Wer Lust auf Unstrukturiertheit und schlechte Bezahlung hat, ist hier richtig.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das, obwohl die Auftrag gebenden Firmen dies nicht wollen trotzdem die eigenen Mitarbeiter monatlich bewertet werden. Um zu überprüfen, ob Leistung konstant bleibt oder besser wird oder ob man Ermahnungen wegen weniger Leistung verteilen kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles erwähnte. Teamleiter und Projektleiter leben ein gutes und ruhiges leben mit Festgehalt während das arbeitende Volk um jeden Cent kämpft und sich bei ganz großartigen 24 Urlaubstagen ausruhen darf.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte prüfen, ob diese für solche Positionen geeignet sind. Mitarbeiter nicht als selbstverständlich sehen. Es sind Menschen und keine Nummern!
Mitarbeiter nicht in komischen Monatsgesprächen überprüfen und Fehler aufzählen ohne Verbesserungsvorschläge.
Arbeitsatmosphäre
Kollegen im Team können nett sein. Die meisten achten darauf, ob sich beim verlassend es Arbeitsplatzes auch zur Pause gestochen wird. Und ja, es muss sich auch für Toilettengänge und Wasser holen zur Pause gestochen werden.
Teamleiterin und Projektleiter sind maßlos überfordert, haben Lieblinge und lästern gern über Mitarbeiter (gern auch über psychische Erkrankungen der Mitarbeiter).
Work-Life-Balance
Auf Termine wird versucht Rücksicht zu nehmen. Schichten können auch mal getauscht werden.
Karriere/Weiterbildung
Nicht möglich. Außer man kriecht sehr tief bei vorgesetzten.
Gehalt/Benefits
Es gibt kein Festgehalt, man wird nach Stunden bezahlt, knapp über Mindestlohn. Man kann höher steigen, wenn man ein Jahr lang nicht Krank war und über 12 Monate min. 90 % Zielerreichung hat.
Kollegenzusammenhalt
Wie überall, gibt nette und nicht so Nette. Es wird viel bei anderen beobachtet.
Vorgesetztenverhalten
Nicht beschreibbar. Teamleiterin denkt, sie ist die Chefin und hat Weisheit ohne Ende. Kann sich aber weder organisieren noch kommunizieren. Projektleiter hat keinen Überblick und sagt zu allem, was Teamleiterin sagt, ahmen. Einfach nur peinlich.
Arbeitsbedingungen
Call-Center mit abgetrennten Boxen. Es darf nicht gesprochen werden, keine offenen Getränke am Schreibtisch (auch keine Kaffeetasse). Toilettengänge sind Pausenzeit.
Kommunikation
Man erfährt wenn nur das Nötigste. Dienstpläne für die laufende Woche sind meistens ab Montag 10 Uhr vorhanden. Was in den zwei Stunden davor gemacht werden soll, kann man sich aus dem Hut ziehen.
Interessante Aufgaben
Projekte im Haus sind schon interessant und vielfältig. Am Ende ist es ein Call-Center.