicht. Echte und emphatische Führungskräft, die ihre Mitarbeiter aufbauen, sie motivieren, sie entwickeln, sie auffangen bei Problem, sie bei ihrer Arbeit wohlwollend unterstützen - das sind höchstens 5%. Wir haben auch viele Leute mit einem Doktortitel als Vorgesetzte, die absolut unfähig sind ihre Teams zu führen. Aber das interssiert niemanden. Aber wehe der Mitrarbeiter macht mal einen Fehler - dann geht es aber rund. Und der Vorgesetzte duckt sich ganz schnell weg. Also hier darf man nicht viel von diesem Personenkreis erwarten. Dieser denk nur an sich und sein weiterkommen.

Arbeitsbedingungen

In den 70er Jahren hängengeblieben. Das Hauptgebäude auf der Mauerstrasse, mit dem nackten Betondesign, ist echt langweilig. Die Klimaanlage funktioniert dort auch nur wenn sie will. Die Großraumbüros sind eine unpersönliche Vollkatastrophe. Selbst die Hardware ist Mittelmaß. Tolietten fallen oft Wochen und teilweise Monate aus.

Kommunikation

Intransparent und ala Bundeswehr von oben herab, in einem Befehlston. Das Intranet ist voll von unwichtigen BlaBla. Wichtige Sachen (für die Belegschaft) werden nicht oder nur temporär und oft sehr zeitversetzt veröffentlicht.

Gleichberechtigung

Ganz okay. Auch wenn die Gleichstellungsbeauftrage eine reine Frauenbeauftragte ist, deren wichtigste Aufgabe es ist, zu kontrollieren das man richtig "gendert". Wenn man dann der Frau erklärt, das es überhaupt keine Genderpflicht und keine gesetzliche Auflage dazu gibt, wird sie sehr bockig.

Interessante Aufgaben

Gibt es ein paar ganz wenige. Aber da reinzukommen ist fast unmöglich. Sonst gibt es nur den normalen langweiligen, bürokratischen und extrem formellen Behördenkram.

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre sehr offene und detaillierte Rückmeldung, für die Sie sich offenkundig viel Zeit genommen haben.

Es ist natürlich sehr bedauerlich, dass Ihre Bewertung neben einigen wenigen positiven Aspekten v. a. viele sehr kritische Punkte beinhaltet, so z. B. in Bezug auf Führungskultur, wertschätzenden Umgang, Personalprozesse, Kommunikation sowie die von Ihnen wahrgenommenen Hürden bei Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten. Ich kann Ihnen aber versichern, dass wir Ihre Kritik sehr ernst nehmen und IT.NRW bestrebt ist, kontinuierlich an den internen Strukturen und Prozessen zu arbeiten. Die von Ihnen angesprochenen Spannungsfelder – etwa zwischen bürokratischen Strukturen und dem Anspruch eines modernen IT-Dienstleisters – werden daher auch in laufenden Veränderungsprozessen adressiert. Manches mag zwar nicht in unserer Hand liegen, an anderen Punkten können wir aber in der Tat auch intern arbeiten und tun das auch: so z. B. an Fachkarrieren, wo wir aktuell in Abstimmung zu einem konkreten Konzept sind.

Aus Ihrer Bewertung lese ich gleichzeitig auch viel Frustration heraus. Gerade vor diesem Hintergrund würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns einmal persönlich zu Ihren Erfahrungen austauschen könnten, um einige Themen noch besser zu verstehen. Gerade Ihre Wahrnehmung der Personalprozesse ist für mich als Referenten aus eben jenem Bereich natürlich besonders interessant. Wenn ein Gespräch auch für Sie vorstellbar ist, nehmen Sie doch sehr gerne Kontakt zu mir auf (z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de).

Bis dahin viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

Es tut weh zu bleiben aber es ist zu bequem um zu gehen.

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hervorragende Work-Life Balance mit theoretisch hoher Telearbeitsquote. Gutes Gehalt für entsprechend geringe Arbeitslast.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Langsame Bürokratie und veraltete Ausstattung der Büros. Falsche Versprechen durch Vorgesetzte und unstrategische Führung.

Verbesserungsvorschläge

Es ist dringend eine Änderung im Bereich der Ausbildung und des dualen Studiums nötig. Die betreuung variiert je nach Abteilung enorm, die Verantwortlichen in der Ausbildungsabteilung sind in ihrer Position falsch besetzt. Den Auszubildenden wird misstraut, benefits werden abgebaut. Es wird das Gefühl vermittelt weniger Wert zu sein, Probleme werden als "unverhätnismäßige Ansprüche" abgetan. Eigene Abläufe sind nicht bekannt und müssen selber für die Verantwortlichen recherchiert werden.
Nach Ende des dualen Studiums wird unter der Begründung "einer Einarbeitung" außnahmslos für 6 Monate in der Gehaltsstufe EG10 eingestellt. Auch dann, wenn keine Wechsel der Abteilung oder Tätigkeit vorliegt.

Hier wird die Bekämpfung des demografischen Wandles schon an der Wurzel verfehlt.

