2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Unfortunately, my experience at this company was extremely disappointing. The biggest issues for me were the management style and the way employees were treated. I experienced repeated disrespectful behavior, and being shouted at became part of the daily working environment. I also experienced what I perceived as bullying and an overall very unpleasant workplace atmosphere.
As a Sales employee, I often felt that there was a lack of professional leadership, structure, and support. Work schedules were not always provided on time, which sometimes meant having to contact my manager on a Sunday evening just to find out what was expected for the upcoming week.
There was also a strong feeling of being constantly monitored through cameras, while the store itself was often chaotic and poorly organized. Clear communication, structure, appreciation, and professional management were things I unfortunately missed during my time there.
I also did not experience any meaningful employee benefits.
Overall, this was one of the most negative work experiences I have had. If you are considering joining this company as a Sales employee, I would strongly recommend taking the time to find out as much as possible about the working conditions, management style, and company culture before accepting the position.
Die Kolleginnen und Kollegen sind größtenteils wirklich nett, und die Produkte sind schön.
Es fehlt völlig die Bereitschaft, zunächst zu beobachten und dann zu handeln. Es gibt keinerlei Problemerkennung oder -vorwegnahme (selbst dann nicht, wenn klar ist, dass Ignorieren das Problem nicht verschwinden lässt); stattdessen werden andere erst nachdem etwas passiert ist unter Druck gesetzt, es auszubaden. Dazu kommt eine starke Frankreich-Zentrierung: Deine Meinung zählt nicht, wenn du nicht französisch bist oder zumindest Französisch sprichst.
Hört auf, so selbstgerecht und so egozentrisch zu sein – oder steht wenigstens dazu. Hört auf, Mitarbeitende mit „Wir sind eine Familie“-Reden zu indoktrinieren, wenn ihr sie gleichzeitig umsonst arbeiten lassen wollt. Und hört auf, eure Rhetorik als etwas Originelles zu verkaufen.
Es kommt darauf an, mit wem man sich umgibt. Tatsache ist jedoch, dass man, sobald man wegen irgendetwas die Pariser Zentrale kontaktieren muss, entweder auf völlige Unerfahrenheit oder schlichtes Desinteresse stößt. Am Ende wird man von Abteilung zu Abteilung weitergereicht, bis man jede Hoffnung verliert und die Sache entweder selbst in die Hand nimmt oder ganz aufgibt, das Anliegen überhaupt weiterzuverfolgen.
Image ist der einzige Bereich, in den sie wirklich Geld investieren. Je mehr in das Image fließt, desto weniger wird in Qualität oder die Zufriedenheit der Mitarbeitenden investiert.
Durch das Sparen an allem und jedem kann man eine echte Work-Life-Balance komplett vergessen, da die Stores massiv unterbesetzt sind. Schulungen werden im Eiltempo durchgezogen und sind inhaltlich völlig oberflächlich. Der berühmte „360-Grad-Überblick“ und das „Multiclient-Management“ werden als Narrativ propagiert, um schlechte Conversion-Zahlen den Mitarbeitenden anzulasten – statt einfach die Läden angemessen zu besetzen. Man arbeitet bis zu sechs Tage pro Woche, Überstunden werden nicht bezahlt, und wenn man sie als freien Tag zurückhaben möchte, dann nur, wenn es ihnen gerade passt.
Große Möglichkeiten, in der Karriere voranzukommen – vor allem deshalb, weil das Gehalt gleich bleibt und man stattdessen das Versprechen auf einen Titel erhält, auf den man dann erst einmal sechs Monate in einer sogenannten „Probephase“ warten muss. Ist diese vorbei, wird einem das Gefühl vermittelt, man habe ein Geschenk erhalten, und man wird weiterhin als „Junior“ bezeichnet, obwohl man Aufgaben übernimmt, die kein „Senior“ im Unternehmen beherrscht.
Viel zu wenig für das, was erwartet wird, aber na ja. Jährliche Gehaltserhöhungen sind dort keineswegs selbstverständlich. Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld gibt es natürlich auch nicht.
Sie betreiben durchgehend Schönfärberei. Alles wird in Asien produziert, aber das wird einem nicht offen gesagt. Es gibt keine „Made in“-Kennzeichnungen – außer wenn etwas in Frankreich hergestellt wurde. Doch selbst „Made in France“ ist Augenwischerei, da dafür lediglich 50 % der Wertschöpfung eines Produkts in Frankreich erfolgen müssen, um diese Bezeichnung tragen zu dürfen. Zusätzlich nutzt das Unternehmen mehrere NGOs, um das Narrativ einer fürsorglichen und verantwortungsbewussten Marke zu verkaufen.
Die Kolleginnen und Kollegen sind insgeheim Leidtragende, und alle haben eine Abneigung gegen die Leute aus der Zentrale – genau das schweißt die Kolleg:innen untereinander zusammen.
Ältere Kolleginnen und Kollegen werden schlicht nicht eingestellt, weil sie angeblich „nicht der Vibe sind“.
Die guten Leute im deutschen Markt gehen bereits oder sind schon gegangen – ausgelöst durch Mobbing und menschliche Unwürdigkeit seitens der Zentrale. Das Gleiche passiert auch innerhalb der Zentrale selbst, da Mitarbeitende dort häufig kurz nach ihrem Start kündigen oder ebenso schnell entlassen werden. Eine E-Mail-Adresse einer Kollegin oder eines Kollegen, dem man erst letzte Woche geschrieben hat, kann plötzlich schon nicht mehr aktiv sein. Man fühlt sich permanent unter Druck gesetzt, selbst wenn die Ergebnisse hervorragend sind: Es gibt immer noch eine Kennzahl, die verbessert werden soll – und wenn nicht, kann man sich schon auf die nächste Zielvorgabe freuen, zum Beispiel eine 20-prozentige Steigerung im kommenden Jahr.
Das Unternehmen setzt zwar auf technologische Lösungen und ist im Vergleich zu vielen altmodischen deutschen Firmen recht modern. Umso bedauerlicher ist es, dass die eingesetzten Technologien die billigsten auf dem Markt und dabei weitgehend nutzlos sind. Gleichzeitig wird man systematisch dazu gebracht zu glauben, das Problem liege allein bei einem selbst, oder man wird zu weiteren Schulungen geschickt (reines Brainwashing), bis man schließlich aufgibt.
Es heißt ständig „Wir brauchen, wir sollten, wir verlangen“, aber sobald man selbst irgendetwas von ihnen braucht, geht es rasend schnell bergab.
Die Mitarbeiterrabatte sind für alle Positionen im Unternehmen ziemlich gleich, was tatsächlich positiv ist. Das ist auch der einzige Moment, in dem alle wirklich gleich behandelt werden. Die größte Angst dort ist, dass Mitarbeitende den Mund aufmachen oder Fragen stellen.
Es gibt viele interessante Aufgaben – meist deshalb, weil in der Zentrale niemand so genau weiß, was er oder sie tut, oder weil man mit sogenannten Mikro-Missionen beauftragt wird (in der Regel mit sehr kurzen Deadlines und hohen Erwartungen). Das macht eine Zeit lang sogar Spaß, doch schnell fühlt man sich überfordert, da diese Aufgaben kaum Raum lassen, um die täglichen Pflichten währenddessen wirklich beiseitezulegen.