Rückblick mit bitterem Beigeschmack
Arbeitsatmosphäre
Es gibt nicht genügend klare Richtlinien oder Strukturen zur Aufgaben- und Ressourcenverteilung, was zu ungleicher Belastung führt. Einige schlaue Mitarbeiter nutzen ihre langjährigen Beziehungen zur Fachebene, um sich Vorteile zu sichern und Aufgaben selektiv weiterzugeben - ein intransparentes Vorgehen, das Fragen zur Fairness aufwirft. Keine vernünftige Regelung für die Bearbeitung von Supportfällen – Entwickler werden laufend durch Tickets und direkte Anfragen aus ihrer Arbeit gerissen.
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Gemunkel, Intrigen, Lästereien und sarkastische Kommentare über die „weitblickenden“ Pläne der Führung gehören zum Alltag.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Anfänglich wird mit einem „sicheren Arbeitsplatz“ geworben, doch in der Praxis werden manche Entwickler nur projektbezogen oder zur Überbrückung von Engpässen eingestellt. Sobald sich die Situation ändert, kann der „sichere“ Job wegfallen – ohne Rücksicht auf persönliche Umstände. Letztlich greift doch das „Hire-and-Fire“-Prinzip – sehr schade!
Karriere/Weiterbildung
Kaum möglich. Es werden mehr Intrigen als Software geschmiedet.
Kollegenzusammenhalt
Dem Entwickler-Team mangelt es eindeutig an Teamgeist. Die Kollegen sind meist nett, doch in schwierigen Situationen zeigen manche ihr wahres Gesicht.
Vorgesetztenverhalten
Es wird oft unnötig zu allgemein herumgeredet, bekannte Wahrheiten immer wieder wiederholt und die Realität ausgeblendet. Zudem wird nicht selten versucht, die Schuld an den aktuellen Problemen ehemaligen Mitarbeitern zu geben.
Kommunikation
Mangelhaft. Der Flurfunk ist öfters schneller als die offizielle Kommunikation.
Interessante Aufgaben
Nicht für alle