Gut am Arbeitgeber finde ich
* Die Kollegen untereinander verstehen sich größtenteils gut, auch über die verschiedenen Abteilungen hinweg
* Die Betriebsveranstaltungen finde ich schön und sie fördern das Miteinander
* Die Ausbildungsvergütung fand ich grundsätzlich in Ordnung
* Die Schulungen für Azubis finde ich mittlerweile gut
* Wenn jemand privat oder sozial Schwierigkeiten hat, wird versucht, zu unterstützen und zu helfen
* Insgesamt habe ich die Geschäftsführung in solchen Situationen als menschlich und empathisch erlebt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
* Aufgaben und Verantwortlichkeiten könnten für Azubis klarer vermittelt werden
* Die Schulungen finde ich grundsätzlich gut, sie könnten aber noch stärker mit der praktischen Arbeit verbunden werden.
* Teilweise hatte ich das Gefühl, dass Azubis nicht überall gleich eingebunden und ernst genommen werden
* Bei manchen Entscheidungen und Abläufen hätte ich mir mehr Transparenz gewünscht
Verbesserungsvorschläge
* Auszubildende besser und regelmäßiger anleiten
* Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Anfang an klar erklären
* Mehr Möglichkeiten geben, verschiedene Bereiche kennenzulernen
* Ruhigere Auszubildende nicht direkt als desinteressiert abstempeln
* Mehr Vertrauen und Verantwortung geben, statt jemanden kleinzuhalten
* Auszubildende besser ins Team integrieren
* Regelmäßig ehrliches Feedback geben
* Mehr auf die Stärken und Interessen der Auszubildenden eingehen
* Eigeninitiative fördern, aber vorher auch zeigen, wie etwas funktioniert
* Führungskräfte sollten näher an den Mitarbeitern und Auszubildenden dran sein
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kollegen war die Atmosphäre eigentlich in Ordnung. Mein Chef war allerdings wenig präsent und hat viel geredet, ohne dass dahinter immer viel gefolgt ist. Als Führungskraft fand ich ihn daher eher schwierig.
Karrierechancen
Ich wurde eher klein gehalten. Besonders enttäuschend war die Aussage, dass ich für meine Tätigkeiten zu teuer sei, obwohl mir zuvor Möglichkeiten genommen wurden, mich weiterzuentwickeln.
Arbeitszeiten
Für Vollzeit grundsätzlich eine normale Arbeitszeit. Für Auszubildende finde ich 40 Stunden pro Woche allerdings etwas viel. 37,5 Stunden wären meiner Meinung nach völlig ausreichend.
Ausbildungsvergütung
War in Ordnung
Die Ausbilder
Meine Ausbilderin war grundsätzlich sehr nett und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie mir etwas Böses wollte. Teilweise wurde allerdings recht viel ermahnt, während mir bei der eigentlichen Ausbildung mehr Anleitung und Unterstützung gefehlt hat. Rückblickend habe ich auch mitbekommen, dass sie selbst in einigen Dingen ausgebremst wurde. Deshalb möchte ich ihr nicht die gesamte Verantwortung dafür geben. Trotzdem hätte ich mir insgesamt mehr aktive Begleitung und eine bessere Ausbildung gewünscht.
Spaßfaktor
Mir hat die Ausbildung leider insgesamt nicht besonders viel Spaß gemacht. Das lag nicht nur an den eigentlichen Aufgaben, sondern vor allem daran, dass ich mich häufig nicht richtig eingebunden und teilweise auch nicht wirklich als Teil des Teams gefühlt habe. Dadurch ist natürlich auch die Motivation gesunken.
Ich hatte durchaus Interesse daran, Neues zu lernen und mehr Aufgaben zu übernehmen, hatte aber oft das Gefühl, dass mir dafür nicht wirklich die Möglichkeit gegeben wurde. Gleichzeitig wurde von mir erwartet, selbstständiger und eigeninitiativ zu sein. Das hat für mich nicht gut zusammengepasst.
Im Nachhinein denke ich, dass eine bessere Betreuung, mehr Einbindung und ein wertschätzenderer Umgang wahrscheinlich einiges daran geändert hätten. So habe ich die Ausbildung leider eher als etwas erlebt, das ich einfach hinter mich bringen wollte.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wenn ich heute auf meine Ausbildung zurückblicke, muss ich leider sagen, dass ich nicht wirklich zufrieden damit war. Ich hatte schon Interesse und habe auch öfter nach Aufgaben gefragt, wenn gerade nichts zu tun war. Trotzdem hatte ich oft das Gefühl, dass von mir erwartet wurde, dass ich einfach selbst weiß, was ich machen soll, obwohl mir vieles vorher gar nicht richtig gezeigt wurde.
Was ich besonders schade fand, war, dass ich aufgrund meiner eher ruhigen Art ziemlich schnell abgestempelt wurde. Es entstand für mich der Eindruck, dass man mir nicht wirklich zugetraut hat, dass der Beruf zu mir passt. Dabei hätte ich mir gewünscht, dass man mich einfach mehr einbindet und mir die Möglichkeit gibt, mich zu entwickeln. Ich bin nun mal eher ruhig und zurückhaltend, das heißt aber nicht, dass ich kein Interesse habe oder nichts lernen möchte.
Auch im Team habe ich mich leider nicht immer wirklich dazugehörig gefühlt. Es gab zum Beispiel einen internen Gruppenchat, in dem ich während meiner Ausbildungszeit nicht dabei war. Das hat mich damals ehrlich gesagt ziemlich verletzt, vor allem weil andere Personen, die teilweise erst später oder nur für eine begrenzte Zeit im
Variation
Die Ausbildung war für mich leider nicht besonders abwechslungsreich. Es gab Bereiche, die mich interessiert haben und bei denen ich auch selbst nachgefragt habe, ob ich dort einmal mitarbeiten bzw. mehr lernen kann. Zunächst wurde mir das auch zugesagt.
Im Nachhinein wurde mir diese Möglichkeit dann allerdings doch nicht gegeben. Die Aufgabe wurde stattdessen einer anderen Kollegin übertragen, obwohl die Kollegin, mit der ich den Bereich gerne kennengelernt hätte, sogar selbst gesagt hatte, dass sie lieber mit mir arbeiten würde, weil sie gemerkt hatte, dass mir dieser Bereich eher liegt.
Das fand ich besonders enttäuschend, weil ich mich selbst darum bemüht hatte, weitere Bereiche kennenzulernen und meine Interessen herauszufinden. Gerade in einer Ausbildung sollte man meiner Meinung nach die Möglichkeit bekommen, verschiedene Aufgaben auszuprobieren und herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen. Bei mir wurde diese Möglichkeit leider teilweise eher ausgebremst, obwohl von mir gleichzeitig mehr Eigeninitiative erwartet wurde.
Respekt
Ich hatte oft das Gefühl, aufgrund meiner ruhigen Art unterschätzt und nicht wirklich ernst genommen zu werden. Mir wurde teilweise wenig zugetraut, obwohl ich Interesse gezeigt und nach Möglichkeiten gefragt habe. Dadurch habe ich mich leider nicht immer wertgeschätzt gefühlt.