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Bewertung

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Kollegen waren großartig aber Führung und Kommunikation waren ausbaufähig

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Konstanz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- faire Urlaubsplanung
- Home-Office, je nach Team, meist an 3 Tagen möglich. Teils auch remote aus Deutschland
- Gleitzeitmodell

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Fehlerkultur
- Umgang mit Feedback und konstruktiver Kritik

Verbesserungsvorschläge

- Feedbackgespräche konsequenter gestalten
- Fehler, gerade wenn sie häufiger angesprochen werden, akzeptieren, versuchen zu verstehen und sich verbessern.
- Fortbildungen nicht nur anpreisen sondern auch umsetzen
- Kommunikationswege klarer definieren und Projektverantwortung von der Geschäftsführung an Projektmanager abgeben um diese zu vereinfachen

Arbeitsatmosphäre

Leider nicht sehr positiv, da es mir vor allem an Vertrauen zu den Vorgesetzten mangelte. Absprachen mit mir wurden oft nicht eingehalten, auch wenn diese extra schriftlich getroffen wurden.

Im Vorfeld der Gehaltsverhandlungen wurde mir unerwartet und ungefragt kritisches Feedback gegeben, das bei mir das Gefühl erzeugt hat, unter Druck zu stehen. Diese Situation hat es mir erschwert, meine Gehaltsvorstellungen selbstbewusst zu vertreten. Es wirkte, als ob das Feedback darauf abzielte, meine Erwartungen zu dämpfen, zumal es durch Kollegen nicht nachvollzogen werden konnte.

Image

Es gab aus meiner Sicht eine spürbare Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Auftreten des Unternehmens und der internen Wahrnehmung.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance empfand ich insgesamt als positiv. Die Möglichkeit, die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten (z. B. Start- und Endzeit), sowie die faire Urlaubsplanung, auch während der beliebten Urlaubszeiten, sind für mich klare Pluspunkte.

Schade ist, dass es gelegentlich vorgekommen ist, dass ich kurz vor Feierabend mit Aufgaben konfrontiert wurde, die zunächst zeitkritisch erschienen, sich jedoch im Nachhinein als weniger dringlich herausstellten. Dadurch gab es Tage, an denen ich persönliche Termine unnötig verschieben musste.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden zwar aktiv beworben, jedoch leider nicht konsequent umgesetzt. Wer nicht selber aktiv wird und über Monate dran bleibt, geht leer aus.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wurde pünktlich gezahlt. Versprechen über Boni bei Projektabschluss, die im Bewerbungsgespräch gemacht wurden, wurden nicht eingehalten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Jedes Weihnachten werden Bäume gepflanzt bzw gespendet was ich als eine sehr schöne Geste empfinde.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe meine Kollegen geliebt und sie waren der einzige Grund, nicht früher zu kündigen. it.x versteht sich darauf, tolle, motivierte Leute zu finden. Projektübergreifend war die Kommunikation im Büro und per Teams immer sehr nett und produktiv. Bei Fragen hatte man schnell eine Antwort oder es wurde einem geholfen. Unter den Kollegen wurden Fortbildungen zu beruflichen Themen organisiert und man hat sich auch privat gut verstanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich konnte keine Unterschiede zum Umgang mit Älteren Kollegen wahrnehmen. Das Unternehmen und neue Mitarbeiter würde ich aber eher als jung empfinden.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten stellte für mich eine Herausforderung dar, da die Kommunikation und Verlässlichkeit mir gegenüber in einigen Fällen nicht meinen Erwartungen entsprachen. Besonders enttäuschend empfand ich die Diskrepanz zwischen der Außenwirkung und der tatsächlichen Behandlung.
Es kam vor, dass Absprachen mit mir nicht eingehalten wurden, Feedbacktermine mehrfach verschoben oder abgesagt wurden und bei Meetings der Gegenpart ohne Absage nicht erschien.

Im Projektgeschehen fiel mir auf, dass kurz vor Releases teils neue Anforderungen eingebracht und Kunden Zusagen gemacht wurden, die kaum umsetzbar waren. Die Abstimmung zwischen Geschäftsführung, Projektmanagern und Entwicklern war dabei nicht immer optimal, was zu unnötigen Herausforderungen führte.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung war gut, und es wurde darauf geachtet, dass alle Mitarbeiter, auch remote, mit den passenden Arbeitsmaterialien versorgt wurden.

Das Büro folgt einem offenen Konzept, was den Austausch mit Kollegen erleichtert, aber längere Telefonate im Raum haben meine Konzentration manchmal beeinträchtigen.

Kommunikation

Es gibt ein regelmäßiges Austauschformat, in denen Unternehmensweit über die aktuelle Positionierung des Unternehmens, neue Ausschreibung und neue Projekte informiert wird. Dieses findet monatlich statt, dauert circa eine Stunde und fand ich immer sehr informativ.

Das Thema interne Kommunikation im Tagesgeschäft ist meiner Meinung nach eine der Stellen, die am meisten ausgebaut werden kann. Ich habe teils Tage auf Antworten von der Geschäftsführung gewartet, auch wenn es sich um zeitkritische Themen in Kundenprojekten gehandelt hat. Mehrfaches Nachfragen meinerseits wurde auf Teams und per Email ignoriert, aber gesehen. Gerade nach meiner Kündigung wurde ich oft ignoriert.

Es wurde mehr als einmal darauf verzichtet, mein Team über Kündigungen zu informieren. Dadurch gestaltete sich die Projektplanung als schwierig.

Gleichberechtigung

Das Unternehmen beschäftigt, laut Kommentar Januar 2025, 45% Frauen. Ich habe mich oft bei Problemen und konstruktiver Kritik weggelächelt gefühlt.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung war teilweise ungleich verteilt, mit hohen Anforderungen bei Einzelpersonen, während andere – einschließlich mir – lange Phasen ohne Arbeit hatten. Auch tägliche Rückfragen meinerseits und das Anbieten meiner Arbeitskraft in anderen Bereichen konnten das Problem leider nicht beheben.

Ich hatte Einfluss über die Gestaltung meines Aufgabenbereichs, und ich wurde aktiv dazu ermutigt, Präferenzen für Aufgaben und Aufgabenbereiche zu nennen. Diese konnten teils gut umgesetzt werden.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.