Man sollte wissen, worauf man sich einlässt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Solange der Rubel rollt, kann man gut mitverdienen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Prägend ist der Satz „Ich mache hier nicht, wofür ich eingestellt worden bin“. Das ging bis hoch zur Geschäftsführerebene. Vorsichtig ausgedrückt könnte man sagen, dass bei der Einstellung die Tätigkeiten ein weinig abweichend dargestellt worden sind.
Am schlimmsten ist jedoch, wie mit Mitarbeitern umgegangen worden ist, die man loswerden wollte. Ich kann nur jedem raten, sich eine gute Rechtschutzversicherung zuzulegen.
Ein weiterer Punkt ist der Datenschutz. Sagen wir es mal so. Ich würde lieber einem blinkenden Äffchen im Internet meine Kreditkartendaten anvertrauen, als diesem Verlag meine E-Mail-Adresse.
Arbeitsatmosphäre
Zwischen den Kollegen passt es meistens. Allerdings ist die Arbeitsatmosphäre durch konstanten Verkaufsdruck geprägt. Die Budgets sind teils intransparent und grenzen je nach Geschäftsbereich an Größenwahn.
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Einfach die Kundenkommentare auf anderen Plattformen lesen.
Work-Life-Balance
Da habe ich tatsächlich schon schlimmeres erlebt. Zwei Tage Home-Office in der Woche sind Standard. Die Mittagspausen können frei gestaltet werden, Hauptsache die Arbeitszeit wird eingehalten. Überstunden abbauen gibt es nicht.
Karriere/Weiterbildung
Bei dem Verschleiß an Mitarbeitern läuft es ein bisschen wie bei Starship Troopers. Wenn man lange genug dort ist, kann man schnell mal Squadleader werden. Allerdings meist nicht sehr lange. Geplante Weiterbildungen oder Karriereentwicklung findet nicht statt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist gut. Beim Thema Geld/Provision hört die Freundschaft jedoch meist auf. Die Kundenzuordnung ist nicht eindeutig organisiert, was zu Verwerfungen geführt hat.
Vorgesetztenverhalten
Bis auf wenige Ausnahmen ist dies das größte Problem in diesem Verlag. Es gibt vielleicht zwei fähige Führungskräfte. Die können auf Grund der Inhaberstruktur wenig beeinflussen. Wichtige Entscheidungen werden auf Inhaberebene getroffen und der Rest hat auszuführen, ob Geschäftsführer oder Sales-Handlanger ist da egal.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung ist zeitgemäß.
Kommunikation
Der Verlag bzw. die Agentur ist nicht besonders groß. Trotzdem wurde es fertiggebracht, dass der Weggang von Kollegen bereits in anderen Abteilungen kommuniziert worden ist, sodass das eigene Team über den Flurfunk davon erfahren musste.
Gehalt/Benefits
Zumindest eine Zeit lang konnte man hier richtig gutes Geld verdienen.
Interessante Aufgaben
Das Festival ist spannend.