Habe mein Team sehr geschätzt. Unter den mir bekannten Strukturen kann ich den AG jedoch nicht pauschal weiterempfehlen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
+ 24/7 geöffnet
+ Hund!
+ vernünftige Anforderungen an Bewerber
+ Jobticket wird zu 100% übernommen
+ Digitale Mitarbeiterakte inkl. Gehaltsabrechnung zum Download
+ Gestaltung der Räume, Schließfächer sind vorhanden
+ Umgebung (Einkaufsmöglichkeiten, pers. Zeitaufwand / Anbindung)
+ Für neue Mitarbeiter wird eine Art von persönlichen Gesprächen in kürzeren Abständen, als das übliche 1-on-1, angeboten. Zumindest in meinem Fall, war es so
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Nach meinem Eindruck betrafen bestimmte Schwierigkeiten immer wieder dieselben Mitarbeiter, auch bereits vor meiner Einstellung. Trotz Hinweisen, wurde aus meiner Sicht kein ausreichender Handlungsbedarf gesehen. Falls Maßnahmen vereinbart wurden, wurden diese vermutlich nur bedingt eingehalten.
- Uneinheitlich gesetzte Standards vermitteln den Eindruck von fehlender Fairness und erzeugen das Gefühl, dass nicht für alle die gleichen Maßstäbe gelten
- Auferlegen von für mein ehemaliges Team unpassende bzw. nicht erfüllbaren OKR Zielen
- Geldverschwendung als Statussymbol
Verbesserungsvorschläge
• Interventionsbedarf bei Anspannungen erkennen; insbesondere wenn es immer aus der gleichen Ecke kommt -> siehe Bewertung April 2024
• Auf Sorgen von Mitarbeiter eingehen und nicht nur anhören
• Kritikunfähigkeit klarer erkennen und konstruktiv ansprechen sowie mehr Sensibilität für selbstbezogenes Verhalten entwickeln anstatt durch Kompromisse bedingt mindern
• Ausgaben reduzieren, indem teurere Lebensmittel gegen nicht schlechtere, aber günstigere Marken oder zur Abwechslung gegen andere Produkte (z.B. Pistazien) gewechselt werden
Arbeitsatmosphäre
- Arbeitsatmosphäre ist eher von anderen Faktoren abhängig
• Variiert je nach Team
+ Bestes Lob: Kürzung der Probezeit aufgrund guter Leistung
Image
• Könnte sich mal was einfallen lassen, um nicht im Fokus zu stehen: z.B. bei Einsparungen als Firma an Tierheime spenden
+ Marketing leistet an sich gute Arbeit
Work-Life-Balance
+ i.d.R. flexible Zeiten und unbürokratischer Wechsel ins Homeoffice sowie Workation möglich
+ Unkomplizierter Überstundenausgleich
Karriere/Weiterbildung
• Karriere/Weiterbildung kann ich nicht beurteilen; wird je nach Team oder Position variieren
+ Es wird einen großen Fokus auf regelmäßige aber freiwillige, persönliche Gespräche gelegt
Gehalt/Benefits
+ Für meine Vorstellung gut und mehr als gefordert
+ Gehälter sind überpünktlich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
• Mehr auf Mülltrennung in den kleinen Mülleimer in der Küche achten
+ Ein Müll-weg-in-der-Öffentlichkeit-Tag wurde neuerdings eingeführt
Kollegenzusammenhalt
Ich hatte den Eindruck, dass einige MA ein sehr starkes Bedürfnis nach Bestätigung ihres eigenen Selbstbildes hatten. Wenn man dieser Erwartung nicht entsprach, konnte dies aus meiner Sicht zu unangenehmen Situationen führen – etwa zu einem weniger kollegialen Umgang, zusätzlichen Aufgabenverteilungen oder einem distanzierten Verhalten. In manchen Fällen entstand für mich der Eindruck, dass Konflikte eher zugespitzt als gelöst wurden und sich einzelne Personen als unbeteiligt darstellten. Insgesamt empfand ich diese Dynamik als belastend.
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+ Im großen sind die Mitarbeiter insgesamt gute Leute, mit denen man sich bei Gelegenheit beim Kaffee gerne unterhält
+ Einige sieht man sogar fast jeden Tag anwesend
+ Für Privatgespräche und Arbeitsplatzbezogene Gespräche findet man bei HR ein offenes Ohr
Umgang mit älteren Kollegen
+ Tendenziell jüngere, jedoch insgesamt im Alter eine gemischte Belegschaft
Vorgesetztenverhalten
Mir wurde von einem MA eine Beleidigung vorgeworfen; außerdem entstand vor anderen MA den Eindruck, dass mir mangelnde Ehrlichkeit unterstellt wurde, wenn ich den Vorwurf wieder zurückweise. Ich wurde leider vom GF dafür ermahnt, bevor der Sachverhalt überhaupt geprüft wurde. In der späteren Klärung, hatte ich das Gefühl, dass bestehende Widersprüche nicht ausreichend berücksichtigt und als "Aussage gegen Aussage" eingeordnet wurde. Das empfand ich als unfaire, unprofessionelle Konfliktlösung.
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- Ich habe den Eindruck, dass strukturelle Probleme nur oberflächlich gelöst werden und durch persönliche Vorlieben eine Voreingenommenheit entsteht
- Konsequenz in Entscheidungen fehlt, da bei ausreichender Beharrlichkeit schnell eingelenkt wird
- Einige Aussagen oder Reaktionen vermitteln Gleichgültigkeit, obwohl nicht jede Entscheidung nur durch eine Nicht-Führungskraft getroffen oder behandelt werden kann
+ Die Negativpunkte betreffen nicht alle, sondern nur ein paar wenige Führungskräfte/Vorgesetzten
+ Bei Bewerbungen hat das Team Mitspracherecht
+ Trotz Vorplanung kann Urlaub bei Notwendigkeit auch ohne konkrete Vertretung kurzfristig genehmigt werden
Arbeitsbedingungen
• Lärmpegel vorhanden, aber nicht jeden Tag
• Monitore könnten etwas besser sein, HP Laptops und/oder Webcams meckerziegen gerne herum
+ Höhenverstellbare Tische, viele Plätze sind frei buchbar
+ verschiedene Getränke, Snacks, Obst
Kommunikation
+ Bei neuen Mitarbeiter, Finanzen, anstehende Events etc. wird man ausführlich informiert
Gleichberechtigung
+ Das gilt auch für meine schwarz lackierten Fingernägel
Interessante Aufgaben
- Einige wenige Mitarbeiter wollen manchmal bewusst agiles Arbeiten vermeiden, wodurch die Last und Ausgestaltung leidet oder plötzlich steigt
+ Aufgaben können selbst geschaffen und verwaltet werden
