Alles nur Fassade
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zusammen halt der mit Arbeiter
Verbesserungsvorschläge
Von der Firma jesamed hätte ich mir deutlich mehr Transparenz, eine klare und verlässliche Kommunikation sowie eine faire und gleichberechtigte Behandlung der Mitarbeitenden gewünscht. Ebenso wären klare Strukturen und nachvollziehbare Abläufe aus meiner Sicht wichtig gewesen. Leider haben diese Punkte in vielerlei Hinsicht gefehlt, was im Arbeitsalltag immer wieder zu Unklarheiten und Unzufriedenheit geführt hat.
Arbeitsatmosphäre
In der Vergangenheit habe ich den Zusammenhalt und die Kommunikation unter den Kolleginnen und Kollegen als wirklich sehr gut erlebt. Man hat sich gegenseitig unterstützt, füreinander eingestanden und konnte sich aufeinander verlassen. Dadurch herrschte eine sehr angenehme und familiäre Atmosphäre, in der ich mich als Teil eines guten Teams gefühlt habe.
Die Kommunikation mit der Geschäftsleitung hat sich aus meiner Sicht jedoch deutlich verändert bzw. war zuletzt nur sehr eingeschränkt gegeben. Fragestellungen wurden teilweise nicht bis zum Ende besprochen oder gar nicht beantwortet. Dadurch entstand bei mir zunehmend das Gefühl, mit meinen Anliegen und Fragen nicht wirklich Gehör zu finden.
Zudem hatte ich zunehmend den Eindruck, dass der Fokus hauptsächlich auf dem Umsatz lag. Für zusätzliche Fragen, Anregungen oder Anliegen, die über das unmittelbare Tagesgeschäft hinausgingen, schien wenig Raum zu sein. Ich hätte mir hier insbesondere mehr Offenheit, Transparenz und einen besseren Austausch mit der Geschäftsleitung gewünscht.
Gleichberechtigung
Ich hatte den Eindruck, dass die Geschäftsleitung mit bestimmten Kolleginnen und Kollegen deutlich mehr Interesse an Kommunikation und persönlichem Austausch gezeigt hat. Bei vielen anderen Mitarbeitenden war dieser Austausch hingegen kaum oder gar nicht vorhanden.
Dadurch entstand bei mir zunehmend das Gefühl, dass innerhalb des Teams mit unterschiedlichen Maßstäben kommuniziert wurde und einige Kolleginnen und Kollegen offenbar bevorzugt behandelt wurden. Dies hat für mich den Eindruck erweckt, dass die Geschäftsleitung eher den Kontakt zu ihren „Lieblingen“ gesucht hat, während andere Mitarbeitende mit ihren Anliegen weniger Beachtung fanden.
Arbeitsbedingungen
Zudem wurden Firmenfahrzeuge für den Außendienst zur Verfügung gestellt. Die Bedingungen des dazugehörigen Kfz-Vertrags empfand ich jedoch als sehr einseitig zulasten der Arbeitnehmer. Im Grunde hätte bereits bei kleineren Schäden oder Beschädigungen eine finanzielle Belastung für den Arbeitnehmer entstehen können. Hier hätte ich mir eine ausgewogenere und fairere Regelung gewünscht, bei der die Risiken nicht überwiegend auf den Mitarbeitenden liegen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt sowie die Prämienauszahlungen empfand ich grundsätzlich als sehr fair und attraktiv. Allerdings musste ich wiederholt feststellen, dass Prämien teilweise nicht korrekt berechnet wurden. Zudem kam es aus meiner Sicht vor, dass Aufträge, die durch meine eigene Akquise und den Besuch bei Praxen zustande gekommen waren, nicht entsprechend weitergegeben bzw. berücksichtigt wurden.
Dadurch entstand für mich der Eindruck, dass erwirtschaftete Aufträge teilweise nicht vollständig erfasst wurden und sich dies letztlich negativ auf die Höhe meiner Prämien und damit auf mein ausgezahltes Gehalt ausgewirkt hat. Gerade bei einem leistungsbezogenen Vergütungssystem halte ich eine vollständige und transparente Erfassung der selbst generierten Aufträge für besonders wichtig.