Arbeitsatmosphäre

Eigeninitiative und Engagement führen häufig zu einer Erhöhung des eigenen Arbeitspensums, ohne dass dies nachhaltig anerkannt oder ausgeglichen wird. Eigene Projekte und Ideen verlaufen nicht selten im Sande, da notwendige Entscheidungen ausbleiben oder stark verzögert werden. Aufgaben werden vielfach nach dem Prinzip „Arbeit fließt dorthin, wo sie erledigt wird“ verteilt, was Zurückhaltung begünstigt und Verantwortung ungleich verteilt. Dies führt regelmäßig zu Frustration durch verlangsamte Arbeitsabläufe und dem Gefühl, trotz Einsatz wenig erreicht zu haben.

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IT.NRW erfüllt viele Klischees des öffentlichen Dienstes aber nicht alle.

Work-Life-Balance

Es gibt die Möglichkeit BIS ZU 80% in Telearbeit zu arbeiten. Das schließt allerdings nur das Arbeiten am heimischen Arbeitsplatz ein. Workation oder einfaches Arbeiten aus einem Café sind offiziell nicht möglich. Ab 06:30 Uhr kann den Tag über die Arbeit flexibel selber eingeteilt werden. Niemand arbeitet sich zu Grunde, viele nutzen es aber auch aus.

Karriere/Weiterbildung

Begründete und gewünschte Fortbildungen werden gerne finanziert und unterstützt. Es gibt eine große Auswahl an internen Fortbildungen aber auch externer Dienstleister.
Ohne den richtigen Abschluss ist ein Aufstieg in höhere Ebenen schwer.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt weit unter der freien Wirtschaft, kann sich aber am Arbeitsaufwand gerechnet sehen lassen. Es ist ein abwegen, ob man ein solides Gehalt für wenig Arbeit und Stress bei IT.NRW bekommen möchte oder wirklich etwas verändern will. Wer gerne seine Zeit absitzt und hier und da ein paar Aufgaben erledigt kommt hier auf einen sehr guten Studenlohn.
Der ständige Stillstand ist aber frustrierend und man stellt sich regelmäßig die Frage, warum man bleibt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel über Green-IT geredet, wahrnehmen tut man hier aber nichts. Das wmweltschonende Pendeln mit dem DeutschlandTicket wird hingegen von der gesamten Landesverwaltung nicht bezuschusst.

Kollegenzusammenhalt

Abhängig von der Abteilung. Mit einigen wenigen ist es möglich effektiv und mit Spaß zusammen zu arbeiten. In der Regel wird sich aber vor der Erteilung von Aufgaben gedrückt. Die Arbeit fließt dann meistens zu den wenigen, kompetenten Mitarbeitern. Hilfeersuchen werden ignoriert um das eigene Arbeitspensum möglichst minimal zu halten.

Umgang mit älteren Kollegen

Mein Gefühl als junger Kollege ist, dass der Umgang mit älteren Kollegen meist gut abläuft. Erfahrungen und Wissen wird gewertschätzt auch wenn oft viel Überzeugungskraft nötig ist um Änderungen herbeizuführen. Leittragend sind hier eher jüngere Kollegen, deren frischer Wind erstickt wird.

Vorgesetztenverhalten

Es wird viel versprochen und viel erzählt. In meiner Abteilung bleibt es aber meist dabei. Absprachen werden nicht eingehalten, Entscheidungen ins unendliche aufgeschoben bis sie in Vergessenheit geraten. Es herrscht kein Überblick über die Auslastung und Aufgaben der Mitarbeitenden.
Häufig scheinen die direkten Vorgesetzten eher als Eskalationsmedium zu dienen als aktiv das Team zu leiten und zu fördern.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräume auf der Mauerstraße sind veraltet und wirken typsich für Behörden. Regelmäßig fällt der Vergleich, dass das Gebäude einem Gefängniss ähnelt. Wer nicht gerade ein Büro in den höheren Etagen hat wird leider auch nicht durch einen schönen Ausblick entschädigt. Die Klimatisierung im Gebäude ist nicht funktional. Im Winter ist es zu kalt, im Sommer stickig und warm, Fenster können nicht geöffnet werden. Bürostühle sind durchgesessen oder teilweise defekt.

Positiv lassen sich die kostenlosen Parkplätze hervorheben, wobei kein DeutschlandTicket als Alternative bezuschusst wird.

Kommunikation

Kommunikation innerhalb der Teams laufen nach meiner Erfahrung gut ab. Es scheitert eher an der Kommunikation mit anderen Teams. Breaking-Changes werden nicht rechtzeitig bekannt gegeben, häufig erhält man keine Antworten auf Anfragen oder Tickets.

Interessante Aufgaben

Da wo neue, interessante Aufgaben geschaffen werden könnten, bleibt die Entwicklung meist an Entscheidungen der Vorgesetzten hängen. Die Kompetenzen der Mitarbeitenden in den Teams schwanken massiv, weshalb Aufgaben mit unterschiedlich viel Herzblut bearbeitet werden. Hier wird nur ein minimum geleistet statt das gesamt mögliche Potential auszuschöpfen und sich weiter zu entwickeln.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Ich schätze Ihre offenen Worte sehr, da sie uns wichtige Einblicke in die Arbeitsrealität geben.

