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Alte Strukturen mit modernem Putz

1,6
Bewerber/inHat sich 2026 in Kernen als Initiativbewerbung als B.A 8 Architekt beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

- Dem Arbeitnehmer keine "absurde" und "veraltete" Regelung aufdrücken, die besagt das man die ersten 10h Überstunden im Monat an den Arbeitgeber schenkt.

- Einfach mal das Unternehmerische Risiko eines schlechten Zeitmanagments auf die Arbeitnehmer welzen, das ist die Definition von einem schlechten Arbeitgeber FÜR MICH?

- Stand heute (Juli 2027) sprechen Sie von einem modernen Arbeitszeitmodell, 38h im Monat, mit einer 4Tage (je 9h) und einer 4,5Tage Woche (je 9h + 4h) Woche aber wollen die 10h Überstunden im Monat geschenkt bekommen. Das ist im Grunde wieder eine 40h Woche oder ein 162h Monat

- Das letzte Gehalt "matchen" und etwas drauf legen. Ihr zahlt nicht gut, euer Einstieggehalt ist Standart für die Metropolregion Stuttgart und Karlsruhe, wenn ihr schon in Sonderbauten unterwegs seid, das nach der HOAI gutes Geld abwirft, könnt ihr euch auch ein gutes Gehalt für eure Einsteigertalente leisten

- Wenn man ein Umzug fordert und das werden Sie fordern. Ein gutes gesammtes Paket an Rahmenbedingungen, Hilfe bei der Wohnungssuche, Gehalt etc anbieten. Es gibt gute Beispiele, aus unserer Architekturbranche die es besser machen!

Nicht Wein predigen aber Wasser ausschenken. Eure Projekt können in Millardenhöhe (schmücken sich mit einem 1/4 Millarden Projekt) sein, wenn aber am Ende nur krümmel bei den eigentlichen Zeichner, Arbeitern, Architekten ankommen, dann Glückwunsch an die Person die erfolgreich den Team Erfolg in seine Tasche gesteckt hat.

Sie bieten konsequent kein Home Office an, in einem Vorort von einem Vorort von Stuttgart wo nichts los ist, soll man sein Lebensmittelpunkt hinwechseln. Und wenn ihr glaubt ihr könnt eure Lebensqualität hier reproduzieren, nein das ist ein abgelegenes Stück Erde, wo nichts los ist.

Wenn Sie eine Partnerin, Projektleiterin mit in das Kennenlerngespräch mitbringen, wäre es toll wenn die Dame auch mal zu Wort kommt.

Und ein freundlichen Auftreten ist Standart, egal was für einen schlechten Tag sie hatten oder was passiert ist. Im schlimmsten Fall verschiebt man das Gespräch. Das lächelnde Bild vom Büroleiter auf der Webseite und seine Miene im Bewerbungsgespräch, das waren 2 Welten, wie Tag und Nacht.

Auf der Webseite ist die Rede von "Sonderzahlungen" etc. das ist im Gespräch nicht zu Wort gekommen, mein Gedanken ist, das es in meinem Fall nicht zur Anwendung gekommen wäre, ich habe bewusst die Rahmenbedingungen mehrmals erwähnt die meine Entscheidung prägen wird. Kam trotzdem nicht zu Wort


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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Arbeitgeber-Kommentar

Gerhard JeggleGeschäftsführung

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke zu schildern. Wir nehmen konstruktives Feedback grundsätzlich ernst und möchten einige Punkte gerne einordnen.

• Die Regelung zu Überstunden bedeutet nicht, dass Mitarbeitende regelmäßig Überstunden leisten müssen. Überstunden fallen ausschließlich nach vorheriger Abstimmung und Anordnung durch das Unternehmen an. Unser Anspruch ist es, dass die anfallenden Aufgaben im regulären Arbeitsalltag innerhalb der vereinbarten Arbeitszeit bewältigt werden können.
• Ein Umzug wurde von uns nicht gefordert oder zur Voraussetzung gemacht. Im Gespräch haben wir jedoch offen angesprochen, dass wir bei einem täglichen Arbeitsweg von über einer Stunde – insbesondere mit öffentlichen Verkehrsmitteln – einen Wohnortwechsel befürworten. Hintergrund ist unsere Erfahrung, dass sehr lange Arbeitswege auf Dauer eine Belastung darstellen und sich auf Erholung, Zufriedenheit und Motivation auswirken können. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Mitarbeitenden langfristig gute Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Zusammenarbeit zu schaffen. Zudem kommunizieren wir bereits im Bewerbungsprozess transparent, dass wir kein Homeoffice anbieten. Uns ist bewusst, dass dieses Arbeitsmodell nicht für jede Bewerberin und jeden Bewerber passend ist.
• Die auf unserer Website genannten Sonderzahlungen wurden im Gespräch nicht weiter vertieft, da sich im Verlauf des Austauschs bereits gezeigt hatte, dass unsere gegenseitigen Vorstellungen hinsichtlich der Rahmenbedingungen nicht vollständig übereinstimmten.
• Wie bei jedem Bewerbungsprozess prüfen beide Seiten, ob eine langfristige Zusammenarbeit sinnvoll und passend erscheint. Im Verlauf des Gesprächs haben wir festgestellt, dass unsere Vorstellungen hinsichtlich der Zusammenarbeit und der Rahmenbedingungen nicht ausreichend übereinstimmen und eine gemeinsame Zusammenarbeit daher aus unserer Sicht nicht die richtige Entscheidung für beide Seiten gewesen wäre.
• Ergänzend möchten wir klarstellen, dass die von Ihnen genannte Gesprächspartnerin keine Partnerin oder Projektleiterin war, sondern eine Mitarbeiterin unseres Personalbüros, die den Bewerbungsprozess begleitet hat.

Wir bedauern, dass unser Gespräch von Ihnen insgesamt so negativ wahrgenommen wurde. Unser Anspruch ist es, Bewerberinnen und Bewerbern stets respektvoll und wertschätzend zu begegnen. Sollte dies bei Ihnen anders angekommen sein, nehmen wir diese Rückmeldung ernst.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.