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ja-dialog 
GmbH
Bewertung

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Auffangbecken für Jeden

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei ja-dialog Wolfen GmbH in Bitterfeld-Wolfen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Coaching (sehr netter Coach mit wirklich konstruktiven Verbesserungsvorschlägen)
- Die Verantwortliche für Bewerbungen wirkt sehr sehr nett
- Wenn man schnell einen Job braucht, wird man hier sehr schnell eingestellt
- Man kann Homeoffice bekommen, besonders wenn man gesundheitsbedingt eingeschränkt ist

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles andere

Verbesserungsvorschläge

- Dringend Kommunikationsketten und Informationsdatenbanken verbessern
- Führungskräfte brauchen Führungskraftschulungen
- Krankschreibungen müssen respektiert werden, der Arbeitgeber ist nicht in der Lage medizinische Diagnosen zu stellen, das obliegt dem Arzt!
- Die Steuerung der Hotline muss optimiert werden
- Es bedarf attraktive Aufstiegsmöglichkeiten, vA. wenn man gute Mitarbeiter langfristig binden möchte
- Mehr Ventilatoren
- Kompetenteren Mitarbeitern mehr Vertrauen schenken und gerne auch mit Privilegien belohnen

Arbeitsatmosphäre

An sich angenehm, die meisten Kollegen sind nett, aber eine permanente Überwachung der Leistungen bedingt eine gewisse Drucksituation

Image

Ist halt ein Callcenter, in dem jeder aus Gegend mal gearbeitet hat, der mal für paar Monate einen Übergangsjob brauchten, die Missstände fast kriegt jeder mit, der hier mal war

es ist übrigens auch auffällig, dass viele postive bewertungen gerne von Führungskräften geschrieben wurden

Work-Life-Balance

Durch regelmäßige Schichtwechsel von Spätschicht auf Frühschicht, hat man oft wenig Freizeit. Die Zeiten sind so knapp bemessen, dass man teilweise seine Frühschicht später anfangen muss, weil sonst die Ruhezeiten nicht gegeben sind

Karriere/Weiterbildung

Gibt keine Weiterbildungsmöglichkeiten, selbst wenn diese mehrfach versprochen werden
Je nach Projekt werden auch Systeme genutzt, die kein Standard sind, weshalb auch die Praxiserfahrung allein wenig Mehrwert für weitere Stationen bietet
Es gibt zwar ein Aufstiegsmodell, das sieht 4 Stufen vor. Der Aufstieg ist relativ schwierig, da man relativ strenge Vorgaben über einen langen Zeitraum erfüllen muss, um ihn zu erreichen. So ein Aufstieg wird mit mehr Verantwortung belohnt, aber das Gehalt bleibt fast identisch. Es lohnt sich gar nicht, hier Ambitionen zu zeigen. Ein normaler Callcenteragent ist am besten damit beraten, sich keine besondere Mühe zu geben, da es ohnehin nicht ordentlich belohnt wird. Lieber unter dem Radar arbeiten, ohne dass man auffällt.

Gehalt/Benefits

beginnt gering und hat kein Steigerungspotenzial, teilweise wird zu wenig überwiesen, man muss als Mitarbeiter ganz genau prüfen, ob es Differenzen zwischen Lohnzettel und Überweisung gibt
Bezahlkarte wird aufgeladen nach Anzahl der Krankheitstage im Vormonat - kann cool sein, kann aber auch dazu verleiten, krank auf arbeit zu kommen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

gibt auch salate und käse beim grillen, das war's

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut, auch wenn die Führungsriege gerne versucht, Mitarbeiter untereinander auszuspielen

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nichts zu sagen, sind aber ältere Kollegen dabei

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte wirken nett und vermitteln den Eindruck, dass individuelle Anliegen ernst genommen werden, jedoch wird viel mit Manipulation und Lügen gearbeitet. Es werden versprechen gemacht, die nicht eingehalten werden können. Es wird sich in private Themen eingemischt, die die Vorgesetzten nichts angehen. Mitarbeiter werden mit zweierlei Maß bewertet. Es werden Mitarbeiter gekündigt, während andere bleiben dürfen, die deutlich schlechtere Arbeit leisten. Die Privatsphäre bei Krankschreibungen wird nicht geachtet "Was hast du denn", "nimm einfach eine Tablette und passt schon" sind Aussagen, die man regelmäßig hört. Oft wird sogar gänzlich die ärztliche Expertise hinterfragt, obwohl man selbst nicht mal die Kompetenz für die eigenen Aufgaben bestätigen kann. Vorgesetzte wirken zT. überfordert mit simplen Aufgaben, was entweder auf eine schlechte Aufgabenverteilung oder schlechte Besetzung hindeutet. Das einzig gute ist, dass die Vorgesetzten nahbar wirken. Gerade in Anbetracht auf Kompetenzen ist das jedoch auch nicht optimal.

Arbeitsbedingungen

Unklimatisierte Büroräume im Sommer schwer zu ertragen, insbesondere mit Headsets aus Kunststoff / Kunstleder, 2 halbdefekte Ventilatoren pro Reihe helfen nicht
die mindestanforderungen an benefits (wasser & obst) sind gegeben
wegen teilweise schlechter orga, kann es passieren, dass man zT alleine die gesamte Hotline abdeckt, was enormen Stress auslösen kann
Regelmäßig hört man Kollegen nervlich zusammenbrechen

Kommunikation

Einer der größten Kritikpunkte ist die Kommunikation. Es gibt zwar kurze Kommunikationswege, jedoch fehlt eine lückenlose Dokumentation. Teamleiter wissen zT. nichts von Absprachen mit anderen Teamleitern, gerade standortübergreifend gehen viele Informationen und Absprachen verloren, man muss sich teilweise sehr oft wiederholen, bis alle Beteiligten bescheid wissen

Gleichberechtigung

Politik hat am Arbeitsplatz nix zu suchen, insbesondere dann, wenn diskriminierende Aussagen von Mitarbeitern verteidigt werden, die von anderen Mitarbeitern kritisiert werden

Interessante Aufgaben

Wenn man zeigt, dass man nicht ganz inkompetent ist, bekommt man schnell neue (Sonder-)Aufgaben verteilt. Das kann sehr motivierend wirken.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.