Erfreulich ist natürlich, dass Sie unsere Work-Life-Balance und damit die flexiblen Arbeitszeiten sowie die weitreichenden Möglichkeiten zur Telearbeit mit der höchsten Bewertung versehen haben. Und auch Ihren Eindruck in Punkten wie Gleichberechtigung, Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen oder rund um Ihre qualitative Einschätzung zum Thema Fortbildungsmöglichkeiten teile ich persönlich.

Umso bedauerlicher ist Ihr Fazit „Es tut weh zu bleiben“. Die von Ihnen genannten Kritikpunkte, die dem zu Grunde liegen, nehmen wir sehr ernst, zumal wir – wie in Kommentaren auf kununu Bewertungen schon wiederholt geäußert – an einer kontinuierlichen (Weiter-)Entwicklung von IT.NRW interessiert sind. Dies betrifft z. B. auch das Thema Ausbildungsbetreuung, wo bereits jetzt regelmäßig Gespräche mit den Auszubildenden geführt werden, um gezielte Hilfsangebote unterbreiten zu können. In diesem Kontext sind wir aber auch dankbar für konkrete Hinweise, an welchen Stellen aus Ihrer Sicht beispielsweise Benefits abgebaut werden, um dies intern prüfen zu können. Manche Punkte liegen dabei aber auch nicht in unserer Macht: ich kann beispielsweise nachvollziehen, dass die Eingruppierung nach Abschluss des Studiums in den von Ihnen genannten Fällen erst einmal kontraintuitiv ist. Tatsächlich ist dies ist aber tarifvertraglichen Regelungen geschuldet. Ihr Feedback ist dennoch ein guter Hinweis für uns, dass wir diese an machen Stellen besser kommunizieren müssen.

Nicht nur in diesem Punkt sind wir offen für einen direkten Dialog, um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln. Ihre Erfahrungen können uns dabei helfen, Herausforderungen anzugehen und unsere Arbeitsabläufe zu verbessern. Insofern möchte ich Ihnen gerne ein persönliches Gespräch zu Ihren Erfahrungen und unterbreiteten Verbesserungsvorschlägen anbieten, in dem wir einmal mehr in die Tiefe gehen können. Sofern Sie daran Interesse haben, kommen Sie gerne auf mich (z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de) oder meine für das Thema Ausbildung zuständige Kollegin Patricia Schink (z. B. per Mail an patricia.schink@it.nrw.de) zu, damit wir individuell einen Termin vereinbaren können.

Viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

Mehrfachbewertung

Zukunft gestalten in spannenden Zeiten

5,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Top-Teams bei spannenden Aufgaben. Kostenfreie Parkplätze

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kantine nicht an allen Standorten vorhanden.

Arbeitsatmosphäre

Hier wird fair und vertrauensvoll miteinander gearbeitet

Image

80% der Mitarbeiter sind zufrieden

Work-Life-Balance

40 Stunden Woche bis zu 80% im Home-Office bei Gleitzeit ist schon besonders am deutschen Arbeitsmarkt

Karriere/Weiterbildung

Mitarbeiter werden durch Weiterbildung gefördert.

Gehalt/Benefits

Gehälter nach TVÖD

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Steht hoch im Kurs

Kollegenzusammenhalt

Sehr kollegial und nicht T. Oll E.in A.nderer M.achts!

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen werden an Hand der Zielvorgaben getroffen und kommuniziert.

Arbeitsbedingungen

Neue Technik

Kommunikation

Die Informationen werden geteilt und sind kein Hoheitswissen

Interessante Aufgaben

Spannend und Selbstbestimmt kann man hier arbeiten.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen, vielen Dank für Ihre hervorragende Bewertung und die Weiterempfehlung! Es freut mich außerordentlich, dass Sie rundum zufrieden sind und sich auch die Zeit genommen haben, die einzelnen Kategorien noch einmal mit einem Kommentar zu versehen. Insbesondere der Teamzusammenhalt sowie die spannenden und zugleich sinnstiftenden Aufgaben, gepaart mit Work-Life Balance, zeichnen uns als Arbeitgeber aus, was uns auch immer wieder von Kolleginnen und Kollegen attestiert wird.

Auch Ihr Bedauern, dass Kantinen leider nicht an allen Standorten vorhanden sind, kann ich nachvollziehen. Leider sind diese unterschiedlich groß, so dass der wirtschaftliche Betrieb einer Betriebsgastronomie nicht an allen Standorten möglich ist. Auch die Räumlichkeiten geben dies leider nicht überall her. Bei der weitreichenden Homeoffice-Möglichkeit von bis zu 80 % lässt sich dies aber hoffentlich in den meisten Fällen verkraften.

Sollten Ihnen darüber hinaus weitere Verbesserungsvorschläge einfallen, stehe ich Ihnen gerne für einen Austausch zur Verfügung. Sie erreichen mich z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de.

Viele Grüße und weiterhin alles Gute bei IT.NRW
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

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